Die Internationale Graduiertenschule der BTU Cottbus (IGS)
Leitidee
Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist im Rahmen der Hochschulausbildung von zentraler Bedeutung und kann neben der klassischen Promotion durch eine strukturierte Doktorandenausbildung ermöglicht werden. Um Doktorandinnen und Doktoranden in Verbindung mit innovativer exzellenter Forschung auf ihre berufliche Laufbahn als Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vorzubereiten, ist eine Promotion im Rahmen von Graduiertenschulen ein wirksames Instrument. Mit der Einrichtung einer Internationalen Graduiertenschule zur Förderung der strukturierten, interdisziplinär angelegten und international vernetzten Doktorandenausbildung soll die BTU Cottbus in die Lage versetzt werden, ihre Wettbewerbsfähigkeit auszubauen, ihre Attraktivität gegenüber ausländischen Kooperationspartnern zu erhöhen und ihre Promotionsquote zu steigern. Aus diesem Grund wurde an der BTU im Jahr 2007 auf Grundlage der Zielvereinbarung zwischen dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur (MWFK) des Landes Brandenburg und der BTU die International Graduate School (IGS) eingerichtet.
Auf diese erste Phase aufbauend ging die IGS im Jahre 2010 in die zweite Förderperiode (2010 – 2012). Diese ebenfalls auf Zielvereinbarung basierende, strukturierte Graduiertenausbildung verfolgt weiterhin einen integrativen Ansatz von Forschung und Lehre und orientiert sich an den Exzellenzrichtlinien der DFG. Wesentliche Kernpunkte sind die Förderung von Spitzenforschung durch Innovation und weitere Fokussierung in den Schwerpunktbereichen der Universität sowie die Erreichung von Exzellenz in der Nachwuchsförderung. Zur gezielten Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses werden an der BTU Cottbus Graduiertenklassen eingerichtet. Die Einrichtung der Graduiertenschule befördert eine strukturierte Doktorandenausbildung, die thematisch gezielt und transdisziplinär angelegt ist, und ermöglicht die Einbindung von Forschergruppen zur Qualifizierung von Postdocs. Die Graduiertenschule bietet begabten Hochschulabsolventen eine forschungsorientierte Ausbildung, die sie möglichst innerhalb von drei Jahren zur Promotion führt. Diese Maßnahme dient der maßgeblichen Steigerung der Promotionsquote an der BTU und erlaubt, der Abwanderung des eigenen Nachwuchses entgegenzusteuern und begabte Absolventen in Konkurrenz mit anderen Universitäten und der Wirtschaft für die BTU Cottbus zu gewinnen.
Das fachliche Profil der Graduiertenschule wird wiederum durch eine interdisziplinäre Zusammensetzung der beteiligten Lehrstühle bestimmt, die in fünf Fachklassen zusammengefasst werden.
Darüber hinaus ist die IGS offen für die Einbindung weiterer Fachklassen, wie im Fall der neuen Fachklasse Energie.
Struktur
Die Grundstruktur der Graduiertenschule ist fakultäts- und fachübergreifend angelegt, um interdisziplinäre Zusammenarbeit über die fachlich orientierten Schwerpunktthemen hinaus zu ermöglichen und zu fördern.
Die IGS erfasst derzeit ca. 100 Mitglieder (53 Doktoranden mit 40 Professoren) sowie weitere assoziierte Mitglieder, die in 5 Fachklassen organisiert sind:

