Meldung

12.07.2010

„Science & Business“ – aus Forschung wird Gründung

BTU und IHP gehen neue Wege bei Entwicklung innovativer Geschäftsideen

Am 12. Juli 2010 findet am IHP- Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik in Frankfurt (Oder) die Veranstaltung „Science & Business“ statt. Studierende der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus (BTU) stellen
Geschäftskonzepte vor, die im Sommersemester 2010 an der BTU auf Grundlage von aktuellen Forschungsprojekten des IHP erarbeitet wurden. „Science & Business“ ist ein Kooperationsprojekt des Lehrstuhles „Planung und Innovationsmanagement“ der BTU Cottbus und der Abteilung „Systeme“ des IHP, unterstützt durch die Science2Market-Beratungsstelle Leibniz X.

„Science & Business“ ist die diesjährige Abschlussveranstaltung des BTU-Ringlabors „Gründungsmanagement“ von Frau Prof. Dr. Mißler-Behr, die gemeinsam mit Herrn Prof. Dr. Langendörfer, IHP-Teamleiter und Professor am BTU-Lehrstuhl Systeme, entwickelt wurde. Ziel der Semesterarbeit für die Studierenden war, Forschungsergebnisse aus IHP-Projekten (TANDEM, LOCARE, FeuerWhere, VPNSeat – Erläuterung siehe unten) in kommerzielle Anwendungen zu überführen. Dazu erhielten 40 Studierende detaillierte technische Einblicke in die Forschungsergebnisse der vier Projekte und entwickelten daraus in interdisziplinären Teams innovative Geschäftsideen. Die Teams bestehen aus jeweils vier Studierenden technischer und betriebswirtschaftlicher Studiengänge des 2. bis 10. Semesters. In der Veranstaltung werden durch 8 Teams, für ein durch sie ausgesuchtes Projekt, Gründungsvorschläge unterbreitet. Diese sollen von der Idee bis zu einem Finanzierungskonzept für die ausgewählte Technologie reichen.

„Unser Anliegen bei jedem Forschungsprojekt ist es, Arbeitsplätze bei beteiligten Firmen oder auch durch Ausgründungen eigener Wissenschaftler zu schaffen. Mit diesem Model können wir zeigen, dass durch eine frühzeitige kreative Zusammenarbeit von Wirtschaftswissenschaftlern und technischen Wissenschaftlern die Hemmung vor Ausgründungen genommen werden kann.“ so Prof. Langendörfer zur Motivation dieses Modells.

Prof. Mißler-Behr schätzt ein: „Diese praxisnahe Erarbeitung von Businessplänen hat die Studierenden zu kreativen Höchstleistungen motiviert. Die bisherigen Ausarbeitungen lassen innovative Geschäftsideen erwarten, die für die IHP-Wissenschaftler/innen viele praktische Ansätze für Ausgründungen ergeben werden. Das Modell zeigt schon jetzt, dass diese Art der Zusammenarbeit für die BTU und das IHP von Vorteil ist und darüber hinaus ein neuer innovativer Ansatz für eine praxisnahe Hochschulausbildung“.

(st)

Weiterführende Informationen:

vollständiger Text der Presseinformation