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Meldung

07.07.2011

Studierende bei Betonkanu-Regatta 2011 mit dabei

BTU-Boote starten in der Renn-Kanu-Klasse

Die 22 Studierende der Studienrichtung Bauingenieurwesen und Architektur der BTU Cottbus nahmen am 24. – 25. Juni 2011 an der 13. Betonkanu-Regatta in Magdeburg teil. Mit ihren zwei Betonkanus stellten sie eine ernsthafte Konkurrenz zu den anderen Hochschulen aus ganz Europa dar. Unter dem Slogan „Die Wölfe sind zurück“ zeigten alle Mitglieder wozu der Baustoff Beton in der Lage ist. Die wettkampffähigen Kanus aus Beton fertigten die Studierenden selbst an.

Team der Studierenden,  ©

Team der Studierenden

Die Idee der Betonkanus wurde Ende der 70-er Jahre von dem Bundesverband der Deutschen Zementindustrie e.V. aufgegriffen und schließlich 1986 bei der 1. Betonkanu-Regatta realisiert. Dieses Jahr fand die Regatta auf dem Salbker See II statt.
Die Regatta selbst ist eine Mischung aus Beton- und Bootsbautechnik, sportlichen Wettkampf und vor allem viel Spaß für alle Teilnehmer. Bei Entwurf, Bau und Transport des Kanus sind Phantasie, Engagement und Teamwork gefragt. Nicht nur sportliche Höchstleistungen werden bei der Regatta bewertet, die Pokale in der Konstruktionswertung und jene für die Kreativität bei der Gestaltung des Bootes und der Mannschafts-Trikots sind ebenfalls sehr begehrt.

Dass Beton schwimmen kann, konnte jetzt nun auch für die BTU zum zweiten Mal wieder gezeigt werden. Dafür wurden drei wettkampftaugliche Kanus unter der Leitung von Thomas Truxa hergestellt. Hierzu nutzten die Studierenden das Wissen und die Technik des Teams „Spreevolution“ im Jahr 2005, dessen Leiter Jörn Sauerland war. Dieses Jahr sollte das Kanu jedoch leichter, wendiger und schneller sein. Mit einer Länge von 5,39 Meter und einer Wandstärke von 4,5 mm wog das Kanu gerade einmal 60 kg.

Das Damen-Team trat mit einem blauen Kanu an, das Herren-Team hingegen mit einem schwarzen Kanu. Dies konnte durch Farbpigmente von Harold Scholz & Co. GmbH realisiert werden, die beim Herstellen des Betons zugegeben wurden. Trotz mehrerer Siege gelang es unseren Teams leider nicht in das Viertelfinale einzuziehen. Dennoch sind alle Beteiligten mit der Leistung vollkommen zufrieden und stolz, die BTU nach sechs Jahren wieder vertreten zu haben.
Ohne eine eingespielte Mannschaft, das Engagement der Studierenden und ohne die Unterstützung des Lehrstuhls Massivbau bei der Ideenanregung sowie des Lehrstuhls Baustoffe und Bauchemie für die Hilfe im Baustofflabor wäre dies sicherlich nicht möglich gewesen. Des Weiteren haben zahlreiche Sponsoren materiell oder finanziell zum Gelingen des Projektes beigetragen. Besonders zu erwähnen sind die Hauptsponsoren Lastrada und der Studierendenrat der BTU.

Gruppenbild
vorn (v.l.n.r.): Stefanie Otto, Sandra Lidig, Annette Hering, Kai-Philipp Aue, Mario Hempel
hinten (v.l.n.r.): Milan Schultz-Cornelius, Thomas Freyer, Thomas Truxa, Marco Straube, Tobias Kutzner, Matthias Kositz, Frank Jüngling, Martin Kiesche, Hagen Balscheit, Thomas Renger, Martin Hilbig, Jakub Dzierzanowski

(st)

Weiterführende Informationen:

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