Presseinformationen

18.07.2012

Wir zeigen Gesicht für die BTU - Fünfte Mittagsdemo an der BTU

Mittagsdemo in anderer Form während der Prüfungs-und Urlaubszeit

Am Mittwoch, 18. Juli fand die fünfte Mittagsdemo statt, zu der sich wieder mehr als 500 Studierende und Beschäftigte der BTU versammelten: Aus drei Richtungen, vom Lehrgebäude 10 und den Wohnheimen, vom Informations-, Kommunikations- und Medienzentrum (IKMZ) sowie vom Lehrgebäude 3A, kamen die Demonstranten zu dem zentralen Platz auf dem Forum zwischen Hauptgebäude und Audimax.
In dieser Woche lautete das Motto „Gesicht zeigen“. Auf der Demo wurden Fotos von Beteiligten gesammelt und alle waren aufgerufen, selbst zu fotografieren, um die Bilder im Nachgang für eine Fotowand im Audimax zur Verfügung zu stellen. Damit soll in anderer Form und über die Sommerpause hinweg, gegen die Auflösung der BTU Cottbus und der Hochschule Lausitz demonstriert werden.
In Anbetracht der bevorstehenden Prüfungszeit für die Studierenden werden die Mittwochsdemonstrationen ab der kommenden Woche in Form von lockeren und leiseren Zusammenkünften weitergeführt werden, bei denen Gespräche zur aktuellen Situation im Mittelpunkt stehen und die Fotowand erweitert wird. Dabei soll das Prinzip der gemeinsamen Mittagspause zur gleichen Zeit – jeweils mittwochs um 13 Uhr - beibehalten werden. Treffpunkt ist das Forum am Audimax-Gebäude.

 

 

Hintergrund
Anlass für die Mittagsdemonstrationen sind die Pläne des brandenburgischen Wissenschaftsministeriums, ein neues Hochschulgesetz ins Parlament einzubringen, um die beiden seit über 20 Jahren bestehenden Hochschulen in der Lausitz aufzulösen und in einer neu zu gründenden „Technischen Universität Lausitz - Holding“ zusammenzuführen.
Die Mittagsdemos finden seit dem 20. Juni 2012 jeweils mittwochs statt und werden von Vertretern des Mittelbaus und der Studierendenschaft gemeinsam organisiert. Die Idee der Initiatoren ist, dass Studierende sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Mittagspause dem Kampf um den Erhalt der BTU Cottbus und der Hochschule Lausitz widmen.


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