BTU im best practice-Club "Familie in der Hochschule"

Die BTU Cottbus ist seit September 2010 Mitglied im best practice-Club „Familie in der Hochschule“. Sie wurde aufgrund ihres besonderen Engagements und der damit verbundenen Vorreiterfunktion im Themenfeld „Familie“ von den Mitgliedshochschulen des best practice-Clubs ausgesucht für den Club vorgeschlagen. Das Programm ‚Familie in der Hochschule’, initiiert vom Beauftragten für die Neuen Bundesländer im Bundesministerium des Innern, der Robert Bosch Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Centrum für Hochschulentwicklung (CHE), hat das Ziel, die Hochschulen familienfreundlicher zu gestalten. Zu diesem Zweck arbeiten zwölf Hochschulen gemeinsam an Konzepten und Strukturen, die Studierenden und Mitarbeitenden helfen, Familie und Studium bzw. Beruf besser zu vereinbaren. Der Schwerpunkt der gemeinsamen Arbeit liegt dabei auf der Vernetzung der Hochschulen untereinander, mit Unternehmen sowie auf dem Transfer der Projektergebnisse.

In der Laufzeit der zweiten Phase des Programms "Familie in der Hochschule" werden an der BTU Cottbus folgende Projekte bearbeitet:

Erhebung und Evaluierung von Daten zu Hochschulangehörigen mit Familienaufgaben

Wiederholt treten im Zusammenhang mit dem Thema familienorientierte Hochschule z.B. Fragen nach der Anzahl der Kinder an den Hochschulen auf. Bisher ist mit Hinweis auf Datenschutz eine Erhebung unter Umständen schwierig. Das vorhandene familiengerechte Angebot an Hochschulen kann nur mit Kenntnis über die zielgruppenspezifischen Bedarfe evaluiert und angepasst werden. Bedarfe, Ideen und Meinungen der Zielgruppen/Nutzer sollen erfasst werden können, um die Angebote für Personen mit Familienaufgaben beständig anpassen zu können.

Kommunikation von familienunterstützenden Angeboten und Dienstleistungen

Die vorhandenen familienunterstützenden Angebote und Dienstleistungen und weitere Informationen zum Thema werden an der BTU Cottbus breit kommuniziert. Die unterschiedlichen Kommunikationspfade sind zu systematisieren und zu ergänzen, um das vorhandene Angebot als Beitrag zur Vereinbarkeit von Studium, Forschung und Beruf mit Familienaufgaben stärker an die Zielgruppen heranzutragen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass das Zeitfenster der konkreten Betroffenheit sehr klein und unvorhersehbar sein kann. Aus der Vielfalt der möglichen Instrumente und Maßnahmen der internen und externen Kommunikation ist ein in sich geschlossenes und widerspruchsfreies Kommunikationssystem zu erstellen, um ein für die Zielgruppen der Kommunikation konsistentes Bild des Themas „familiengerechte Bedingungen an der Hochschule“ zu vermitteln. 

Programm "Familie in der Hochschule"

 

Das Programm „Familie in der Hochschule“ hat es sich zum Ziel gesetzt, deutsche Hochschulen familienfreundlicher zu gestalten. Zu diesem Zweck arbeiten 12 Hochschulen gemeinsam an der Umsetzung von Konzepten und Strukturen, die Studierende und Mitarbeiter(innen) darin unterstützen, Familie und Studium bzw. Beruf besser zu vereinbaren. Die Themenschwerpunkte des Programmes sind „Familienunterstützende Angebote und Dienstleistungen“, „Familienorientierte Studienbedingungen“ und „Regionale Allianzen für Familienfreundlichkeit“.

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