Die BTU Cottbus hat 2009 das Zertifikat zum audit familiengerechte hochschule verliehen bekommen. Damit werden ihre Bemühungen auf dem Gebiet zur familiengerechten Gestaltung der Arbeits- und Studienbedingungen an der BTU Cottbus gewürdigt.
Das von der berufundfamilie gGmbH angebotene audit familiengerechte hochschule ist ein Managementinstrument zur familiengerechten Gestaltung der Arbeits- und Studienbedingungen an Universitäten und Fachhochschulen. Die Notwendigkeit einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie zeigt sich im Hochschulbereich, indem nicht nur familiengerechte Arbeitsbedingungen für die Hochschulangestellten geschaffen, sondern auch familiengerechte Studienbedingungen für die Studierenden gewährleistet werden sollen. Als auditierte Hochschule übernimmt die BTU Cottbus gesellschaftliche Verantwortung und erfüllt gesetzliche Forderungen nach Gleichstellung der Geschlechter und Förderung Studierender und Beschäftigter mit Familienaufgaben. Sie hat das Recht, das europaweit geschützte Signet zu führen.
Auf dem Gebiet der Chancengleichheit von Frauen und Männern ist die BTU Cottbus 2008 mit dem TOTAL E-QUALITY-Prädikat ausgezeichnet worden. Dieses Prädikat wird für beispielhaftes Handeln im Sinne einer an Chancengleichheit ausgerichteten Personalführung vergeben. Es bescheinigt der BTU Cottbus ein erfolgreiches und nachhaltiges Engagement für die Chancengleichheit von Frauen und Männern im Beruf.
Der Verein TOTAL E-QUALITY Deutschland e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, Chancengleichheit von Frauen und Männern im Beruf zu etablieren und nachhaltig zu verankern. Der Schwerpunkt liegt auf der Förderung von Frauen in Führungspositionen. Neben der Vereinbarkeit von Beruf und Familie geht es um eine chancengerechte Personalentwicklung, um die Förderung partnerschaftlichen Verhaltens am Arbeitsplatz und um die Berücksichtigung von Chancengleichheit in den Unternehmensgrundsätzen. TOTAL E-QUALITY steht für Total Quality Management (TQM), ergänzt um die Gender-Komponente (Equality).
Nationaler Kodex für das Ausländerstudium an deutschen Hochschulen
Die BTU hat sich 2010 dem „Nationalen Kodex für das Ausländerstudium an deutschen Hochschulen“ angeschlossen, um ihr Serviceangebot für ausländische Studierende noch transparenter und messbarer zu machen.
Mit diesem nationalen Kodex wird das Ziel verfolgt, die Qualität der Betreuung ausländischer Studierender zu sichern beziehungsweise weiter zu verbessern. Es werden Qualitätsstandards für das Studium von Ausländern an deutschen Hochschulen formuliert, die in ihrem Anspruchsniveau über das gesetzlich geregelte Mindestmaß hinausgehen.
Mit dem Kodex verpflichten sich die unterzeichnenden Hochschulen, den internationalen Studieninteressenten und Studierenden, wo immer möglich, dieselben Rechte einzuräumen wie deutschen oder ihnen gleichgestellten EU-Studierenden und ihnen darüber hinaus eine gute Beratung und besondere Betreuung während ihres Studiums zu gewähren.
Zu den Serviceangeboten und Hilfestellungen der BTU Cottbus für internationale Studierende und Doktoranden zählen unter anderem:
I. Umfassende Information und Beratung
II. Zulassung und Einstufung
III. Fachliche, sprachliche und soziale Betreuung für internationale Studierende
IV. Leistungen für internationale Studierende zum und nach Abschluss des Studiums
Die BTU Cottbus hat sich in den letzten drei Jahren ein neues zeitgemäßes Corporate Design erarbeitet, das in kurzer Zeit schon durch nationale und internationale Preise wie den iF communication design award 2010 und den reddot design award ausgezeichnet wurde. Der iF award ist seit seiner Einführung im Jahr 1953 ein namhaftes Markenzeichen, wenn es um ausgezeichnete Gestaltung geht. Das von internationalen Experten verliehene iF Label steht für Seriosität und geprüfte Designqualität. Auch die vom Design Zentrum Nordrhein-Westfalen verliehene Auszeichnung als reddot award steht für ein international anerkanntes erstklassiges Design. Der red dot award wird von einer Jury aus Fachkundigen an die Arbeiten verliehen, die eine herausragende Designqualität haben. Arbeiten, die für gut befunden werden, bekommen den red dot verliehen.
Als erste Universität in Berlin und Brandenburg wurde die BTU Cottbus in das EMAS-Register (Eco-Management and Audit Scheme) eingetragen. Damit wird ganz offiziell bekundet, dass die Universität Cottbus über ein zukunftsfähiges Umweltmanagement verfügt. Von den 400 Hochschulen in Deutschland betreiben ca. 30 ein systematisches Umweltmanagement. Aber nur zehn konnten bisher der strengen EMAS-Prüfung standhalten. Europaweit gab es noch nie eine Hochschule, die im Rahmen der Erstvalidierung nachweisen konnte, dass sie die erweiterten Anforderungen der sogenannten EMAS-III-Verordnung erfüllt. Damit nimmt die BTU unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten eine Vorreiterrolle ein. Am 8. Juli 2010 erhielt die BTU Cottbus im Beisein von Umweltministerin Anita Tack das EMAS-Zertifikat (Eco-Management and Audit Scheme). IHK-Hauptgeschäftsführer, Dr. Wolfgang Krüger, übergab die Registrierungsurkunde an den BTU-Präsidenten, Prof. Dr. Walther Ch. Zimmerli.
Familie in der Hochschule
Die BTU Cottbus ist seit September 2010 Mitglied im best practice-Club „Familie in der Hochschule“. Sie wurde aufgrund ihres besonderen Engagements und der damit verbundenen Vorreiterfunktion im Themenfeld „Familie“ von den Mitgliedshochschulen des best practice-Clubs ausgesucht für den Club vorgeschlagen. Das Programm ‚Familie in der Hochschule’, initiiert vom Beauftragten für die Neuen Bundesländer im Bundesministerium des Innern, der Robert Bosch Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Centrum für Hochschulentwicklung (CHE), hat das Ziel, die Hochschulen familienfreundlicher zu gestalten. Zu diesem Zweck arbeiten zwölf Hochschulen gemeinsam an Konzepten und Strukturen, die Studierenden und Mitarbeitenden helfen, Familie und Studium bzw. Beruf besser zu vereinbaren. Der Schwerpunkt der gemeinsamen Arbeit liegt dabei auf der Vernetzung der Hochschulen untereinander, mit Unternehmen sowie auf dem Transfer der Projektergebnisse.
Die BTU Cottbus hat 2011 die „Charta der Vielfalt“ unterzeichnet. Sie bringt damit zum Ausdruck, dass alle Beschäftigten und Studierenden Wertschätzung erfahren – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität. Dies ist in der Zielvereinbarung zum Projekt „Diversity Management – In Vielfalt zum Erfolg“ bereits seit 2010 an der BTU Cottbus verankert.
Die Unterzeichner der „Charta der Vielfalt“ haben zum Ziel, in ihren Unternehmen oder Einrichtungen ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei von Vorurteilen ist. Vier große Unternehmen haben die Initiative 2006 ins Leben gerufen. Derzeit sind ihr mehr als 1.000 Unternehmen und öffentliche Einrichtungen beigetreten.







