Forschungsbereich Energie-Ressourcen

Gewinnung und Aufbereitung von Energieträgern zählen zu den ersten Schritten innerhalb der energetischen Wertschöpfungskette. Der Forschungsbereich Energie-Ressourcen setzt dabei auf die Zukunftsfähigkeit von alternativen Konzepten zur Nutzung nachwachsender und sekundärer Rohstoffe. Der Weg vom Rohstoff zum Wertstoff wird wissenschaftlich untersucht, um die Nutzung biogener Rohstoffe wirtschaftlich interessant zu machen.

Konkrete Beispiele der Forschungsarbeit sind spezielle Anbaumethoden für nachwachsende Rohstoffe in Agroforstsystemen (Alley Cropping), für die im Rahmen der Rekultivierung von Bergbaufolgelandschaften Abraumkippenflächen genutzt werden. Weiterhin kann ein neuartiges Verfahren zur Biogasherstellung als Forschungserfolg herausgehoben werden.

 

Forschungsbereich Energie-Wandlung

Im weiteren Verlauf der energetischen Wertschöpfungskette liegen die Schwerpunkte dieses Forschungsbereichs bei der effizienten Umwandlung von fossilen und erneuerbaren Energieträgern. Einerseits reichen die Forschungsaktivitäten in den Bereich der klassischen Kraftwerkstechnik hinein, andererseits wird auch hier die Nutzbarmachung erneuerbarer Energien (Solarstrahlung, Geothermie) untersucht.

Hervorzuheben sind sowohl die praxisnahe Erforschung neuer Technologien zur Minderung des CO2-Ausstoßes von Kohlekraftwerken, als auch die Entwicklung neuer Materialen zur Umwandlung direkter Sonnenenergie. Aber auch die Steigerung des Wirkungsgrads elektrischer Maschinen mit dem Ziel von Energie- und Materialeinsparungen sind von wirtschaftlicher Bedeutung.

 

Forschungsbereich Energie-Versorgung

Im Zuge zunehmender Dezentralisierung und Deregulierung von Einspeisung und Verteilung elektrischer Energie ergeben sich nun am Ende der Wertschöpfungskette neuartige Problemfelder, die die sichere Energieversorgung nicht mehr gewährleisten könnten. Die Forschungsarbeiten am CEBra beleuchten in diesem Zusammenhang sowohl die technischen als auch die wirtschaftlichen Aspekte im komplexen Zusammenspiel von Erzeugung, Verteilung und Abnahme der Energie.

Der Problematik der heterogen verteilten, stark fluktuierenden und zunächst unkontrollierbaren Einspeisungen über alle Netzebenen wird mit dezentralen Energie-Management-Systemen entgegengetreten. Weiterhin wird untersucht, welche Anforderungen die Stromnetze mit ihren Schaltanlagen in Zukunft bewältigen müssen und inwieweit dabei auch das wirtschaftliche Optimum berücksichtigt werden kann.