Entwicklung des FZLB

Durch Senatsbeschluss vom 12.04.2000 wurde als Nachfolgeeinrichtung des BTU Innovationskollegs das Forschungszentrum Bergbaulandschaften (FZB) eingerichtet. Zum 31.07.2000 wurde Prof. Dr. Dr. h.c. R. F. Hüttl ( Lehrstuhl für Bodenschutz und Rekultivierung, Fakultät 4 ) als Leiter des FZB durch den Präsidenten der BTU berufen. Mit der Veröffentlichung der Satzung des FZB im Amtsblatt der BTU Cottbus am 07.08.2000 nahm das Forschungszentrum seine Arbeit offiziell auf. Die Konstituierung des satzungsgemäßen Kuratoriums am 20.11.2002 bedeutete für das FZB einen weiteren Entwicklungsschritt.

Die Gründung einer zentralen Einheit in diesem Forschungsschwerpunkt wurde notwendig, da sich der bearbeitete Themenkomplex zu einem der wichtigsten Forschungsschwerpunkte der Hochschule entwickelt hat. Bezogen auf die Gesamtbewilligungssummen der Drittmittelprojekte gingen im Gründungsjahr des FZB (2000) etwa ein Drittel aller DFG- und Industrieforschungsmittel der BTU Cottbus in Projekte der Bergbaulandschaftsforschung.

Bereits 1994 richtete die  Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) das Innovationskolleg "Ökologisches Entwicklungspotential der Bergbaufolgelandschaften im Lausitzer Braunkohlerevier" für die Dauer von 5 Jahren an der BTU Cottbus ein. Im Jahr 2001 wurde der erste Sonderforschungsbereich an einer brandenburgischen Hochschule im Forschungszentrum Bergbaulandschaften eingerichtet und in das Forschungszentrum integriert ( SFB 565 „Entwicklung und Bewertung gestörter Kulturlandschaften. Fallbeispiel Niederlausitzer Bergbaufolgelandschaft “).

Die Konzeption zur Einrichtung des FZB im Jahr 2000 sieht vor, dass das Forschungszentrum die Koordination der Forschungstätigkeiten auf diesem Gebiet an der BTU Cottbus gewährleistet und gleichzeitig auch dazu beiträgt, die Grenzen zwischen naturwissenschaftlichen sowie sozial-, geistes- und wirtschaftswissenschaftlichen Forschungsaktivitäten auf diesem Gebiet zu überwinden.

In diesem Sinne trat am 02.06.2005 eine überarbeitete Satzung in Kraft. Das Forschungszentrum führt seit diesem Zeitpunkt den Namen "Forschungszentrum Landschaftsentwicklung und Bergbaulandschaften" (FZLB).

Seit Juli 2007 koordiniert das FZLB den ersten brandenburgischen Sonderforschungsbereich/Transregio (SFB/TRR 38) "Strukturen und Prozesse der initialen Ökosystementwicklung in einem künstlichen Wassereinzugsgebiet", an dem neben der BTU Cottbus die  TU München sowie die  ETH Zürich beteiligt sind. Die erste Förderperiode wurde durch die DFG bis Juni 2011 bewilligt