Was bedeutet eigentlich WLAN?

Wireless Local Area Network realisiert ein drahtloses lokales Computer-Netzwerk-Segment innerhalb des Campus und bietet die Möglichkeit, per Funk von einem Notebook aus das BTU-Netzwerk und somit auch das Internet zu erreichen. Es gibt z.Z. mehr als 40 Zugangspunkte (Access-Points) in Hörsälen, Seminarräumen, aber auch auf der Freifläche zwischen Hauptgebäude und Audimax sowie neu: Im neuen Bibliotheksgebäude (IKMZ).

Wo ist das WLAN verfügbar?

Die Übersichtskarte auf den Web-Seiten des Rechenzentrums zeigt die derzeit erschlossenen Bereiche. Einige Bereiche überlappen sich, sodass der Netzzugang erhalten bleibt, wenn man von einem zum nächsten Bereich wechselt. Da die Reichweite aber sehr unterschiedlich ist (bei Sichtverbindung über 100 Meter, ohne Sichtverbindung in Gebäuden 10 bis 25 Meter), wird eine Versorgung bis in den letzten Winkel nicht möglich sein.

Wer kann das WLAN nutzen?

Jeder Mitarbeiter oder Student der BTU Cottbus hat die Möglichkeit zur WLAN-Nutzung. Man benötigt dazu einen Computer (üblicherweise ein Notebook) mit einem WLAN-Controller (steckbar oder fest installiert).

Brauche ich eine eigene WLAN-Karte oder besteht die Möglichkeit, eine Karte zu leihen?

Im Rahmen von Projektarbeiten u.ä. besteht für Mitarbeiter und Studenten der BTU in beschränktem Umfang die Möglichkeit, im Rechenzentrum WLAN-Karten auszuleihen. Die Verfügbarkeit sollte im Bedarfsfall vorher konkret abgefragt werden.

Welche Voraussetzungen muss ein Notebook erfüllen, um einen Zugang zum WLAN zu realisieren?

Das Notebook muss über einen eingebauten oder externen WLAN-Controller (nach IEEE 802.11a, 802.11b, 802.11g oder 802.11n) verfügen. Der genaue Controller-Typ hat sich dabei als relativ unkritisch erwiesen. Prinzipiell sollte aber jede Karte einsetzbar sein, die den o.g. Standard erfüllt.

Welche Einstellungen sind am Notebook für den WLAN-Zugang notwendig?

Nutzen Sie bitte die Einstellungen, die auf der Webseite des Universitätsrechenzentrums empfohlen werden: WLAN-Konfiguration

Wo kann ich Hilfestellung bei der WLAN-Konfiguration bekommen?

Im Studentischen Helpdesk im LG 1C, siehe auch hier.

Was ist überhaupt ein Zertifikat und wozu wird es gebraucht?

Das Zertifikat ist ein ziemlich langer und kryptischer digitaler Kode oder anschaulicher: eine Art elektronischer Personalausweis mit digitaler Unterschrift (Signatur). Auf dieser Basis wird der Datenverkehr über das WLAN beim Zugang ins BTU-Netz verschlüsselt.
Neben dem WLAN-Zugang besteht mit einem Zertifikat aber auch die Möglichkeit, über eine verschlüsselte DFÜ-Verbindung von außerhalb das BTU-Netz zu nutzen.
Weiterhin kann man das Zertifikat zur Signierung bzw. Verschlüsselung von E-Mails verwenden. Mit einer signierten E-Mail kann sich der Absender gegenüber dem Empfänger ausweisen (authentifizieren).

Was ist eine Passphrase?

Eine Passphrase ist, einfach gesagt, ein besonders langes und damit besonders sicheres Passwort. Damit wird der Private Key, also der geheime Teil des Schlüsselpaares, geschützt. Aus Sicherheitsgründen sollte eine Passphrase bzw. ein Passwort niemals abgespeichert werden, sondern immer neu eingegeben werden!

Wer stellt ein Zertifikat aus?

Für die Ausstellung von SSL-Zertifikaten zur Nutzung von WLAN / VPN wird an der BTU-Cottbus eine Zertifizierungsstelle (CA) im Universitätsrechenzentrum betrieben: die BTU Root CA .
Wenn Sie ein Zertifikat benötigen, folgen Sie einfach den den Beschreibungen auf den RZ-Seiten.

Wie lange ist ein Zertifikat gültig?

Die Gültigkeit der von der BTU Root CA ausgestellten Zertifikate beträgt maximal drei Jahre.

Was passiert, wenn ein Zertifikat abläuft?

In diesem Fall muss ein neues Zertifikat beantragt werden.

Was bedeutet SSL-Verschlüsselung?

Secure Socket Layer ist ein asymmetrisches digitales Schlüsselverfahren, d.h. zur Ver- bzw. Entschlüsselung gibt es unterschiedliche Schlüssel.
Der Schlüssel zur Verschlüsselung (Public Key des Inhabers) wird öffentlich gemacht und z.B. mit der Signierung von Mails weitergegeben.
Der Schlüssel zur Entschlüsselung (Private Key) bleibt beim Inhaber und ist durch eine Passphrase geschützt. Der Inhaber kann damit für ihn bestimmte Mails, die ein beliebiger Absender mit dem Public Key des Inhabers (also Empfängers) verschlüsselt hat, entschlüsseln.
Nach diesem Prinzip wird auch der gesamte Datenverkehr eines Anwenders verschlüsselt, wenn er sich über den VPN-IPsec-Client ins Campusnetz einloggt.

Brauche ich neben der Passphrase noch andere Passwörter?

Die Passphrase schützt Ihren Private Key. Außer dieser müssen Sie ein Passwort für den Export/Import des P12-Files vergeben. Und letztlich sollten Sie noch ein Passwort für die tägliche Nutzung der VPN-Verbindung verwenden.

Ich habe mein(e) Passwort / Passphrase vergessen, wer kann mir helfen?

Leider niemand! Ihre Passwörter bzw. Ihre Passphrase kennen nur Sie allein!

Falls Sie das Passwort für die tägliche Verbindungsaufnahme nicht mehr wissen, könnten Sie die Clientsoftware (BTU-VPN-Client) komplett deinstallieren und wieder neu installieren.

Haben Sie das Import-/Exportpasswort vergessen, so müssten Sie Ihr p12-File neu generieren.

Wenn Sie jedoch die Passphrase für den Private Key nicht mehr wissen, dann bleibt Ihnen nur die Beantragung eines neuen Zertifikats. In diesem Fall verfahren Sie nach Löschung Ihrer alten Dateien (Private Key, Request usw.) auf dem CA-Server wie bei einer neuen Zertifizierung ! Geben Sie bei Abgabe Ihres Zertifikatantrages bei der BTU-CA unbedingt an, dass Sie bereits ein Zertifikat hatten, da dieses erst von der CA zurück gezogen werden muss, bevor ein neues Zertifikat für Sie generiert werden kann.

Das Betriebssystem auf meinem PC soll komplett neu installiert werden, was sollte ich beachten?

Günstig ist es, wenn Sie die BTU-Client-Software und Ihr persönliches p12-File auf einem Datenträger (Memorystick, andere Partition o.ä.) gesichert haben, um nach der Neuinstallation ohne Netzwerkzugriff alle notwendigen Einrichtungsschritte vornehmen zu können.

Die Registrierung der MAC-Adresse meiner WLAN-Karte schlägt fehl, was kann ich tun?

Überprüfen Sie die richtige Schreibweise. Die zwölfstellige Adresse muß im Format aa:aa:aa:aa:aa:aa ( a = Ziffer 0 ... 9 oder Kleinbuchstabe a ... f , Doppelpunkte als Trennzeichen nach jeweils zwei Stellen) eingegeben werden!
Beachten Sie auch, dass jede MAC-Adresse nur EINMAL angemeldet werden kann. Zwei Nutzer können zwar dieselbe Karte verwenden, sie aber nicht zweimal registrieren! BTU-eigene Karten werden von Administratoren (der Lehrstühle bzw. des URZ) registriert.

Seit einiger Zeit funktioniert mein WLAN-Zugang nicht mehr, wie soll ich vorgehen?

Nach der Installation von Software-Komponenten bzw. Updates oder Service-Paketen kommt es immer wieder zu Auswirkungen auf die relevanten Einstellungen für die WLAN-Komponenten.

Überprüfen Sie ggf. die Einstellungen Ihrer WLAN-Netzwerkkarte entsprechen den Konfigurationshinweisen auf der Webseite des Universitätsrechenzentrums.

Hilft das nicht, sollten Sie den Studentischen Helpdesk im LG 1C kontaktieren.

Mein Zertifikat ist abgelaufen, was jetzt?

Es muss in jedem Fall ein neues Zertifikat beantragt werden.

An wen kann ich mich wenden, wenn ich mein WLAN-Zugang trotzdem nicht funktioniert?

Wenden Sie sich bei Problemen zum WLAN direkt an den Helpdesk im LG 1C.

 

 

Weitere Informationen

                                            

Kontaktadresse

 wlan[at]tu-cottbus.de