Lehrstuhl Experimentalphysik II/Lehrstuhlprofil
Die experimentellen Arbeiten des Lehrstuhls begannen im Sommer 1997 mit dem Einzug in den ersten Labor-Neubau der BTU. Die Labors sind daher auf dem aktuellsten Stand und bieten ausgezeichnete Arbeitsmöglichkeiten.
Im Mittelpunkt der Forschung der Arbeitsgruppe steht die Wechselwirkung von Laser-Strahlung mit Materie - von der Spektroskopie von Defekten und Verspannungszuständen in Halbleitern bis zur Dynamik der Laser-Ablation und der Herstellung dünner Filme. Dabei ergeben sich folgende Fragestellungen:
Das zentrale Arbeitsgerät der Arbeitsgruppe ist ein Femtosekunden-Hochleistungslaser, ergänzt von mehreren Nanosekunden- und cw-Systemen, Ultra-Hochvakuum-Anlagen, und modernen Spektrometern.
- Einkopplung des Lichts in das Material oder die Materialoberfläche
- Dissipation der eingekoppelten Energie im Material
- Folgeprozesse
- die Dynamik dieser Prozesse auf einer ultraschnellen Zeitskala
Ein erheblicher Teil der Arbeiten ist eingebettet in das Joint Lab (das Gemeinsame Labor der BTU mit dem IHP aus Frankfurt/O.), für das die Arbeitsgruppe einen wesentlichen Grundpfeiler darstellt.
Der Lehrstuhl bietet die Möglichkeiten für Studien- und Diplomarbeiten auf den Gebieten Laserphysik und -technologie, Vakuumtechnik, Festkörper-Spektroskopie und Halbleiter-Analytik.
Seit März 1999 arbeitet der Lehrstuhl eng mit der Arbeitsgruppe "Physikalische Chemie" zusammen, deren Experimente zur Laser-Massenspektroskopie in unseren Laborräumen aufgebaut sind und Strahlzeit am Femtosekunden-Laser nutzen.
