Forschungsschwerpunkte des Instituts für Informatik, Informations- und Medientechnik

Die Forschungs- und Lehrgebiete des Instituts für Informatik, Informations- und Medientechnik sind stark systemtechnisch ausgerichtet und gruppieren sich um die Schwerpunkte "Integrierte software-intensive Systeme" und "Kommunikations- und Informationssysteme", d.h. alle technischen Systeme, die heutige digitale Informations- und Kommunikationsinfrastrukturen realisieren. Ein essentielles, querschneidendes Thema im Kontext der beiden Forschungsschwerpunkte ist hier die Sicherheit von IT-Systemen, ein Bereich, der bisher an der BTU nicht originär vertreten ist und dringend der Besetzung bedarf. Im Bereich der drahtlosen Kommunikationssysteme ist durch die enge Kooperation mit dem IHP (Frankfurt/ Oder) über eine Professur und eine Honorarprofessur ein international konkurrenzfähiges Forschungsund Lehrpotential entstanden, das durch zwei weitere gemeinsame Berufungen mit dem IHP kurzfristig weiter gestärkt werden soll. Zudem besteht eine enge Kooperation mit Lehrstühlen der Fakultät 3 in den Bereichen Informations-/Nachrichtentechnik und Wirtschaftswissenschaften.

Im Rahmen einer Neustrukturierung der BTU wird vom Institut für Informatik, Informations- undMedientechnik eine stärkere Integration der jetzt in getrennten Fakultäten angesiedelten Lehrstühleaus den Bereichen Informatik und Medien-/Kommunikationstechnik angestrebt. Ein fakultätsübergreifendesZentrum für Informatik, Medien- und Kommunikationstechnik (IMK) mit ca. 20Professuren und eng angebundenen externen Forschungsinstituten, wie dem IHP und FraunhoferInstitut ALI, hätte ein ausgewiesenes Forschungsprofil in Bezug auf die oben genanntenSchwerpunkte. Die beteiligten Lehrstühle sind bereits jetzt die Träger gemeinsamer Studiengängeund gemeinsamer Initiativen, wie der AG "Health and Living Technologies" (HeLiTec). Einderartiges Zentrum kann eine effektive Drittmittel- und Patentstrategie entwickeln und die Teilnahmean Programmen, die einen hohen Verwaltungsaufwand haben (z.B. EU-Projekte), miteiner entsprechenden Infrastruktur unterstützen. Ein solches IMK würde das serviceorientierteInformations-, Medien- und Kommunikationszentrum der BTU mit seinem Multimediazentrumkomplementär auf der Seite der Forschung und Lehre ergänzen.