Informatik-KolloquiumHerr Alexander Bau hält einen Vortrag zum Thema: "Constraint Programmierung via Haskell Programmierung" Montag, 16.01.2012, 10:30 Uhr Vortrag und Hands-On im Rahmen von Dependent Types mit Agda Vortragender: Wolfgang Jeltsch Mit abhängigen Typen (dependent types) können nicht nur Typen, sondern auch Werte als Parameter von Typen fungieren. Dadurch kann man z.B. die Längen von Listen in deren Typen angeben. Damit wird es möglich, fehlerhafte Indizierungen zur Compilierzeit statt zur Laufzeit zu erkennen. Die Möglichkeiten reichen aber noch viel weiter. Eine Programmiersprache mit abhängigen Typen ist nämlich automatisch eine Beweissprache für eine Prädikatenlogik. Daher kann man nahezu beliebige Spezifikationen als Typen darstellen und deren Einhaltung vom Typprüfer sicher stellen lassen. In dem Vortrag und dem anschließenden praktischen Teil werden folgende Themen behandelt:
Folgende Beispiele werden gezeigt:
Vortrag im Rahmen des Informatik-Kolloquiums Lazy Evaluation in der computergestützten KompositionVortragender: Diplom Komponist Kilian Sprotte am Mittwoch, 10.03.2010, 13:30 Uhr, Hauptgebäude, Raum 2.44 Zusammenfassung: Vortrag im Rahmen des Informatik-Kolloquiums Model Checking als Ansatz zur Verifikation digitaler und eingebetteter Systeme Vortragender: Dipl.-Ing. Thilo Vörtler am Donnerstag, 04.03.2010, 11:00 Uhr, Hauptgebäude, Raum 2.13 Zusammenfassung: Eingebettete Systeme bestehen meist aus einer Kombination von Hardware, Vortrag im Rahmen des Informatik-Kolloquiums Beispielgetriebene Schemainduktion beim induktiven ProgrammierenVortragender: Dipl.-Wirtsch.Inf. (E.M.B.Sc.) Martin Hofmann am Mittwoch, 27.1.2010, 14:00 Uhr, Hauptgebäude, Raum 2.13 ZusammenfassungInduktives Programmieren (IP) beschäftigt sich mit dem Erzeugen (rekursiver) Programme aus unvollständigen Spezifikationen, in der Regel Eingabe- / Ausgabebeispielen. Alle bekannten IP Algorithmen können als Suche im Raum aller Kandidatenprogramme aufgefasst werden, mit folglich exponentiellem Aufwand. Um den Suchaufwand zu beschränken und den Suchraum zu reduzieren, können Programmschemata verwendet werden. Allerdings muss entweder ein (oft sehr gut) informierter Benutzer ein Schema a priori vorgeben, oder verschiedene Schemata werden einfach wahllos ausprobiert. In der anschließenden Synthese werden nun alle Daten in Hinblick auf dieses eine gegebene Schema interpretiert welches folglich nun gewissermaßen ausschließlich über Erfolg oder Misserfolg entscheidet. Anstelle nun die gegebenen Daten „in ein Schema zu pressen“, stellen wir einen Ansatz vor, der es erlaubt anhand der Daten ein Schema zu induzieren. Wir nutzen dazu universelle Eigenschaften von Funktionen höherer Ordnung, die sich in den Eingabe- /Ausgabedaten finden lassen. Diese Technik erlaubt es uns, Catamorphismen auf allgemeinen algebraischen Datenstrukturen in unserem IP System Igor2 einzuführen. Vortrag im Rahmen des Lehrstuhl-Kolloquiums Generische Record-Kombinatoren mit statischer TypprüfungVortragender: Dipl.-Inf. Wolfgang Jeltsch am 13.01.2010, 13:45 Uhr, Hauptgebäude, Raum 2.13 ZusammenfassungRecords, d.h. Kollektionen von benannten Feldern, sind ein wesentlicher Bestandteil vieler Programmiersprachen. Neben dem Zugriff auf einzelne Felder spielen dabei Operationen auf gesamten Records, sogenannte Kombinatoren, eine wichtige Rolle. Record-Kombinatoren müssen oftmals generisch sein, also mit Records verschiedener Struktur arbeiten. Generische Record-Kombinatoren können im Allgemeinen nur in dynamisch typisierten Sprachen definiert werden. In dem Vortrag wird ein Record-System für die Programmiersprache Haskell vorgestellt, welches die Definition statisch typisierter generischer Record-Kombinatoren ermöglicht. Dieses System ist als Bibliothek implementiert, kommt also ohne Änderungen an der Programmiersprache aus. Ermöglicht wird das vor allem durch die Nutzung fortgeschrittener Typsystemkonzepte. Vortrag im Rahmen des Informatik-Kolloquiums Programmierung und Verifikation reaktiver Systeme mittels funktionaler ProgrammierungVortragender: Dipl.-Inf. Wolfgang Jeltsch am 18.11.2009, 13:45 Uhr, Hauptgebäude, Raum 2.13 ZusammenfassungFunktionale Reaktive Programmierung (FRP) ist ein Paradigma, mit dessen Hilfe reaktive und interaktive Systeme deklarativ programmiert werden können. Der Programmierer beschreibt zeitliches Verhalten von Systemkomponenten mittels kontinuierlicher und diskreter Signale, welche zeitveränderliche Werte bzw. Ereignisfolgen darstellen. Dabei können durch Signal-Operatoren aus einfachen Signalen komplexe Signale aufgebaut werden. |