Entwicklung von Software-Systemen
Modul 12-1-04
Wintersemester 2011/2012
Zeitraum für Lehrveranstaltungen: 10.10.2011 - 04.02.2012
Inhalt
Im ersten Teil der Lehrveranstaltung wird eine Einführung in die Software-Technik gegeben. Behandelt werden: Analyse von Kunden-Anforderungen, Systemmodelle, objektorientierte Sys- temanalyse, Software-Entwurf, Implementierung objektorientierter Entwürfe, Entwicklungs- prozesse und Software-Qualitätssicherung, Formale Spezifikation und Verifikation, Testen, Software-Entwicklungsumgebungen und die Gestaltung von Nutzerschnittstellen.
Der zweite Teil befasst sich mit Informationssystemen und Datenbanken. Dabei werden Einsatz- ziele und Einsatzgebiete, Architektur von Datenbanken, Modellierung und Entwurf behandelt.
Studiengänge
- eBusiness, Bachelor
- Informatik, Bachelor
- Informations- und Medientechnik, Bachelor
- Wirtschaftsingenieurwesen, SR Informatik, Bachelor
- Kultur und Technik, Bachelor
- Mathematik, Bachelor
- Wirtschaftsmathematik, Bachelor
- Elektrotechnik, Bachelor
- Umweltingenieurwesen, Bachelor
weitere Informationen
... aus dem Modulkatalog der BTU Cottbus
Vorlesung
Donnerstag, 2. Block, 09:15 - 10:45 Uhr, Hörsaal C
Freitag, 2. Block, 09:15 - 10:45 Uhr, Audimax 2
Übung
Anmeldung
Alle Teilnehmer tragen sich bitte in eine Lerngruppe ihrer Wahl ein.
LEHVIS an (login mit BTU-Account).
Die Anmeldung ist ab Vorlesungsbeginn am Montag, 10.10.2011 möglich. Eine Einschreibung in LEHVIS ist keine Prüfungsanmeldung. Sie dient lediglich zur Organisation des Übungsbetriebes.
Übungstermine
Tag | Block | Zeit | Geb./Raum | Tutor |
|---|---|---|---|---|
Montag | 2. | 09:15 - 10:45 | HG 2.44 | Mathias Radicke |
3. | 11:30 - 13:00 | LG 1A/121 | ||
5. | 15:30 - 17:00 | HG 0.19 | ||
Dienstag | 1. | 07:30 - 09:00 | HG 0.17 | |
3. | 11:30 - 13:00 | HG 0.20 | ||
5. | 15:30 - 17:00 | HG 2.44 | ||
6. | 17:30 - 19:00 | HG 0.19 | Steffen Laarz |
Ablauf
Jede Lerngruppe trifft sich einmal wöchentlich zum Übungstermin mit ihrem Tutor zu einem Gespräch über die zuletzt abgegebenen Übungsblätter und den Vorlesungsstoff.
1. Woche keine Übung
2. Woche Organisatorisches von den Tutoren
3. Woche Besprechung 1. Übungsblatt
ab 4. Woche: regulärer Übungsbetrieb
Übung - Ersatztermine für Ausfall am 31.10. (Feiertag)
Übungsgruppe von Mathias Radicke: Dienstag, 01.11.2011, 3. Block, HG 0.18
Übungsgruppe von Alexander Stahl: Mittwoch, 02.11.2011, 3. Block, HG 0.16
Übungsgruppe von Steffen Laarz: Termin wird noch bekannt gegeben
Übungsblätter
Übungsblätter werden von der Lerngruppe (max. 5 Studenten) gemeinsam gelöst, und jede Lerngruppe gibt eine gemeinsame Lösung ab. Die Abgabe erfolgt per e-mail an den Tutor zum auf dem Übungsblatt angegebenen Termin. Die Lösung zu jedem Übungsblatt wird bewertet mit "bestanden", "nicht bestanden" oder "nachbesserungsfähig". Bei einer Bewertung mit "nachbesserungsfähig" kann einmalig innerhalb einer Woche nach der Rückgabe der korrigierten Lösung eine nachgebesserte Lösung abgegeben werden. Diese wird entweder mit "bestanden" oder mit "nicht bestanden" bewertet, weitere Nachbesserungen sich nicht möglich. Plagiate von Lösungen anderer Lerngruppen oder von Musterlösungen aus Vorjahren werden als "nicht bestanden" bewertet.
Die Lösungen werden vom Tutor in einem mündlichen Kolloquium abgenommen. Jeder einzelne Student muss in der Lage sein, die Lösung zu erklären, sonst wird er mit „nicht bestanden“ bewertet.
Die mündliche Abfrage macht die Anwesenheit jedes Studenten erforderlich, unentschuldigtes Fehlen wird mit „nicht bestanden“ bewertet.
Es gibt insgesamt 14 Übungsblätter.
Hinweise
Zur Installation auf privaten Rechnern ist beim
Microsoft Student Program (unter "Software") kostenlos MS Visio erhältlich. Eine Übersicht über teils kostenlos verfügbare UML-Werkzeuge bietet
Wikipedia. Recht empfehlenswerte plattformunabhängige Diagramm/UML-Werkzeuge sind
ArgoUML,
UMLet und
Dia.
Anforderungen für die Prüfung
Lösungen zu 12 der 14 Übungsblätter mit "bestanden" bewertet (das erfordert Teilnahme an den Lerngruppen-Besprechungen, da einige Leistungen mündlich nachzuweisen sind)
Ergebnisse der Übungen
Hier finden Sie zum Vorlesungsende die Ergebnisse der Übungen im Überblick. Mit "JA" gekennzeichnete Studierende haben dieses Semester die Teilnahmeberechtigung für die folgenden 2 Klausurtermine erworben.
Prüfung
Voraussetzungen
Die Prüfung besteht aus zwei Teilleistungen (auch für Wiederholer):
- erfolgreicher Bearbeitung der Übungsblätter (unbenotet, aber zu bearbeiten, siehe unten) und
- erfolgreicher Klausurteilnahme (benotet).
Die Übungen sowie die Klausur verstehen sich als zusammen zu erbringende Leistungen. Mit dem erfolgreichen Absolvieren der Übungsblätter wird daher ein Anspruch auf Teilnahme an den folgenden zwei Klausurterminen erworben. Der Anspruch verfällt danach, es sei denn, die Nichtteilnahme zur angebotenen Klausur war nicht selbst verschuldet (z. B. Krankheit).
Gelingt es nicht, zu einem der folgenden zwei Termine die Klausur erfolgreich zu absolvieren (entweder durch Nichtteilnahme oder zweimaliges Durchfallen), kann die Veranstaltung nur durch Wiederholung der Übungen und erneute Klausurteilnahme erfolgreich absolviert werden. Kandidaten, die zum Klausurtermin nicht die Voraussetzungen erfüllen, werden nicht zur Klausur zugelassen. Ausnahmen sind in Härtefällen nach Rücksprache möglich.
Unbenotete Studienleistungen (z. B. für Studierende der Wirtschaftsmathematik) können durch Bestehen der Prüfung erworben werden.
Anmeldung
Eine Prüfungsteilnahme ohne fristgerechte Prüfungsanmeldung ist nicht möglich, und eine Prüfungsanmeldung verpflichtet zur Prüfungsteilnahme.
Die Teilnehmer müssen sich unter Einhaltung der vom Prüfungsamt vorgegebenen Fristen online zur Prüfung anmelden.
--> zum Studierendensekretariat
Konsultation
Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.
Klausur
Die Arbeitszeit beträgt 120 Minuten. Als Hilfsmittel sind nur die eigenen Schreibgeräte zuge- lassen. Ausreichend Papier (auch Schmierpapier) wird verteilt. Andere Hilfsmittel, insbesondere Vorlesungsmitschriften, Bücher (einschließlich Wörterbücher), Taschenrechner, Mobiltelefone, Computer, sowie mitgebrachtes Papier sind nicht zugelassen. Die Benutzung führt zu einer Bewertung mit "nicht ausreichend".
Termin
Die schriftliche Prüfung findet am Dienstag, 20.03.2012 um 08:00 Uhr im Audimax 1+2 statt.
Mitzubringen sind:
Studentenausweis (falls dieser kein Lichtbild enthält, zusätzlich ein Lichtbildausweis), Schreibgeräte, Prüfungsanmeldungsformular (nur falls vom Prüfungsamt erhalten)
Anforderung an Übungsblätter
Lösungen zu 12 der 14 Übungsblätter mit bestanden bewertet (das erfordert Teilnahme an den Lerngruppen-Besprechungen, da einige Leistungen mündlich nachzuweisen sind)
Ergebnisse der Prüfung vom 20.03.2012
stehen Ihnen hier zur Verfügung
Sie haben die Möglichkeit, Ihre Prüfungen am Donnerstag, 05.04.2012 oder Mittwoch, 11.04.2012 jeweils von 13:00 - 16:00 Uhr bei Mathias Schubanz, Hauptgebäude, Raum 1.15 einzusehen.
Material zur Lehrveranstaltung
Literatur zur Vorlesung
- Helmut Balzert. Lehrbuch der Softwaretechnik, Band 1. Spektrum Akademischer Verlag, 2001
- Heide Balzert. Lehrbuch der Objektmodellierung. Spektrum Akademischer Verlag, 2004
- weiterführend: Ian Sommerville. Software Engineering. Addison-Wesley, 2001
- Wolfgang P. Kowalk. System, Modell, Programm. Spektrum Akademischer Verlag, 1996
- H. P. Gumm, M. Sommer. Einführung in die Informatik. Oldenbourg Wissenschaftsverlag, 2009
Hinweise zu Java
- Zum Bearbeiten der Übungsblätter benötigen Sie JDK ab Version 5.0. Bei der Benutzung von JDK 6.0 kann mit "javac -source 1.5-..." überprüft werden, ob der Quelltext kompatibel zu JDK 5.0 ist.
- JDK 5.0 ist auf dem Server mouse installiert und kann in den Studenten-Pools benutzt werden.
- Download-Links:
JDK 5.0 ("JDK 5.0 Update x", zugehörige Dokumentation "J2SE 5.0 Documentation"). Für JDK sollte die Umgebungsvariable PATH den Pfad enthalten, in dem die Programme java und javac liegen (Windows: einstellbar unter Einstellungen / Systemsteuerung / System / Erweitert / Umgebungsvariablen). Die Umgebungsvariable CLASSPATH muss mindestens das Verzeichnis . (d.h. das aktuelle Verzeichnis) enthalten. - Sie können Java-Programme von der Kommandozeile mit javac *.java übersetzen und mit java Abc starten (wobei Abc eine Klasse mit einer main-Methode ist). Zum Bearbeiten von Java-Programmen eignet sich grundsätzlich jeder Texteditor; es gibt aber auch umfangreiche kostenlose Entwicklungsumgebungen wie
Eclipse und
NetBeans. - Im JDK ist eine umfangreiche Bibliothek fertiger Klassen enthalten. Diese Klassen sind in der
Java 2 Platform API Specification dokumentiert. Die eigenständige Einarbeitung in Klassen mit Hilfe dieser Dokumentation wird erwartet. - Wenn nicht nur eine Information zu einer einzelnen Klasse, sondern der Zugang zu einem komplexeren Programmierproblem fehlt (z.B. Dateiarbeit, graphische Benutzeroberflächen), sind oft Java-Bücher hilfreich.
- Da das Verstehen von Quelltexten einen großen Teil der Arbeitszeit bei der Software-Entwicklung beansprucht, ist die Lesbarkeit von Quelltexten von entscheidender Bedeutung. Beachten Sie daher die
Java Code Conventions oder die
Java Stilfibel.
Materialien zu Java
- Andreas Noack, Mathias Radicke:
Kurzeinführung zu Java
Java 2 SE Documentation, insbesondere
Java 2 Platform API Specification,
Java Code Conventions.- Standard Widget Toolkit (
Homepage, Download-Link Bilbiothek für
Windows,
Linux,
API-Dokumentation,
Tutorials mit Beispiel-Quellcode - zum Einstieg sinnvoll sind Tutorials 2-4)
- James Gosling, Bill Joy, Guy Steele, Gilad Bracha.
The Java Language Specification, Third Edition, Addison Wesley, 2005. - Christian Ullenboom.
Java ist auch eine Insel (6. Auflage). Galileo Press, 2007. - Stefan Middendorf, Reiner Singer, Jörn Heid.
Java Programmierhandbuch und Referenz (3. Auflage). dpunkt.Verlag, 2002. - Guido Krüger. Handbuch der Java-Programmierung (4. Auflage). Addison-Wesley, 2004. (
Freier Download.) - Bruce Eckel. Thinking in Java (4th edition). Prentice Hall, 2006. (
Freier Download der 3rd edition von 2002.) - Rolf Ginter, Thomas Runge, Ray Wojciechowski, Michael Vogel.
Java Stilfibel.
Materialien zur UML
- Heide Balzert.
Checklisten für die objektorientierte Analyse (nur BTU-intern). - Bernd Oestereich.
UML-Notationsübersicht
. - Martin Fowler. UML konzentriert. Addison-Wesley, 2004. (IKMZ, im Semesterapparat.)
www.uml.org, insbesondere
UML Specification.
Materialien zu Datenbanken
- MySQL AB.
MySQL Referenzhandbuch. - Guido Stepken.
MySQL Datenbankhandbuch.
