Aktuelles

- Logo des "iF communication design award 2010"
IF Award für Corporate Design der BTU Cottbus
Das Corporate Design der BTU und die bisherigen medialen Anwendungen, die vom Design Lab der BTU (Prof. Jörg J. Kühn, Prof. Dominik Lengyel) und Novamondo Design Berlin erarbeitet wurden, sind mit dem renommierten iF communication design award 2010 ausgezeichnet worden.
Der iF award ist seit seiner Einführung im Jahr 1953 ein beständiges, namhaftes Markenzeichen, wenn es um "ausgezeichnete" Gestaltung geht. Das von internationalen Experten verliehene iF Label steht für Seriosität und geprüfte Designqualität. Unternehmen und Designbüros setzen es als sichtbares Zeichen im Rahmen ihrer Kommunikation ein und bieten sowohl für ihre Produkte als auch Kreativleistungen so eine Orientierungshilfe im Markt. Eine Teilnahme an den iF Wettbewerben zeigt den Willen zur Innovation und den Mut zum Vergleich im Wettbewerb. Sechs eigenständige, gleichberechtigt nebeneinander stehende Designwettbewerbe bilden die Grundlage für das Dienstleistungsspektrum von iF.
Der iF communication design award ist ein anerkannter internationaler Designwettbewerb für alle Formen des immer vielfältiger werdenden Kommunikationsdesigns - von der gedruckten Imagebroschüre über Messeauftritte bis hin zur grafischen Bedienoberfläche. Der Kreativwettbewerb zeichnet herausragendes Design aus und bietet Designern, Architekten, Innenarchitekten und Agenturen auf diese Weise die Möglichkeit sich mit ihren innovativen Produkten in einem seriösen Wettbewerb zu messen.
Weiterführende Informationen:
International Forum Design GmbH
140.000 € Investition für Computerpool in der Architektur
Der Computerpool der Fakultät 2 dient den Studierenden aller Studiengänge der Fakultät zum Lernen, Arbeiten und Forschen. Auf insgesamt über sechzig Arbeitsplätzen stehen über dreißig Anwendungsprogramme bereit. Der Pool ist räumlich in drei Bereiche gegliedert, die den drei Hauptstudiengängen der Fakultät 2 zugeordnet sind: Architektur, Stadt- und Regionalplanung und Bauingenieurwesen. Neu eingerichtet wurde zuletzt vor weniger als drei Jahren der Bereich Architektur mit über zwanzig Arbeitsplätzen. Die Bereiche Architektur und Stadt- und Regionalplanung sind sich durch eine enge Lehrverflechtung vor allem im Bachelorbereich auch inhaltlich näher als der Bereich Bauingenieurwesen, dem seitens der Softwareausstattung in diesem Sinne eine Sonderrolle zukommt. Dennoch war der Bereich Stadt- und Regionalplanung viele Jahre bestimmt durch wenige und unterschiedlich ausgestattete Einzelplätze.
Projecting Spaces
Vom 24. bis 26. September 2009 fand die vom Lehrstuhl Darstellungslehre, Prof. Dominik Lengyel, organisierte internationale Konferenz zum Thema »Projecting Spaces« an der BTU statt. Aus zehn Ländern gaben zweiundzwanzig Vorträge einen Überblick zum aktuellen Stand der Darstellung in der Architektur.
Die Beiträge umfassten zwar auch traditionelle Endoskopiemethoden am Polytecnico di Milano und wurden eingeleitet durch historische Übersichten über die Bedeutung der Darstellung durch die Bauhaus Universität Weimar, beschrieben aber auch die aktuellen und unterschiedlichen Szenarien in der Lehre an den Universitäten Dresden und Delft. Aus Delft und Weimar stammten auch zwei technisch orientierte Beiträge über Augmented Reality bzw. eine integrierte Entwurfsumgebung für Handzeichnung und computergestütztes Konstruieren (CAD). Das Tokyo Institute of Technology berichtete über ein Forschungsprojekt zur Wahrnehmung von Orientierungssystemen an stark frequentierten Fußgängerpassagen in Flughäfen, ...

Buchgestaltung
Mythos Bauhaus
Zwischen Selbsterfindung und Historisierung
Hg. Anja Baumhohe und Magdalena Droste
In Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl Kunstgeschichte von Frau Prof. Magdalena Droste hat der Lehrstuhl Darstellungslehre im Rahmen eines Master-Seminars das eben im Reimer Verlag erschienene Buch "Mythos Bauhaus" (ISBN 9-783496-013990) gestaltet.
Mythos Bauhaus setzt sich kritisch mit dem Bauhaus als Ikone der Moderne auseinander und stellt das Bild in Frage, das wir vom Bauhaus haben. Dabei wird die Vielfalt und Widersprüchlichkeit der Schule offenbar, die in vielen Aspekten die Geschichte der Weimarer Republik spiegelt. Die Autoren behandeln die Architekten und die Architektur ebenso wie die Maler und die Rezeption der Bauhaus-Moderne in der Nachkriegszeit.
Forschung in der Darstellung
Das DFG–Exzellenzcluster TOPOI hat den Lehrstuhl Darstellungslehre beauftragt, Methoden zur Darstellung archäologischer Unschärfe zu entwickeln und anhand des Burgbergs von Pergamon exemplarisch umzusetzen.
Ziel dieser Forschungsarbeit ist es, ein virtuelles räumliches Computermodell zu entwickeln, das den archäologischen Bestand, gesicherte Erkenntnisse und Forschungshypothesen mit unterschiedlichem Wahrscheinlichkeitsgrad gleichermaßen wiedergeben kann.
Dies bedeutet, dass bei der virtuellen Rekonstruktion räumlicher Zusammenhänge über einem vorhandenen Bestand nicht nur unterschiedliche Hypothesen ablesbar sein sollen, sondern auch visualisiert wird, in welchem Grad die Hypothese als gesichert gelten kann und auf welchen wissenschaftlichen Grundlagen sie beruht. Hierzu werden Methoden aus der Architekturdarstellung auf die Archäologie übertragen. Die Architekturdarstellung besitzt ein breites Repertoire an Methoden, architektonische Entwürfe in jedem Entwurfsstadium so darzustellen, dass der Grad der Determinierung unmittelbar deutlich wird.
Perspektiven gestalten
Architekturdarstellung ist die visuelle Vermittlung von Architektur. Ihr Ziel ist es, architektonische Inhalte so darzustellen, dass ihr Kern auf visuellem Weg unmittelbar verständlich wird. Die hier vorliegenden Studienarbeiten des ersten Studienjahres setzen dieses Verständnis der Architekturdarstellung in die Gestaltung einer stadträumlichen Perspektive um. Ursache und Wirkung wechseln. Komposition, Ausdruck, unterschiedliche Detaillierungsgrade und die Korrelation zwischen Architektur und Bildaussage werden zu Ausdrucksmitteln architektonischer Kreativität. Die Gestaltung des Raums findet zugleich in der Perspektive und computergestützt im dreidimensionalen Raum statt. Raum und Projektion sind untrennbar miteinander verbunden. Der Raum ist zwar wie in der Architekturdarstellung die Grundlage der Perspektive, umgekehrt ist aber die Perspektive auch Grundlage für die räumliche Gestaltung.
Perspektiven gestalten sensibilisiert für räumliche Zusammenhänge sowie für die Wirksamkeit des Details unabhängig von der Maßstäblichkeit und legt die Basis für eine Entwurfsmethode, die von der unmittelbaren räumlichen Wahrnehmung von Architektur ausgeht und Architektur dadurch verbindlicher gestaltet und vermittelt.
Das Buch kann für 29,80 Euro über den Lehrstuhl bezogen werden.





