Projekt Karasis

Das isolierte Bergmassiv des Karasis am Nordrand der fruchtbaren kilikischen Ebene zwischen den Flüssen Pyramos/Ceyhan und Saros/Seyhan, der heutigen Çukurova, erreicht eine Höhe von ca. 1000 m, fällt nach Westen nahezu senkrecht und nach Osten in steilen Felshängen stufenweise in ein wald­reiches Bergland ab. Entlang des Bergkamms entwickelt sich über mehrere 100 m Länge eine Burg­anlage, deren Mauern aus sorgfältig zugerichteten Kalksteinquadern über große Partien noch bis zu 15 m hoch aufrecht stehen. Innerhalb der Umfassungsmauern befinden sich mehrere Sonderbauten, wohl Wohntürme, Kasernen, Speicherbauten und Zisternen, so dass eine ungewöhnlich komplexe Bautypologie die Burg auszeichnet.
(Prof. Dr.-Ing. Adolf Hoffmann)

Forschungspartner
Lehrstuhl Baugeschichte BTU
Deutsches Archäologisches Institut
Prof. Dr.-Ing. Adolf Hoffmann

Förderung
Max–Planck–Gesellschaft

Sebastian Müller und Felix Hofmann
 
Sebastian Müller und Felix Hofmann