KB 4 (Anteil Darstellungslehre)

Theorie der Darstellung
Sommersemester 2010

Darstellende Geometrie schult das Auge. Die manuelle Konstruktion von Projektionen ist ein Erkenntnisvorgang, der räumliche Zusammenhänge verinnerlicht. Während die Perspektivkonstruktion das Verhältnis von Betrachter und Raum thematisiert und in noch relativ großer Nähe zum tatsächlichen Raumeindruck steht, erfordert die axonometrische Projektion bereits eine höhere Abstraktion vom erlebten Raum. Die Dreitafelprojektion schließlich ist eine abstrakte geometrische Beschreibungssprache, die die Lösung räumlicher Probleme wie geometrische Analysen von Winkeln, Flächen und Formen ermöglicht. Das Verständnis von Raum, das durch die Darstellende Geometrie entwickelt wird, bildet die Basis für ein komplexes Raumverständnis für die architektonische Entwurfstätigkeit ebenso wie beispielsweise für bautechnische und statische Problemstellungen.

Die Themen im einzelnen: Zentralperspektive, Allgemeine Perspektive mit senkrechter Bildebene, Fluchtpunkte, Distanzpunkte, Rampenfluchtpunkte, Kreise in der Perspektive, Schattenwurf, gerade und schiefe Axonometrien, Mehrtafelprojektion, Drehverfahren, Hilfsebenen, Schnittpunkte, Schnittgeraden, Schnittkörper

Beginn 1. Vorlesung (Hörsaal 3):
Mittwoch, 14.04.10, 09.45 Uhr

Beginn 1. Übungen (Zeichensaal):
Dienstag, 20.04.10, 08.15 Uhr — Atelier Huckriede / Marquez
Mittwoch, 21.04.10, 08.15 Uhr — Atelier Oestreich / Kühn

Bitte beachten Sie auch die Aushänge des Lehrstuhls Plastisches Gestalten

Terminübersicht im Lernportal my BTU

Kevin Krüske, zweites Semester