Seminare des Wintersemesters im Überblick
Mittwoch 9:45-11:15
Donnerstag, B-Woche, 13:45 – 17.00
Mies van der Rohe und die Nobilitierung der Moderne
1. Sitzung Freitag 16.10.09 11:30-13:00
2. Sitzung Freitag 30.10.09 11:30-15:15
3. Sitzung Freitag 13.11.09 11:30-19:00
4. Sitzung Freitag 27.11.09 11:30-19:00
5. Sitzung Freitag 15.01.10 11:30-19:00
Alte Meister und neue Museen: Museums- und sammlungsgeschichtliche Grundlagen
1. Sitzung Freitag 16.10.09 15:30-17:00
2. Sitzung Freitag 06.11.09 11:30-15:15
3. Sitzung Freitag 20.11.09 11:30-19:00
4. Sitzung Freitag 11.12.09 11:30-19:00
5. Sitzung Freitag 22.01.10 11:30-19:00
Methoden der Kunstgeschichte
Nr. 281305, Seminar, 2.0 SWS
GT A2, V2 (BuE)
Lehrstuhl Kunstgeschichte
Studiengänge Architektur Master, Stadt- und Regionalplanung Master,
Bauen & Erhalten Master, Graduiertenschule
Dozentin Prof. Dr. Magdalena Droste
Termin Mittwoch 9.45-11.15 Uhr, 1. Termin 21.10.2009
Ort LG 2D | Raum 307
Lehrinhalt
Seit ihrer Entstehung im 19. Jahrhundert hat die Kunstgeschichte eine Vielzahl von methodischen Ansätzen erarbeitet. Die bekannteste Methode ist zweifelsfrei die stilgeschichtliche. Mittlerweile hat jede der Methoden oder Schulen ihre eigene Historiographie erfahren.
Lernziel
Lektüre ausgewählter Texte; zusammenfassende Beurteilung, Positionsbestimmung und Kontextualisierung der jeweiligen Schrift und ihres Autors.
Der Studierende erlangt die Fähigkeit zur Beurteilung der Tragweite und Grenzen der jeweils gewählten methodischen Ansätze.
Literatur
Unterrichtsmaterialien und Literaturhinweise werden jeweils zu Beginn des Semesters bekannt gegeben.
Leistungsnachweis
Mündliche Beteiligung, schriftliche Arbeit nach Absprache
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Museology
Nr. 281301, Seminar, 2.0 SWS
Lehrstuhl Kunstgeschichte
Studiengänge World Heritage Studies
(Modul 25-5-04: Applied Art History and Museology)
Architekturvermittlung Master, Kultur und Technik Master
Dozent Prof. Dr. Magdalena Droste
Termin Donnerstag, B-Woche, 13:45 – 17.00 Uhr, LG 9|Raum 169
Beginn 22.10.2009
Lehrinhalt
In the last 50 years "the museum" has become an almost world wide institution. The course will introduce students to museums under four aspects:
1. History of the idea
2. History of the institution
3. Museum and architecture
4. Museum: management and marketing.
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Mies van der Rohe und die Nobilitierung der Moderne
Nr. 281302, Seminar, 2.0 SWS
Lehrstuhl Kunstgeschichte
Studiengänge Architektur [GTA2 Diplom, Master], Stadt u. RegPlan [Diplom, Master], Bauen & Erhalten [Master], fachübergreifendes Studium
Dozentin Dr. Regina Göckede
Termine
1. Sitzung 16.10.09 11:30-13:00
2. Sitzung 30.10.09 11:30-15:15
3. Sitzung 13.11.09 11:30-19:00
4. Sitzung 27.11.09 11:30-19:00
5. Sitzung 15.01.10 11:30-19:00
Beginn 16.10.2009
Materialien zum Download
Hinweise zur Erstellung der Seminararbeit stehen hier bereits.
PDF der Einführungsveranstaltung
Literaturliste Semesterapparat
Lehrinhalt
Mies van der Rohe gilt heute neben Frank Lloyd Wright und Le Corbusier zu den einflussreichsten Architekten der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Trotz zahlreicher biographischer Brüche ist seine professionelle Karriere durch eine bemerkenswert große Kontinuität in der Entwurfshaltung gekennzeichnet. Während sein bereits zu Lebzeiten viel besprochenes architektonisches Werk nach seinem Tod im Jahre 1969 nahezu ungebrochen Einfluss auf die architektonische Praxis wie auf die architekturtheoretische Diskussion hat, ist das Werk und die Person Mies gleichsam Gegenstand kontrovers geführter Debatten und vehementer Kritiken. Seine Baukunst verbindet die funktionalistischen Postulate und reduzierte Formensprache der rationalistischen Moderne mit der Aufrechterhaltung klassischer Gestaltungsprinzipien und der exponierten Verwendung luxuriöser Materialien. Mies' im diesem Sinne ambivalentes Schaffen trägt damit entscheidend zur ästhetischen Nobilitierung und damit zur weltweiten Etablierung der Architekturmoderne bei.
Nachdem Mies in den Jahren nach dem 1. Weltkrieg einen radikalen Bruch mit seinen von neoklassizistischen Formadaptionen geprägten Arbeiten vollzieht, entstehen im experimentellen Klima der Nachkriegszeit jene richtungweisenden Entwürfe, die entscheidend zu seiner herausragenden Stellung innerhalb der Weimarer Architekturavantgarde beitragen. Schon seit Mitte der 1920er Jahre gilt Mies neben dem Bauhaus-Gründer Walter Gropius auch international als einflussreichster Vertreter des "Neuen Bauens". In Anbetracht der ihm später durch die Architekturgeschichtsschreibung zugewiesenen Rolle als genialer Einzelgänger überrascht es rückblickend, wie sehr er in den Anfangsjahren der Weimarer Republik bemüht ist, sich in die gruppendynamischen Prozesse der modernen Bewegung zu integrieren. Sichtbarstes Zeichen seiner exponierten Rolle ist zweifelsohne die ihm übertragende künstlerische Leitung der zweiten großen Selbstdarstellung des Deutschen Werkbundes in Stuttgart, in deren Mittelpunkt heute jene Versuchsanlage steht, die unter dem Begriff "Weißenhof-Siedlung" in die Geschichte eingegangen ist. Internationale Aufmerksamkeit erzielt ebenfalls sein Pavillon, den er 1929 im Auftrag der Reichsregierung als deutschen Beitrag für die internationale Ausstellung in Barcelona entwirft.
Nach der nationalsozialistischen Machtübernahme kann sich Mies nur schwer entschließen, Deutschland zu verlassen. Erst 1938 emigriert er in die USA, wo er die Leitung des damaligen Armour Institutes in Chicago, des späteren Illinois Institute of Technology (IIT) übernimmt. In Amerika findet Mies schließlich jene Arbeitsbedingungen, die seiner Karriere optimale Entwicklungsmöglichkeiten bieten und ihm schließlich in den 1950er und 1960er Jahren zu einer breiten internationalen Akzeptanz verhelfen.
Lehrmethoden und Lehrziele
Das weitgehend chronologisch gegliederte Seminar bietet einen umfassenden Überblick zum Gesamtwerk des einflussreichen Architekten und Gestalters ohne dabei auf formale Detailanalysen oder die historische Kontextualisierung der divergierenden Werkphasen zu verzichten. Die Studierenden werden angeleitet, ausgewählte Bauten und Projekte mit Blick auf ihre spezifischen Gestaltungsprinzipien und Entstehungsbedingungen zu analysieren. Gleichzeitig wird in das allgemeine architekturgeschichtliche Geschehen des frühen 20. Jahrhunderts bis in die 1960er Jahre eingeführt. Schließlich soll der Einfluss Mies' auf seine Zeitgenossen sowie auf nachfolgende Architektengenerationen skizziert werden. Die Veranstaltung wendet sich an Studierende mit fortgeschrittenen bau- und architekturgeschichtlichen Kenntnissen, die Ihr Verständnis für das Werk eines der wirkungsmächtigsten Architekten des 20. Jahrhunderts vertiefen und erweitern wollen.
Leistungsnachweis
Regelmäßige Anwesenheit, mündliche Präsentation und Abfassung einer schriftlichen Hausarbeit
Literaturhinweise
Ein Semesterapparat mit Einführungsliteratur wird in der Universitätsbibliothek (-1 Stock) bereitgestellt.
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Alte Meister und neue Museen: Museums- und sammlungsgeschichtliche Grundlagen
Nr. 281303, Seminar, 2.0 SWS
Lehrstuhl Kunstgeschichte
Studiengänge Architektur [GTA2 Diplom, Master], Stadt u. RegPlan [Diplom, Master], Bauen & Erhalten [Master], fachübergreifendes Studium
Dozentin Dr. Regina Göckede
Termine
1. Sitzung 16.10.09 15:30-17:00
2. Sitzung 06.11.09 11:30-15:15
3. Sitzung 20.11.09 11:30-19:00
4. Sitzung 11.12.09 11:30-19:00
5. Sitzung 22.01.10 11:30-19:00
Beginn 16.10.2009
Materialien zum Herunterladen
PDF zur Einführungsveranstaltung
Literaturliste Semesterapparat
Lehrinhalt
Der diesjährige 7. Xella Studierendenwettbewerb "Ein neues Museum für die Alten Meister" formuliert nicht nur in architektonisch-entwurfstechnischer Hinsicht, sondern auch mit Blick auf seinen unmittelbaren museologischen und kunsthistorischen Kontext eine besonders anspruchsvolle Aufgabe: In unmittelbarer Nähe des Berliner Bode-Museums und als dessen funktionale Erweiterung soll ein Museumsneubau entstehen. Dieser wird jene maßgeblichen Werkgruppen der Skulpturensammlung und der Sammlung Gemäldegalerie aufnehmen, die heute noch am so genannten Kulturforum beheimatet sind. Die Idee zu einem Erweiterungsbau auf dem Gelände der ehemaligen Friedrich-Engels-Kaserne geht auf den bis 2008 amtierenden Generaldirektor der Staatlichen Museen, Peter-Klaus Schuster, zurück. Dessen als Masterplan II bezeichnetes Konzept sieht den Umzug der Gemäldegalerie in einen unweit des Bode-Museums neu zu errichtenden Ergänzungsbau sowie die kuratorische Neukonzeption des auf die Vorkriegszeit zurückgehenden Skulpturen- und Gemäldebestandes vor. Die ehemals gemeinsam auf der Museumsinsel ausgestellten Skulpturen und Gemälde sollen also gemäß dieses Konzeptes wieder zusammengeführt werden. Dabei wird das Bode-Museum vor allem die Kunst Südeuropas von der Spätantike bis zur Renaissance zeigen, während der zu planende Erweiterungsbau die nördlich der Alpen entstandene Kunst präsentieren soll.
In Orientierung an den Vorgaben des Xella-Wettbewerbs bietet der Lehrstuhl Kunstgeschichte ein Seminar an, das in Koordination mit Günter Barczik (Lehrstuhl Entwerfen | Bauen im Bestand), als Verantwortlichen für "Alte Meister und neue Museen: Xella Studentenwettbewerb als Masterentwurf", sowie Yvonne Wahl, als Leiterin eines entsprechenden Seminarangebotes des Lehrstuhls Plastisches Gestalten, konzipiert wurde.
Lehrmethoden und Lehrziele
Das Seminar vermittelt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern mit Blick auf den genannten Wettbewerb und in Vertiefung bzw. Ergänzung des Entwurfprojektes das maßgebliche kunsthistorische und museologische Hintergrundwissen für die erfolgreiche Entwicklung eines dem konkreten Anforderungsprofil gerecht werdenden Entwurfes. Indem es die hierzu relevanten Positionen der Kunstgeschichte vorstellt, werden die eher praktisch-künstlerisch ausgerichteten Kurse der genannten Lehrstühle um eine dezidiert theoretische und historisch vergleichende Perspektive erweitert. Neben der Vermittlung genuin kunstwissenschaftlicher Fragestellungen schafft das Seminar gleichsam eine Plattform zur kritischen Reflexion und Diskussion der anspruchsvollen Entwurfsaufgabe sowie der aus museums- und sammlungsgeschichtlicher Sicht zu berücksichtigenden Schwierigkeiten.
Das Seminar erklärt mit Blick auf das konkrete Berliner Projekt die zentralen Anforderungen an einen Ausstellungsbau, der gleichzeitig Eventarchitektur und seriöse Herberge einer der herausragenden Sammlungen Alter Meister sein will. Es beantwortet u.a. folgende Fragen: Wodurch ist die konkrete Sammlung eigentlich charakterisiert? Was macht sie zu einer Sammlung so genannter "Alter Meister"? Wie ist sie historisch gewachsen, welche Sammlungsschwerpunkte lassen sich benennen? Welche ähnlichen Sammlungen und Museen lassen sich im Vergleich betrachten (z.B. Dresden, Köln, München)? Von welcher Nutzungswirklichkeit ist bei dem Entwurfsprozess auszugehen – von welchen Repräsentationsanforderungen? Wie platziert sich das Neubau-Projekt in den Gesamtzusammenhang der Museumsinsel, ihrer Sammlungen und Häuser, ihrer Geschichte und Zukunft? Welche Entwicklung streben die Verantwortlichen der Staatlichen Museen Berlin, Stiftung Preußischer Kulturbesitz als Wettbewerbauslober und potentielle Auftraggeber an?
Das Seminar wendet sich vor allem an jene Studierenden, die an dem diesjährigen Masterentwurf des Lehrstuhls Entwerfen | Bauen im Bestand teilnehmen und ihren individuellen Entwurfprozess sowohl mit solidem kunsthistorischen Grundlagenwissen als auch mit solchen fachwissenschaftlichen Überlegungen untermauern wollen, welche die konkrete Nutzungswirklichkeit des zu planenden Museumsbaus zum Ausgangspunkt wählen.
Darüber hinaus sind alle Studierenden angesprochen, die ernsthaft an der museologischen und kunstwissenschaftlichen Diskussion zeitgenössischer Museumsarchitektur interessiert sind.
Leistungsnachweis
Regelmäßige Anwesenheit, mündliche Präsentation und schriftlichen Ausarbeitung des Vortrages.
Literaturhinweise
Ein Semesterapparat wird in der Universitätsbibliothek (-1. Stock) bereitgestellt.

