Zeit | Montag | Dienstag | Mittwoch | Donnerstag | Freitag |
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09.45 11.15 | SE Methoden der Kunstgeschichte | ||||
13.45 15.15 | SE Einführung in die Kunstgeschichte: Die klassische Moderne (B.A) | ||||
15.30 17.00 | SE Architektur und Selbstdarstellung – Architekten- und Künstlerhäuser von der Renaissance bis zur Gegenwart (B.A.) | ||||
17.15 19.00 |
GT B4-6 Einführung in die Kunstgeschichte: Die klassische Moderne
GT B4-6 | Teilmodul V2 [Bauen & Erhalten]
Titel Einführung in die Kunstgeschichte: Die klassische Moderne
Nr. 281302, Seminar, 2.0 SWS, 3 CP
Lehrstuhl Kunstgeschichte
Studiengänge Architektur [Bachelor, Diplom], WHS, Bauen & Erhalten [Master]
Dozentin Dr. Regina Göckede
Termin Montag, AB 13:45 – 15:15 Uhr
Raum 1.06 LG 2A
Beginn 19.04.2010
Seminarplan
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Unterrichtsmaterialien Einführungstext zum 3. Mai 2010
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Style Sheet und Hinweise zur Seminararbeit
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Lehrinhalt
Zur besseren Überschaubarkeit hat die Kunstgeschichte ein äußerst praktikables Hilfsmittel entwickelt: die Epochenkonstruktion. Die so genannte "Klassische Moderne" ist eine solche Epochenbezeichnung und umfasst eine Phase in der Kunst, die Anfang des 20. Jahrhunderts einsetzt und etwa bis zu seiner Mitte reicht.
Der zeitliche Schwerpunkt dieses Seminars wird allerdings auf den ersten drei Jahrzehnten liegen. Inhaltlich sind damit so verschiedene, sich aber nichtsdestoweniger überschneidende Richtungen wie Henri Matisse und der Fauvismus, der deutsche Expressionismus mit den Künstlervereinigungen Brücke und Blauer Reiter, der Kubismus mit Pablo Picasso und George Braque, der italienisches Futurismus oder aber der russische Konstruktivismus und Suprematismus gemeint. Mit diesen Stichworten ist die Epoche aber längst nicht umfassend umschrieben: In der Zeit formieren sich ebenfalls so bedeutende und auch für die Genese der modernen Architektur wichtige Bewegungen wie die die niederländische De Stijl Gruppe, zu deren Mitgliedern etwa Theo van Doesburg, der Maler Piet Mondrian oder der Architekt Gerrit Rietveld zählen, oder aber fällt in diese Zeit die Gründung des Bauhauses im Jahre 1919.
Lehrmethoden und Lehrziele
Das Seminar eignet sich besonders gut für Studierende, die bislang nur über rudimentäre kunstgeschichtliche Kenntnisse verfügen. Es bietet eine erste Einführung in die europäische Avantgarde des ersten Viertels des 20. Jahrhunderts und vermittelt exemplarisch Methoden der Werkinterpretation und Bildanalyse. Im Aufbau ist das Seminar weitestgehend chronologisch angelegt. Gemeinsam werden die einzelnen Richtungen und Bewegungen der Avantgardekunst mit ihren verschiedenen Künstlern systematisch erarbeitet. Dabei sollen natürlich auch die Lebenswerke der jeweiligen Künstler angemessen betrachtet werden. Ebenso werden bedeutende Einzelwerke der Malerei, der Bildhauerei und im Einzelfall auch der Architektur beschrieben und interpretiert. Zum Abschluss sollen die Studierenden in der Lage sein, die unterschiedlichen künstlerischen Strömungen einzuordnen, einzelne Künstler und Werke in einem größeren inhaltlichen und zeitlichen Zusammenhang zu platzieren und dieses Wissen in einer schriftlichen Hausarbeit umsetzen zu können.
Leistungsnachweis
Regelmäßige Anwesenheit, Referat & schriftliche Hausarbeit
Literaturhinweise
Ein Semesterapparat mit einführender Literatur wird bereitgestellt. Weitere Hinweise folgen.
GT B4-6 "Architektur und Selbstdarstellung" – Architekten- und Künstlerhäuser von der Renaissance bis zur Gegenwart
GT B4-6 | Teilmodul V2 [Bauen & Erhalten]
Titel "Architektur und Selbstdarstellung" – Architekten- und Künstlerhäuser von de Renaissance bis zur Gegenwart
Nr. 281301, Seminar, 2.0 SWS, 3 CP
Lehrstuhl Kunstgeschichte
Studiengänge Architektur [Bachelor, Diplom], WHS, Bauen & Erhalten [Master]
Dozentin Dr. Regina Göckede
Termin Montag, 15:30 – 17:00 Uhr,
Raum 1.06, LG 2A
Beginn 19.04.2010, Teilnahme verpflichtend
Seminarplan
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Unterrichtsmaterialien Einführungstext für Montag, 3. Mai 2010
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Style Sheet und Hinweise zur Seminararbeit
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Lehrinhalt
Erst im Verlauf des 19. Jahrhunderts entwickelte sich aus dem Künstlerhaus das Architektenhaus als eigenständiger Bautypus. Die Wohnhäuser der Künstler kamen bereits seit dem ausgehenden Mittelalter als Wohn- und Atelierhäuser dem zunehmenden Repräsentationsbedürfnis ihrer Bewohner nach. Diese Bauten wurden im 19. Jahrhundert wiederentdeckt und avancierten zu wahren Pilgerstätten. Gleichzeitig versuchte eine neue Künstlergeneration mittels ihrer Häuser einen neuen Lebensstil zu inszenieren. Vor allem in München entstanden im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts zahlreiche besonders aufwändig ausgestaltete Villen, welche die gestiegene gesellschaftliche Stellung des Künstlers spiegelten. Im Unterschied dazu verfügten die zeitgleich entstandenen Architektenhäuser über einen eher gesellschaftlich orientierten Anspruch. Vor allem in England avancierte das freistehende Haus mit Garten früh zum Wohnideal der Sozialreformer. Auf dem Kontinent finden sich vergleichbare Tendenzen erst um 1900; mit Henry van de Veldes Haus Bloemenwerf in Uccle bei Brüssel (1895) oder mit den Villen von Joseph Maria Olbrich und Peter Behrens in der Darmstädter Künstlerkolonie Mathildenhöhe (1901) entstanden Wohnhäuser, die vor allem den Stilpluralismus des Historismus überwinden wollten.
Die Wohn- und Musterhäuser der klassischen Moderne stehen in eben dieser Tradition avantgardistischer Statements, die mit den verbesserten fotografischen und publizistischen Techniken in zunehmenden Maße massemedial inszeniert und multipliziert werden. Damit setzt eine neue Phase der (Selbst-)Inszenierung des Wohnens von Architekten und Künstlern ein, die bis heute anhält.
Lehrmethoden und Lehrziele
Die Studierenden werden ausgewählte Künstler- und Architektenhäuser in ihrer baukörperlichen Gestaltung und mit Blick auf ihre Ausstattungsprogramme beschreiben und interpretieren. Anhand dieser Präsentationen soll herausgearbeitet werden, wie Künstler und Architekten zu verschiedenen Zeiten ihre eigenen Wohnhäuser gestalten und diese als Mittel der Selbstdarstellung eingesetzt haben. Dabei wird zum einem eine sprachlich und formal angemessene Präsentation von Architektur eingeübt. Gleichzeitig gewinnen die TeilnehmerInnen aufgrund des großen Untersuchungszeitraumes – beginnend mit der Renaissance bis in unsere Zeit – einen Vertiefung verschiedener Architekturstile.
Leistungsnachweis
Regelmäßige Anwesenheit, Referat & schriftliche Hausarbeit
Literaturhinweise
Ein Semesterapparat mit einführender Literatur wird in der Hauptbibliothek bereitgestellt. Weitere Hinweise folgen.
Methoden der Kunstgeschichte
Titel Methoden der Kunstgeschichte
Nr. 281303, Seminar, 2.0 SWS
Lehrstuhl Kunstgeschichte
Studiengänge Architektur [Diplom, Master], Graduiertenschule
Dozentin Prof. Dr. Magdalena Droste
Termin Mittwoch, 9.45-11.15 Uhr
Beginn 14.4.2010
Ort LG 2D | Raum 307
Lehrinhalt
Seit ihrer Entstehung im 19. Jahrhundert hat die Kunstgeschichte eine Vielzahl von methodischen Ansätzen erarbeitet. Die bekannteste Methode ist zweifelsfrei die stilgeschichtliche. Mittlerweile hat jede der Methoden oder Schulen ihre eigene Historiographie erfahren.
Lernziel
Lektüre ausgewählter Texte; zusammenfassende Beurteilung, Positionsbestimmung und Kontextualisierung der jeweiligen Schrift und ihres Autors.
Der Studierende erlangt die Fähigkeit zur Beurteilung der Tragweite und Grenzen der jeweils gewählten methodischen Ansätze.
Literatur
Unterrichtsmaterialien und Literaturhinweise werden jeweils zu Beginn des Semesters bekannt gegeben.
Leistungsnachweis
Mündliche Beteiligung, schriftliche Arbeit nach Absprache
Lehrmaterialien
Culture in Conflict
Modul 25-5-04: Applied Art History and Museology
Titel Culture in Conflict
Nr. 281300, Seminar, 2.0 SWS, 3 CP
Lehrstuhl Kunstgeschichte
Studiengänge World Heritage Studies (Modul 25-5-04: Applied Art History and Museology), Architekturvermittlung
Dozentin Prof. Dr. Magdalena Droste
Termin Donnerstag, 13.45-15.15 Uhr,
Ort LG 2D|Raum 109
Beginn 15.4.2010
Lehrinhalt
This seminar deals with 3 World heritage sites: The city of Lhasa in Tibet; Pueblo de Taos in the United States and Jabiluka, Kakadu Park in Australia. In all 3 sites there is a conflict of cultures and each of these sites has very specific problems with which we will occupy. Key words for Lhasa: Lhasa architecture, destruction and reconstruction, dangers of tourism, Tibet network, cultural genocide, the European dream of Tibet, population transfer and its impacts. Key words for Pueblo de Taos: American Indians, ethnocentrism, assimilation, self-determination, US-Indian Policy. Key words for Jabiluka: Aborigines against government, identity policy versus national interest, net works, problems due mining uranium mining. We will try to reconstruct the concept of values of these indigenous people. Beside this history and discovery of them will be our subject. We ask what value they have for our society, too.
