Konversion in Rot und Grau

Als Auftakt findet am 06. April 2009 eine Exkursion ins Gelände statt. Wir werden von Herrn Möhrs, Fachgruppenleiter Stadtentwicklung der Stadtverwaltung Pirna, geführt. Die Anreise erfolgt selbständig zum Termin lt. Aushang. Aus Versicherungsgründen bitte vorher in die Teilnehmerliste eintragen!

Der Umgang mit Konversionsflächen – die Umwidmung von Flächen – ist immer häufiger aktuelles Thema in der Stadtplanung. Wir wollen uns in diesem Projekt beispielhaft mit Nutzungs- und Gestaltungsmöglichkeiten für einen ehemaligen Militärstandort der Stadt Pirna am Rande des Elbsandsteingebirges beschäftigen. Dabei treffen wir auf Konflikte zwischen Denkmalschutz und Leerstand, vorhandenen Nutzungen und bereits vorliegenden Planungen, DDR- Geschichte und Zukunftsvision. Die derzeit teil- bzw. unsanierten Gebäude entstanden zwischen 1887 und 1906. Wohn- und Gewerbenutzung sowie Gemeinbedarfseinrichtungen lösten die Kasernennutzung ab, sind aber in den letzten Jahren stark zurückgegangen. Eine bereits ausgearbeitete Bewerbung für die Landes-gartenschau 2012 scheiterte an nicht lösbaren Eigentums- und Nutzungsverhältnissen im Kernbereich des Gebietes. Gesucht sind neue tragbare Konzeptideen für den Umgang mit dem Standort der Roten und Grauen Kasernen im Gottleubatal, welche in den räumlichen und gesamtstädtischen Kontext einzubinden sind.

 

Lehrende: Dipl.-Ing. Franka Lippert

Org. Kennziffer: 230402

SWS: 8

Termine: AB-Woche, montags 13.45 bis 18.00 Uhr vom 20. April 2009

Ort: LG 2B BU.16 oder im Atelier

1. Termin: 6. April 2009, Exkursion nach Pirna