Guerilla Gardening II: Hier ist der Garten

"Guerilla Gardening" ist eine neue Bewegung, die in London ihren Ursprung hat. Am 1.Mai 2000 haben einige „Guerilla- Gärtner“ mit Hacke, Schaufel und Setzlingen „bewaffnet“ den Parliament Square in der Innenstadt „erobert“, in dem sie ihn zu einem Garten umgestalteten. Im Kern der Bewegung geht es um eine Betrachtung städtischen Lebensraums, die auch schon Le Roy, einer der Vordenker der Ökologiebewegung der 70er Jahre thematisierte: die Rückgewinnung städtischen Raumes als Lebensraum, der von den Stadtbewohnern selbstbestimmt gestaltet und genutzt wird.

„Guerilla Gardening“ ist eine von weiteren möglichen Strategien zur Aufwertung und (Zwischen-) Nutzung innerstädtischer Brachflächen. Im Seminar sollen anhand von Beispielen unterschiedliche Konzepte für Zwischennutzungen untersucht werden, um darauf aufbauend für Brachflächen in Cottbus eigene Lösungen zu entwickeln und in einem zweiten Schritt auch aktiv umzusetzen. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Grünflächenamt Cottbus statt. Geplant ist eine öffentlichkeitswirksame Präsentation der besten Ideen und die Umsetzung durch Studierende im Sommersemester 2008. Wünschenswert (nicht zwingend) ist die Beteiligung an der Umsetzung. In diesem Fall kann die Veranstaltung als Projekt belegt werden.