Rückblick auf Tagungen des Lehrstuhls Kunstgeschichte...
Die Bauhaus Moderne und ihre Mythen | Bauhaus Modernism and its MythsInternationale Tagung unter wissenschaftlicher Leitung von Prof. Dr. Magdalena Droste und Dr. Anja Baumhoff (Loughborough University) am 15.-17. November 2007 am ZiF – Zentrum für interdisziplinäre Forschung in Bielefeld in Kooperation mit dem Institute for Cultural Studies in the Arts (ICS), Züricher Hochschule der Künste Ziel dieses Symposiums war es, der Bauhausforschung neue Impulse zu geben und jene Kluft zu überbrücken, die sich zwischen den Wissenschaftslandschaften Englands, Nordamerikas und Deutschlands bezüglich dieses Themas aufgetan haben. Eine Besprechung der Tagung finden Sie in der FAZ vom 21.11.2007 von Alexander Grau "Der Kälteschock des Designs. Die Mythen der Bauhausmoderne auf dem Prüfstand | Eine Bielefelder Tagung." Für weitere Informationen lesen Sie bitte den Ein Tagungsband ist derzeit in Arbeit und erscheint Anfang 2009 im Reimer Verlag Berlin.
Der imperfekte Künstler - der defekte Autor. Neue Aspekte zur Männlichkeitsforschung in den KünstenEine Veranstaltung des LS Kunstgeschichte der BTU Cottbus in Kooperation mit der Heron Buchhandlung unter wissenschaftlicher Leitung von Dr. Carola Muysers, Cottbus, 17.-18. Dezember 2004. Die Männlichkeitsforschung hält Einzug in die Kunstgeschichte. Neben den bereits behandelten Themen der Künstlermythen und Männlichkeitsbilder richtet sich das Augenmerk nun auf den Künstler als "Autor". Dieser definiert sich in den Künsten über ein Wertesystem, das dem "männlichen Protagonisten" angehört und seit der Renaissance den auratischen, endlos kreativen Schöpfer meint, dem sich in der Moderne das "verkannte Genie" und in der Postmoderne "der verschwundene Autor" hinzugesellten. Die Tagungsbeiträge werfen einen Blick hinter dieses Konstrukt, das alles ausblendet, was den genannten "Qualitäten" entgegensteht. Am Beispiel anerkannter Persönlichkeiten aus den Bereichen der bildenden Kunst, des Films, der Musik und Literatur der frühen Moderne bis heute - von Goya über Schumann bis Kippenberger und Stuckrad-Barre - wird ermittelt, wie sich das jeweilige Autorschaftsbild tatsächlich zusammenfügt; wie Werk, Biographie, Rezeption, autobiographisches Handeln, Selbst- und Fremdmystifizierung ineinander verzahnt sind. Die besondere Aufmerksamkeit gilt dabei dem Imperfekten und dem Defekten, die als "Negativwerte" unbemerkt oder beabsichtigt in die hier betrachteten "Künstlerbilder" eingeschrieben worden sind. Zu fragen wird sein, inwieweit gerade sie der Aufrechterhaltung des Künstlerimages dienen oder es letztendlich doch konterkarieren. Die Tagung wurde durch das Hochschul- und Wissenschaftsprogramm des Landes Brandenburg ermöglicht. |
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