Masterstudenten präsentieren ihre Projektergebnisse zu denkbaren Entwicklungsszenarien infolge des City-Tunnels in Leipzig

Das Projekt „NEUE WEGE, NEUE STADT? Erreichbarkeit der Leipziger City 2013+“ beschäftigt sich mit den Auswirkungen des Citytunnels auf die Leipziger City: Mit der Eröffnung des Citytunnels 2013 wird das größte Leipziger Infrastrukturprojekt der letzten Jahre erfolgreich abgeschlossen, die hierdurch entstehenden Auswirkungen auf die innerstädtischen Funktionen und Stadträume sind bislang jedoch nur schwer abzusehen, zumal im Kontext eines bereits Ende 2012 fertiggestellten Großprojekts: Die Höfe am Brühl. Aus diesem Anlass haben Studierende des Lehrstuhls Stadtmanagement mit Hilfe von Szenarien mögliche Entwicklungen, die durch die veränderten Wegebeziehungen durch den Citytunnel entstehen, untersucht. Als Ergebnis sind mögliche Leitbilder und Handlungsempfehlungen für städtische Funktionen in der Leipziger City entstanden.
What’s next?! Kultur- und Kreativwirtschaft in Cottbus
Nachdem im vergangenen Jahr für das Projekt URBAN CREATIVE POLES vor allem Analysen erstellt, viele Gespräche geführt und eine internationale Summer School in Cottbus durchgeführt wurde, wird es 2012 endlich konkret. Am 17.04.2012 fanden sich rund 40 Teilnehmer in der Filmbar des Weltspiegels ein, um über die weitere Zukunft der Kultur- und Kreativwirtschaft in Cottbus zu diskutieren. Neben zahlreichen Cottbuser Kreativen waren auch Vertreterinnen von media.connect, der Zukunftsagentur Brandenburg und des Kompetenzzentrums für Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes anwesend.In einem Inputvortrag stellten zunächst David Voss und Ivo Zibulla von Kreatives Leipzig e.V. ihre Arbeit im Rahmen des Vereins vor. Dieser entstand 2010 durch den Zusammenschluss Leipziger Kreativer aus verschiedenen Branchen und fungiert nun als Netzwerk der Kultur- und Kreativwirtschaft in Leipzig und trägt mit zahlreichen Veranstaltungen und Projekten von und für Kreative zur besseren Vernetzung und Sichtbarmachung teil. „Angefüttert“ von diesen Informationen und einer kurzen Diskussion stellten im Anschluss verschiedene Cottbuser Kreative ihre Ideen für die Weiterentwicklung der Kultur- und Kreativwirtschaft in der Stadt vor, die bislang in kleineren Arbeitsgruppen diskutiert, nun aber weiter konkretisiert und auch zum Teil mit Unterstützung des URBAN CREATIVE POLES Projektes der BTU und EGC unter Leitung von Prof. Silke Weidner umgesetzt werden sollen. Hier ein kleiner Überblick:Da die Vernetzung von Kreativen mitunter am besten funktioniert, wenn diese an einem Ort ansässig sind, stellte die erste Arbeitsgruppe „Kreativhaus“ von Erik Schiesko, Simone Hamm und Eka Orba verschiedene Ansätze, vor, wie und wo ein solches in Cottbus umgesetzt werden könnte. Im Rahmen der AG LichtBildTon soll unter Leitung von Jörn Hanitzsch ein gemeinsames Großkunstwerk von verschiedenen Künstlern entstehen, das sowohl Licht-, Bild- und Tonelemente enthält und verschiedene Sinne ansprechen soll. Die AG Kreativ-Podium wurde von Ronne Noack präsentiert und stellt einen Zusammenschluss verschiedener darstellender Künstler dar, die ein buchbares Showprogramm entwickeln. Während es ganzen Abends fielen immer wieder die Wörter „Vernetzung“ und „Networking“ und eins wurde klar: dies ist auch in Cottbus wichtig. Eine Möglichkeit, wie ein Netzwerk als „Überbau“ für die Kreativen in Cottbus funktionieren könnte, wäre das Kreativ-Medienboard, das von Jens Taschenberger vorgestellt wurde. Dort könnten sich z.B. auf einer gemeinsamen Website die lokalen Kreativen präsentieren und in Form eine Blogs o.ä. leichter in Kontakt treten. Eine ähnliche Website betreibt bereits der Kreatives Leipzig e.V. (www.kreatives-leipzig.de)Die Ideen werden nun in den Arbeitsgruppen weiter bearbeitet und schließlich umgesetzt. Die Gruppentreffen sind öffentlich, Interessierte und neue Ideen sind herzlich willkommen! Termine und Veranstaltungsorte können bei Marc Altenburg von der BTU Cottbus (marc.altenburg@tu-cottbus.de) abgefragt werden.
DAAD-Ostpartnerschaften: Im Erfahrungsaustausch mit Russland
Die Lehrstühle Stadtmanagement sowie Stadtplanung und Raumgestaltung nehmen von 2011 bis 2013 an einem Programm zur Stärkung der Zusammenarbeit der BTU mit osteuropäischen Hochschulen teil. Partnerhochschule der Lehrstühle ist dabei die Bauuniversität in Rostov am Don in Russland. Ziel ist neben dem Erfahrungsaustausch die Überarbeitung des Curriculums des Studiengangs Stadtplanung an der Bauuniversität. Zum Auftakt fuhren Prof. Dr. Silke Weidner und Nadja Riedel Anfang November zu einem Kurzbesuch nach Rostov, um die Kollegen sowie die Partnerhochschule kennenzulernen. Neben der Besichtigung der Universität und Gespräche mit Hochschullehrern wurden die Zielstellungen für die weitere Zusammenarbeit besprochen. So wird bereits im Dezember 2011 der Gegenbesuch der russischen Kollegen stattfinden. Vom 5. bis 7.12. kommen Prof. Vitali Mironjuk vom Lehrstuhl Verkehrstechnik und Frau Irina Socha nach Cottbus, um in Gesprächen mit verschiedenen Lehrstühlen Anregungen für die Überarbeitung ihres Curriculums zu erhalten und einen Einblick in die Ausbildung der Stadt- und Regionalplaner an der BTU zu erhalten. Die Zusammenarbeit setzt sich in 2012 mit einem weiteren Besuch der russischen Kollegen fort.
Hochschulkooperation mit der University of Architecture in Ho Chi Minh City
Im Rahmen einer DAAD geförderten Hochschulkooperation mit der University of Architecture in Ho Chi Minh City (Vietnam) hielten sich 6 Lehrende und 2 Studierende für einen 14-tägigen Austausch an die BTU Cottbus auf. Der Schwerpunkt des Besuchs lag in Vorlesungs- und Projekthospitationen. Außerdem führten die Lehrstühle Stadtplanung und Stadtmanagement verschiedene Foren zur kommunalen Planung im Klimawandel durch. Ein Workshop diente außerdem der Vorbereitung des neuen Kooperationsschwerpunkts Urban Regeneration and Management. Das Programm wurde von thematischen Exkursionen in Cottbus, Berlin und der Region, sowie nach Potsdam und Hamburg abgerundet.
Internationale Summer School vom 12. – 16.08.2011 in Cottbus
Der Lehrstuhl Stadtmanagement veranstaltet im Rahmen des EU-Projektes URBAN CREATIVE POLES (UCP) eine fünftägige Summer School. Während der Summer School kommen Unternehmer, Studenten und Absolventen aus verschiedenen Bereichen der Kreativ- und Kulturwirtschaft in Cottbus zusammen, um die Potentiale und Herausforderungen für ihre Arbeit im Kreativbereich zu diskutieren. Die Teilnehmer stammen aus den fünf Partnerstädten des UCP-Projektes: Cottbus (DE), Zielona Góra (PL), Linköping (SE), Tartu (EE) und Klaipeda (LT).Zusammen sollen Ideen entwickelt werden, wie die Rahmenbedingungen für Unternehmen und Unternehmensgründer im Bereich der Kultur- und Kreativwirtschaft in den Städten (z.B. durch Förderangebote der Kommunen) verbessert werden können und welche Maßnahmen notwendig sind, um die internationale Zusammenarbeit zwischen den fünf Partnerstädten in diesem Bereich zu fördern.Die Ergebnisse der Summer School fließen in die weitere Gestaltung der Fördermaßnahmen in den Partnerstädten ein. Die Teilnehmer haben somit die Chance aktiv an der weiteren Förderung der Kreativ- und Kulturwirtschaft in ihrer Heimatstadt mitzuwirken.Für weitere Rückfragen zum Projekt URBAN CREATIVE POLES und der Internationale Summer School steht Ihnen Nadja Riedel (Tel. 0355/ 69 33 49 oder
riedel @tu-cottbus.de) zur Verfügung.
Positivbescheid zum Projektantrag: URBAN CREATIVE POLES (UCP)
Der vom LS Stadtmanagement als Leadpartner gemeinsam mit 8 weiteren Partnern gestellte Projektantrag "UCP - Development and Promotion of Creative Industry Potentials in Medium-Sized Cities of the Baltic Sea Region" mit einem Volumen von 2,5 Mio Euro über 3,5 Jahr verteilt wurde vom Programmsekretariat positive beschieden. Auf den Call des Sekretariats hatten sich insgesamt 61 Projekte beworben, von denen 9 für die Umsetzung empfohlen wurden.







