Aufbau und Inhalt des Studiums

 

Im Zentrum jeder der sechs Semester des Bachelorstudiums steht ein Projekt, das Inhalte mehrerer Fächer in einen übergreifenden Zusammenhang stellt. Die Studierenden lernen Ansätze und Methoden gegeneinander abzuwägen und zu beurteilen, eigenständig Schwerpunkte und Detaillierungsgrad zu bestimmen sowie die Ergebnisse angemessen aufzubereiten und zu präsentieren.

Im ersten Studienjahr stehen mit den Projektmodulen „Versuche zu Werkstoff- und Strukturverhalten“  und „Analyse eines Bestandsbauwerks“ die praktischen wie auch die wissenschaftlichen Grundlagen des Bauingenieurwesens im Mittelpunkt. Die Studierenden erarbeiten sich im Rahmen von Versuchsreihen, sowie in der Auseinandersetzung mit einem realen Bauwerk nicht nur die Grundlagen von Bauaufnahme, Vermessungskunde und Technischem Darstellen, sondern lernen auch Baustoffkunde, Baukonstruktion, Mechanik und Statik im wörtlichen Sinne zu "begreifen". Parallel dazu stehen mit zwei Mathematikmodulen Grundlagen des Ingenieurwissens auf dem Stundenplan. 

Im zweiten Studienjahr bilden Entwurf, Konstruktion und Bemessung eines Tragwerks die verbindende Projektaufgabe. Eine obligatorische, mehrtägige Fachexkursion bietet eine hervorragende Möglichkeit zum Studium bedeutender älterer und jüngerer Bauwerke oder zum Besuch aktueller Baustellen, bekannter Ingenieurbüros und vieles mehr. 

Im dritten Jahr kann der Studierende zwischen zwei Vertiefungen wählen - dem Konstruktiven Ingenieurbau (Stahlbetonbau, Flächentragwerke) und der Vertiefungsrichtung Energie und Umwelt (Erneuerbare Energien, Energieeffiziente kommunale Versorgung, Energiekonzepte). 

 

Projekte:

  • Versuche zu Werkstoff- und Strukturverhalten
  • Analyse eines Bestandsbauwerks
  • Entwurf eines Stabtragwerks
  • Bemessung und Konstruktion eines Stabtragwerks
  • Vorbereitungsprojekt zur Bachelorarbeit in den Vertiefungsrichtungen konstruktiver Ingenieurbau oder Energie und Umwelt