Aufbau und lnhalt des Studiums
Das Master-Studium der Stadt- und Regionalplanung vermittelt den Studierenden, aufbauend auf einem ersten berufsqualifizierenden Abschluss und eventueller Berufspraxis, die Fähigkeit zur Anwendung von Instrumenten und Verfahren des Fachgebietes, zur wissenschaftlichen Arbeit, zur kritischen Einordnung und Reflexion wissenschaftlicher Erkenntnisse sowie zur selbständigen Erarbeitung eigener wissenschaftlicher Beiträge. Vorhandene praxisrelevante Fachkenntnisse, Fertigkeiten und notwendige Schlüsselqualifikationen werden vertieft und erweitert.
Das Master-Studium umfasst vier Semester und setzt sich aus Wahlpflichtmodulen zusammen. Die Wahlmöglichkeit erlaubt eine Gewichtung innerhalb des dezidierten Masterprofils (Strategie und Gestalt).
- Geschichte und Theorie vermittelt Fachwissen in Planungstheorie, Kommunikation/ Mediation, Theorie der Stadt, Geschichte der Planung sowie in Stadt- und Baugeschichte, Kunstgeschichte, Theorie der Architektur, Denkmalpflege und Bauaufnahme.
- Künste, Darstellung, Gestaltung vermittelt das Fachwissen von Darstellungslehre, Plastisches Gestalten, Visualisierung und CAD in der Stadtplanung.
- Gebäudeplanung, vermittelt das Fachwissen der Gebäudekunde, des Wohnens und des Bauens im Bestand.
- Stadt 1 vermittelt das Fachwissen der Stadtplanung (Methoden und Verfahren), des Stadtmanagements, des Planungs- und Baurechts, der Stadtökonomie, der Umweltplanung.
- Stadt 2 vermittelt das Fachwissen zum Städtebau, zur Landschaftsplanung, Stadttechnik, Stadterneuerung, Regionalplanung und Stadtsoziologie.
- Projekte vermitteln den Kernbereich des Fachwissens in Städtebau, Stadtplanung, Landschaftsplanung, Stadttechnik und Regionalplanung.
Das Lehrkonzept des Master-Studienganges Stadt- und Regionalplanung in Cottbus unterscheidet sich erheblich von demjenigen anderer Planerstudiengänge in Deutschland. Es basiert auf einer bestehenden sehr engen Zusammenarbeit der Architektur und des Bauingenieurwesens.
