Wiedereröffnung des Bahnverkehrs zwischen Dresden und Tharandt - 14.12.2003
Die Züge rollen wieder (Text: dpa/Sächsische Zeitung, kursiv - persönliche Änderungen, Thiel 2005)
Die "Sachsen-Magistrale" zwischen Dresden und Tharandt ist seit Sonntag (14.12.2003) mit dem Fahrplanwechsel wieder befahrbar. 16 Monate nach der Flutkatastrophe fahren auf der 15 Kilometer langen Strecke wieder durchgehend Züge von Dresden nach Nürnberg über Chemnitz. Die Deutsche Bahn investierte rund 100 Millionen Euro in den Abschnitt. Drei Kilometer wurden komplett neu gebaut, 18 Brücken saniert oder neu errichtet. Der Abschnitt zwischen Dresden und Klingenberg-Colmnitz war seit 12. August 2002 unterbrochen. Jetzt sind Züge im Fernverkehr zwischen Dresden und Nürnberg im Zwei-Stunden-Takt unterwegs. Mit ausgeschalteter, nicht wirksamer Neigetechnik und mehr Komfort ausgestattete Regionaltriebwagen der Baureihe VT 612 ersetzen die früheren Diesel-ICE, die der Bahn zu unsicher erscheinen. Gegenüber der ursprünglich geplanten vierjährigen Bauzeit mit laufendem Fahrbetrieb hat die Bahn mit der Verkürzung und der Vollsperrung 60 Millionen Euro eingespart. Mit dem Winterfahrplan müssen die Reisenden bei einigen Verbindungen auf neue Fahrzeiten und Anschlüsse achten, bei anderen bleibt alles beim alten. Im Fernverkehr kommt die Deutsche Bahn mit neuen Direktverbindungen und teils kürzeren Zugfolgen Kundenwünschen entgegen.
Alle folgenden Aufnahmen vom Bahnhofs Freital-Potschappel sind von Günter Thiel gemacht.

- Fernverkehrs-Verbrennungskraft-Triebwagen VT 612 trifft aus Chemnitz ein. Irgendwie paradox, denn ab 11.12.2003 00.00 Uhr steht die neue Fahrleitung zwischen Dresden-Altstadt und Tharandt (wieder) dauernd unter 15 kV!

- Dichtes Gedränge auf dem Bahnsteig, mit den Plakaten "... was wird aus dem Wiederaufbau der Weißeritztalbahn?" hat die IG Weißeritztalbahn





