Laborordnung des LS Kommunikationstechnik

Raumnutzungsvorschriften

Lehrstuhlfremden Personen ist der Aufenthalt in den Laborräumen nur während des Besuchs angemeldeter Veranstaltungen gestattet. Der für die Veranstaltung zuständige Mitarbeiter übernimmt die Verantwortung über die Einhaltung der Sicherheit und Sauberkeit im Sinne der Laborordnung.

Die Schlüsselausleihe ist nur an Mitarbeiter sowie Studenten bzw. Praktikanten mit gültigem Arbeitsvertrag möglich. Ausnahmen sind mit dem Leiter des Lehrstuhls abzuklären. Die Ausleihe ist im Sekretariat auf der entsprechenden Liste zu dokumentieren.

Um eventuellen Diebstählen oder Witterungsschäden an den kostenintensieven elekronischen Geräten und Einrichtungsgegenständen vorzubeugen, ist es wichtig und erforderlich, die Türen und Fenster sicher zu verschließen. Dies gilt insbesondere auch bei kurzzeitigem Verlassen.

Nehmen Sie im Interesse der Sauberkeit und zur Schonung der Technik keine Speisen und Getränke an den Laborarbeitsplätzen zu sich. Vermeiden Sie es auch Getränkeflaschen, Geschirr, Speisereste, Verpackungsmaterial etc. im Labor zu hinterlassen. Stattdessen benutzen Sie bitte die dafür vorgesehenen Behälter zur Mülltrennung.

Das Rauchen ist in den Lehrstuhlräumen generell verboten. Darüber hinaus ist das Lehrgebäude flächendeckend mit Rauchmeldern ausgerüstet. Speziell für das Rauchen vorgesehene Plätze am Lehrgebäude sind gesondert gekennzeichnet.

Bringen Sie möglichst keine Wertsachen mit ins Labor und achten Sie auf Ihre persönlichen Sachen wie Garderobe und  Taschen selbst, da bei Verlusten weder der Lehrstuhl noch die BTU Cottbus haften.

Über das Auftreten von Schäden oder den Verlust an technischen Ausrüstungsgegenständen ist der verantwortliche Mitarbeiter des Lehrstuhls unverzüglich in Kenntnis zu setzen.

Umgang mit elektrischen Versuchsaufbauten

Labor-Module, Messinstrumente, Audio- und Videogeräte, Rechnertechnik, Zubehör etc. sind übersichtlich entsprechend der Versuchsanleitung anzuordnen und sorgsam zu behandeln.

Benutzen Sie immer Kabel mit geeigneter Länge um Schäden an  empfindlichen Meßadaptern und Geräten zu vermeiden. Außerdem müssen Sie so verkabeln, daß keine Stolpergefahr von Ihrem Versuchsaufbau ausgeht oder Zugänge versperrt werden.

Schalten Sie die Spannungsversorgung erst ein nachdem Sie sich nochmals über die Korrektheit Ihres Aufbaus überzeugt haben. Vor jedem Umbau muß die Schaltung darüber hinaus spannungsfrei sein.

Auch im Niederspannungsbereich kann es zu Stromschlägen mit entsprechenden gesundheitlichen Risiken kommen. Vermeiden Sie darum die direkte Berührung nicht isolierter Kontaktstellen. Der Versuchsplatz ist gegebenenfalls mittels der in den Tischenaufbauten befindlichen roten Notaustaster sofort spannungsfrei zu schalten. Auch wenn elektrische Unfälle primär  keine gesundheitlichen Schäden mit sich bringen sind Sie meldepflichtig.

Richtlinien für Computerabeitsplätze

Bildschirmgeräte sind in der Art zu betreiben, daß die Belastung der Sinnesorgane minimiert wird. Dies betrifft die Lichtverhältnisse in der Umgebung, die Einstellungen am Display sowie den Abstand zum Benutzer. Auch eine möglichst reibungslos funktionierende Software sollte im Rahmen der Möglichkeiten verfügbar sein. Die Eingabegeräte müssen den jeweiligen Arbeitsanforderungen angemessen sein und eine belastungsfreie Interaktion gewährleisten. Schädliche Körperhaltungen sind zu vermeiden indem geeignetes Mobiliar zum Einsatz kommt. In der Regel sind die genannten ergonomischen Aspekte an der BTU berücksichtig. Da es jedoch individulle Abweichungen bei jeder Person geben kann, achten Sie bitte selbst auf die Einhaltung der Richtlinien und informieren den zuständigen Mitarbeiter bei Bedarf.  

Die Ihnen seitens des Lehrstuhls anvertrauten Passwörter zum Zugang zu den Lehrstuhlrechnern sind vertraulich zu behandeln. Generell gilt bei entsprechendem Zugang die allgemeine BTU-Netzordnung.

Sonstige praktische Arbeiten

Sollten Sie mit einer spanbildenden Werkzeugmaschine (z.B. Minifräse am Lehrstuhl) arbeiten, ist die Verwendung einer Schutzbrille zu Prävention von Augenverletzungen vorgeschrieben. Um Hautkontakt mit den Werkstoffrückständen zu vermeiden ist auch das Tragen geschlossener Kleidung zu empfehlen.

Wird ein Lötkolben benutzt ist darauf zu achten, daß die heiße Lötspitze von anderen Gegenständen ferngehalten wird. Anderfalls besteht die Gefahr der Brandentwicklung oder die Entstehung eines Kurzschlusses. Bei Brandverletzungen ist es ratsam die betroffenen Stellen sofort mit fließendem Wasser zu kühlen.

Sollten Sie mit elektrostatisch gefährdeten Bauelementen umgehen, müssen Sie diese vor unerwünschten Ladungen schützen. Solche Teile erkennen Sie am gelben Warnzeichen auf der Verpackung. Eine übliche Maßnahme ist das Anlegen eines eletrischen Grunderdungsbandes um das Handgelenk. Das Grunderdungsband sollte dabei Erdpotential besitzen.

Hinweise im Brandfall

Bei Bränden von elektrischen Geräten setzen Sie bitte nur Pulverlöscher oder CO2-Löscher ein. Diese befinden sich im Lehrgebäude auf den Fluren.

Im Brandfall ist unverzüglich die Feuerwehr zu alamieren. Brandmelder befinden sich auf den Fluren. Es ertönt in der Regel auch ein Warnsignal im gesamten Gebäude. Alle nicht unmittelbar an Rettungsmaßnahmen beteiligten Personen haben den Gefahrenbereich sofort zu verlassen. Fluchtpläne befinden sich ebenfalls auf den Fluren. Notausgänge sind mit grünen Hinweisschildern gekennzeichnet.

Bei Rauchentwicklung ist äußerste Vorsicht geboten. Rauch in Folge von Bränden kann sich in kürzester Zeit ausbreiten und eine fatale Wirkung auf die Gesundheit betroffener ungeschützter Personen hervorrufen.

Erste Hilfe

Erste Hilfe-Kästen, sowie die Anleitung zur Ersten Hilfe befinden sich in der LS-Werkstatt und auf dem Flur im Bürobereich. Je nach Verletzungsgrad des Verunfallten ist dafür zu sorgen, dass ein Arzt hinzugezogen wird oder eine Notfallmeldung erfolgt.

Zur sofortigen Versorgung von Personen ohne Lebenszeichen, kann ein Defibrillator eingesetzt werden. Solche Geräte können in der Laborhalle im Erdgeschoss des Lehrgebäudes oder beim Wachschutz in Empfang genommen werden. Die Bedienung eines Defibrillators ist eingewiesenen Personen vorbehalten.

Für die gegebenenfalls erforderliche Unfallmeldung ist der Leiter des Lehrstuhs zuständig. Ansprechpartner ist auch der Sicherheitsbeauftragte. Die Unfallmeldung ist unverzüglich an den Sicherheitsingenieur der BTU zu übergeben.  Entsprechende Formulare sind in der zentralen Verwaltung erhältlich. 

Notrufe

Polizei 110
Feuerwehr 112
Rettungswagen/Notarzt 112
 
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Nützliche Rufnummern

 

Sicherheitsingenieur

Hr. Stengel

0355-692153

Bau und Technik

Hr. Pfuhl

0355-693565

CTK Klinikum

Notaufnahme

0355-462859

Augenarzt

Dipl.med. Frank

0355-790505

Hautarzt

Dr.med. Jantsch

0355-790806

HNO-Arzt

Dr.med. Mai

0355-23363

Giftzentrale

Berlin

030-3023022