Forschungsprojekte

 

Nächste Generation biotechnologischer Verfahren

Begleitung und Evaluierung des Strategieprozesses "Nächste Generation biotechnologischer Verfahren" unter Anwendung der Innovations- und Technikanalyse zusammen mit den Kooperationspartnern BIOCOM Projektmanagement GmbH und FutureCamp Holding GmbH. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat einen längerfristigen Strategieprozess unter Beteiligung der großen öffentlichen Forschungsorganisationen und von Experten verschiedener Fachrichtungen aus Wissenschaft und Wirtschaft eingeleitet, um die Entwicklung der nächsten Generation biotechnologischer Produktionsverfahren voranzubringen. Im Kern geht es darum, Ingenieur- und Lebenswissenschaften zu einer zellfreien Bioproduktionstechnik zusammenzuführen, um innovative und wegweisende Konzepte für neue Produkte, Verfahren und Dienstleistungen in der industriellen Biotechnologie zu entwickeln.

Ansprechpartnerin: Dejan Ninkovic, Christiane Hipp, Silvia Gliem

 
 

 

Produktivität von Dienstleistungen

Im Rahmen des BMBF-Förderprogramms "Innovationen mit Dienstleistungen" werden ausgewählte Verbundprojekte gefördert, die sowohl die theoretischen Grundlagen der Produktivität von Dienstleistungen als auch die Messung, Bewertung und Gestaltung der Produktivität von Dienstleistungen in der Praxis thematisch bearbeiten. Zur Steigerung der Innovationspotenziale im Dienstleistungssektor werden zum einen grundlegende Arbeiten zu Messkonzepten und Methoden, zum anderen die Erforschung und Entwicklung von praxisrelevanten Instrumenten zur Produktivitätsmessung und -gestaltung, durchgeführt. Mit dem Projekt "Produktivität von Dienstleistungen" ist die Klärung zweier thematischer Schwerpunkte beabsichtigt. Es soll zum einen erforscht werden, inwieweit das in der Sachgüterindustrie entwickelte Konzept der Produktivität auch für Dienstleistungen ein geeignetes Mess- und Bewertungskonzept darstellt. Zum anderen sollen Instrumente und Methoden für Unternehmen entwickelt werden, die es ermöglichen, die Produktivität ihrer Dienstleistungen zu messen und sie davon ausgehend gezielt daran arbeiten zu können.

Ansprechpartner: Christiane Hipp, Matthias Gotsch

 
 

 

Kopf und Zahl - abgeschlossen

Im Rahmen des Ideenwettbewerbs "Kopf und Zahl" zum Jahr der Mathematik 2008 wurde unser Lehrstuhl-Konzept eines Kreativ-Workshops zur Generierung interdisziplinärer Gründungsideen ausgezeichnet. Die Selbstständigenquote ist gerade unter den Geisteswissenschaftlern überdurchschnittlich hoch. Die bisherige Gründungsförderung konzentriert sich jedoch fast ausschließlich auf Studierende der mathematischen, natur- und ingenieurwissenschaftlichen Fachrichtungen. In dem geplanten Vorhaben sollen Studierende der Mathematik intensiv mit Studierenden der Geisteswissenschaften zusammen arbeiten, um gemeinsam im Team zu kreativen Gründungsideen zu gelangen.

Ansprechpartnerin: Gabriele Weineck

 
 

 

MobIUP - abgeschlossen

Unterstützung und Förderung von studentischen Gründerinnen. Im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und vom Europäischen Sozialfonds finanzierten Forschungsprojektes "MobIUP" findet eine umfassende Kooperation mit dem "Institut für Information, Organisation und Management" der Ludwig-Maximilians-Universität München statt. Teil der Zusammenarbeit sind die Erstellung eines gemeinsamen, in Cottbus sowie in München zu realisierenden Forschungsplanes, gemeinsamer Publikationen und die gemeinsame Vorstellung der Befunde auf Kongressen und eigenen Workshops. Inhaltlich sollen bis 2010 unter anderem die Fragen untersucht werden, ob sich weibliche und männliche GründerInnen hinsichtlich ihrer Ausgangssituation und Bedürfnisse unterscheiden und ob Gründungsseminare genderspezifische Effekte zeigen.

Ansprechpartnerin: Astrid Lange

 
 

 

EXIST III - Gründungs- und Teamkompetenzwerkstatt - abgeschlossen

Existenzgründungen aus der Wissenschaft. Mit dem Projekt "Entwicklung einer Gründungs- und Teamkompetenzwerkstatt (GTW) für fachheterogene Studien- und Gründungsteams" soll an der BTU Cottbus ein umfassender und interdisziplinärer Weg beschritten werden. Studierenden, MitarbeiterInnen und ProfessorInnen soll die unternehmerische Selbstständigkeit als denkbare Alternative zu einer abhängigen Beschäftigung nahe gebracht werden. Hierzu werden mehrere Bausteine in ein Gesamtkonzept integriert, das die Phasen einer Gründung modelliert und die Gründer schrittweise begleitet. Dieses Projekt ist in die EXIST-Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie integriert. Siehe auch:  www.exist.de

Ansprechpartnerinnen: Gabriele Weineck, Astrid Lange

 
 

 

Analyse branchenspezifischer Entwicklungen von Kompetenzen und ökonomischen Aktivitäten in der EU - abgeschlossen

Umfassende Analysen branchenspezifischer Entwicklungen von Kompetenzen und ökonomischen Aktivitäten in der Europäischen Union.
Die Hauptaufgabe des Projekts liegt darin, der Kommission Analysedaten über die europäische Entwicklung der Sektoren ‚Andere Dienstleistungen, Wartung und Reinigung’ sowie ‚Absatz und Handel’ bereitzustellen. Die Analysen berücksichtigen sowohl vergangenheitsbezogene als auch zukünftige Entwicklungen und ziehen Schlussfolgerungen in Bezug auf die strategische Auswahl von Mitarbeiterfähigkeiten. Weiterhin werden die Auswirkungen für die (Weiter-)Bildung beschrieben und Empfehlungen gegeben. Partner des Projekts sind TNO Niederlande als Koordinator und andere Forschungspartner aus Europa.

Ansprechpartnerin: Christiane Hipp

 
 

 

 INNOVA – Branchenspezifische Innovationsaktivitäten - abgeschlossen

Die Fortführung des europäischen Projekts INNOVA geht über die Vertiefung der bisherigen Kenntnisse hinsichtlich branchenspezifischer Innovationsaktivitäten hinaus. Nun sollen vor allem branchenübergreifende Analysen durchgeführt werden – um so Innovationsstrukturen und Innovationsleistungen besser bewerten zu können. Zudem sollen zusätzliche Branchen wie z.B. Wissensintensive Dienstleistungen (z.B. Forschung & Entwicklung), IT-bezogene Branchen (wie Hard- und Softwareberatung), sowie Groß- und Einzelhandel neu integriert werden.

Ansprechpartner: Christiane Hipp, Matthias Gotsch

weitere Partner sind:

  • TNO, Niederlande (`Innovation Policy Group’ der TNO (leitender Auftragnehmer)
  • Joanneum, Österreich (Joanneum Forschungsgesellschaft mbH)
  • VTT, Finnland (Valtion teknillinen tutkimuskeskus)
  • ARC, Österreich (Austrian Research Centers GmbH – ARC)
  • PRAXIS, Estland (Poliitikauuringute Keskus PRAXIS)
  • IER, Institute of Economics Research, Slovenien (Inštitut za ekonomska raziskovanja)
  • CESPRI, Bocconi Universität, Italien (Università Bocconi, insbesondere Centri studi sui processi di innovazione e di internazionalizzazione)
  • IWW, Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Deutschland (Karlsruher Institut für Technologie, insbesondere Institut für Wirtschaftspolitik und Wirtschaftsforschung)
  • Universität Lille, Frankreich (Université des Sciences et Technologies de Lille)
  • Universität Alcala, Spanien (Universidad de Alcalá)