Module, Bausteine und Veranstaltungsformen

Es ist kein Geheimnis, dass von zukünftigem Fach- und Führungspersonal neben fachlichen zunehmend auch unternehmerische Kompetenzen gefordert werden. Unabhängig davon, ob Sie nach Ihrem Studium in der Forschung tätig werden, in einem Unternehmen arbeiten oder sich auf eine Karriere als Unternehmerin oder Unternehmer vorbereiten, die Gründervilla unterstützt beim Erwerb dieser zukunftsorientierten Kompetenzen.

Die Gründervilla vermittelt Ihnen nicht nur das Handwerkszeug für Unternehmensgründungen sondern bietet vor allem Qualifizierungsmaßnahmen im Soft-Skill-Bereich an, wie z.B. Selbstkenntnis und Selbstmanagement. Auch anwendungsorientierte Projekt- und Unternehmensideen werden mit Ihnen gemeinsam systematisch entwickelt.

Entscheiden Sie und buchen Sie uns! Wählen Sie auch den Modulen den für Sie passenden Themenbereich aus. Zu jedem Modul können Sie sich die Qualifizierungsmaßnahme aus unseren Bausteinen zusammenstellen. Schließlich können Sie die spezifische - zeitlich und thematisch angemessene - Veranstaltungsform wählen.

 

MODULE

Ideenwerkstatt

Anita Roddick (Body Shop), Bill Gates (Microsoft) und Richard Branson (Virgin Air) haben erfolgreiche Firmen gegründet. Doch wie sind diese UnternehmerInnen auf ihre Geschäftsideen gekommen oder wie haben sie aus vielen Geistesblitzen den EINEN herausgeschält?

Sie haben einfach die Augen aufgehalten und Potenziale erkannt. Das können Sie auch!

Je nach Veranstaltungsformen erarbeiten Sie, ausgehend von Ihrem individuellen Erfahrungshintergrund und unter Anwendung von Kreativitätstechniken, eine Vielzahl von Unternehmensideen. Im Team werden die Ideen probeweise bis zu einer ersten unternehmerischen Konzeptskizze ausgearbeitet.

Referenzen: Seminar Ringlabor Gründungskompetenz (Lehrstuhl für Planung und Innovation), Gründungsseminar Bahntechnik (Lehrstuhl Eisenbahn- und Verkehrstechnik), Ideenwerkstatt im Rahmen von "Kopf & Zahl" (Hochschulwettbewerb im Jahr der Mathematik), Interdisziplinäre Ideenwerkstatt (StudentInnen und Alumnis), Einführungsprojekt Wirtschaftsingenieure (Lehrstuhl Produktionswirtschaft), Einführungsprojekt BWL (Lehrstuhl Marketing), ABIChallenge 2009

 

Karriere

Sie sind sich noch unsicher, ob Sie die wissenschaftliche Laufbahn verfolgen wollen oder in ein Unternehmen einsteigen möchten? Sie spielen mit dem Gedanken, sich selbständig zu machen, doch Sie haben noch keine Vorbilder, an denen Sie sich orientieren können? Wie sieht die Arbeitsmarktsituation hier in der Region überhaupt aus? Wie ist es möglich, Beruf und Familie unter einen Hut zu bekommen? Ist Karriere planbar, und wenn ja, welche Schritte sind notwendig?

Je nach Veranstaltungsform erarbeiten Sie, ausgehend von Ihrer individuellen (Arbeits-)Biografie und unter Anwendung von kreativen Übungen, Ihre Standortbestimmung und planen die nächsten Karriereschritte.

Referenzen:  Mentoringprogramm an der BTU Cottbus, SummerSchool "Karriereplanung für Akademikerinnen" 2008

 

Team

Gute Teams können mehr erreichen, als einzelne Personen – sei es in einer Studiengruppe oder einem Gründungsteam.

Doch nicht jede Aufgabe eignet sich zur Teamarbeit. Wenn die Aufgabe stimmt, stehen Teams vor speziellen Herausforderungen, z.B. im Umgang miteinander und in der Organisation der gemeinsamen Aufgabe.

Welche Skills Ihnen hier weiterhelfen, welche Gruppenstrukturen und -prozesse die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit bilden, und ob Sie selbst überhaupt ein „Teamplayer“ sind, können Sie bei der Buchung des Moduls „Team“ herausfinden.

Referenzen: Hochschulgruppe Cottbus des Verbands Deutscher Wirtschaftsingenieure (VWI) e.V., Akademisches Auslandsamt

 

Gründung

Für viele Menschen, die sich selbstständig machen wollen, ist der Anfang oft unübersichtlich, die ersten Wege steinig. Sie haben viele Fragen und fühlen sich oft unsicher. Was brauche ich? Wie gehe ich vor? Wo fange ich an?

Kleine Schritte führen zum Ziel. Eine ausgereifte Idee, sorgfältige Planung und ein fundiertes Geschäftskonzept sind die wichtigsten Voraussetzungen für den Aufbau eines Unternehmens.

In diesem Modul lernen Sie jedoch nicht nur die einzelnen Schritte und Milestones einer Gründung kennen, sondern auch, welche Skills und Kenntnisse in welchen Phasen notwendig sind. Ob Sie alle Schritte alleine bewältigen müssen, wollen und können, oder wo es eventuell unterstützend sein kann, Tätigkeitsbereiche an PartnerInnen abzugeben, das erfahren Sie in diesem Modul.

Referenzen: Vorlesung Software-Projektmanagement (Lehrstuhl Software-Systemtechnik), Seminar Ringlabor Gründungskompetenz (Lehrstuhl für Planung und Innovation), Hochschulgruppe Cottbus des Verbands Deutscher Wirtschaftsingenieure (VWI) e.V., Gründungsseminar Bahntechnik (Lehrstuhl Eisenbahn- und Verkehrstechnik), ABIChallenge 2009, UniTag 2009, Nacht der kreativen Köpfe 2008, Akademische Auslandsamt

 

Vielfalt (Diversity)

Die Globalisierung von Produktionsstandorten und Absatzmärkten sowie das Einstellen auf andere KundInnengruppen mit spezifischen Bedürfnissen, die Zunahme von Migrationsprozessen und der Wunsch, kreative und andere besondere Potenziale von hoch qualifizierten Personal nutzbar zu machen, zeigt die Bedeutung, sich mit Vielfalt (Diversity) auseinanderzusetzen.

Vielfalt meint in erster Linie die Anerkennung von Unterschiedlichkeit, Andersartigkeit und Individualität. Dazu gehören sichtbare Unterschiede, wie beispielsweise Hautfarbe, Geschlechts- und Altersgruppenzugehörigkeit, aber auch weniger sichtbare Unterschiede, wie beispielsweise Arbeitsstile, Wahrnehmungs-, Denk- und Handlungsmuster.

In diesem Modul geht es vor allem darum, fachliche, methodische und soziale Kompetenzen zu vermitteln und darüber hinaus bewusst Diversity-förderliche Haltungen zu entwickeln.

Referenzen: Akademisches Auslandsamt

 

BAUSTEINE

Ideenwerkstatt

  • Kreativitätsprozess: Überblick über die Schritte von der kreativen Ideengenerierung bis zur Umsetzung von Ideen
  • Kreativitätstechniken: Überblick über Kreativitätstechniken, Einüben und Anwenden ausgewählter Techniken 
  • Suchfeldbestimmung: Ausgangspunkte für die Ideengenerierung definieren
  • Zukunftsbranchen: Übersicht von Leit- und Zukunftsbranchen in Brandenburg
  • Ideenmanagement: Ideen organisieren, vertiefen und bewerten, Ideenpool systematisch aufbereiten
  • Ideenschärfung: Von der Idee zum Projekt- oder Gründungskonzept: Produkte und Dienstleistungen, Zielgruppen und Kundennutzen herausarbeiten, erste Wettbewerber erkennen und analysieren
  • Überzeugungsplädoyer: Mit Ideen überzeugen, Ideen kurz und knapp formulieren, Ideen adressieren

 

 

Karriere

  • Karriererelevante Trends: Aktuelle Daten und Trends, Auswirkungen auf dem Arbeitsmarkt                  
  • Selbstkenntnis 1: Eigene Stärken und Kompetenzen erkennen und gestalten können
  • Selbstkenntnis 2: Eigene Interessen kennenlernen und steuern können
  • Karriereformen: Unterschiedliche Karriereformen und Anforderungen kennenlernen
  • Aktuelle Anforderungen unter der Lupe: Lebenslanges Lernen, Management von Vielfalt, Teamfähigkeit & Co. 
  • Karriereplanung: Ziele erfolgreich formulieren, Wege und Milestones bestimmen, Work-Life-Balance
  • Selbstmarketing: Eigene Stärken "verkaufen"
  • Netzwerken: Eigene Ressourcen erkennen und nutzen lernen

 

 

Team

  • Teamkennzeichen: Kennzeichen guter Teams        
  • Gruppendynamik: Phasen der Teamentwicklung und die Entwicklung von Gruppennormen
  • Selbstmanagement in Teams: Team-Visionen, Team-Verträge, Abstimmungsprozesse und weitere Mittel des Managements von Teams erarbeiten
  • Teamrollen: Rollenübernahme und -zuschreibung
  • Teamskills: In Teams förderliche Eigenschaften prüfen
  • Vielfalt in Teams: Diversity kennen und anerkennen, Eigenschaften spiegeln
  • Gründungstypen: Rollen und Typen im Gründungsprozess

 

 

Gründung

  • Gründungsfahrplan: Phasen, Schritte, Milestones einer Unternehmensgründung
  • Person 'GründerIn': Persönlichkeitsmerkmale und Kompetenzen von GründerInnen, Anforderungen an GründerInnen
  • 'Typen' im Gründungsprozess: Aufgabenteilung in Gründungsteams und entsprechende Rollen im Gründungsprozess
  • KundInnen: Bedürfnisse, Kommunikationswege und -mittel, Feedbackmittel

 


Vielfalt (Diversity)

  • Nutzen von "Diversity": Was steht dahinter? Was bringt die Auseinandersetzung damit?
  • Vielfalt in Teams: 4 Dimensionen von Diversity kennen lernen
  • Perspektivwechsel: Gleich & Anders, Eigenschaften spiegeln  
  • Pro-Con von Matchings: Vorteile und Nachteile des Abgleichs von Persönlichkeit, Alter, Hintergrund und Stil von Abteilungen (Servicepersonals) und KundInnen/ KlientInnen 
  • Identitätsgruppen & Identitätsbildung: Phänotypische Unterschiede, kulturelle Identitätsgruppen
  • Stereotypisierung: Das Denken in Kategorien, Erkennen und Aufbrechen von Vorurteilen, Vorsorge gegen Diskriminierung

 

 

VERANSTALTUNGSFORMEN

SummerSchool/WinterSchool

  • Dauer: 2-4 Tage

  • Anwendungsorientierter Wissensaufbau und umfassendes Verhaltenstraining mit modernen Vermittlungsmethoden

  • Netzwerken

  • Teilnahmeurkunde

Workshop

  • Dauer: 1 Tag

  • Gezielte Wissensvermittlung

  • Methodenanwendung in einzelnen Handlungsbereichen

  • Netzwerken

  • Teilnahmeurkunde

Kompakt-Session

  • Dauer: 1/2 Tag

  • Übersichtswissen und kleinere Übungen zu bestimmten Inhaltsbereichen

  • Gut geeignet für Einzelveranstaltungen, z.B. im Rahmen von Ringvorlesungen oder Einführungsprojekten

Ihr Thema!

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