Schwerpunkte
Unsere Forschungsaktivitäten auf dem Gebiet des Quality Engineerings zielen darauf ab, Einzelansätze zusammenzufassen und Schnittstellen technischer, organisatorischer und sozialer Art zu überwinden, um Synergieeffekte zu erschließen und ein umfassendes Qualitätsmanagement aufzubauen. Dabei konzentrieren wir uns auf das Anwendungsgebiet von Produktentwicklungsprojekten. Optimierte Abläufe tragen dazu bei, konkurrenzfähige Produkte zu akzeptablen Kosten und in kurzer Zeit auf dem Markt erfolgreich zu positionieren. Dafür nutzen wir die Mittel des Qualitäts- und des Projektmanagements.
MeGeQuS - Entwicklung einer Methode zur Generierung und Handhabung von Qualitätsmaßstäben schwerquantifizierbarer Merkmale in der Produktentwicklung (2010 - 2012)
Kunden bewerten die Leistung eines Produktes als Gesamtpaket zunächst emotional, insbesondere bei Freizeitprodukten wie beispielsweise Motorrädern. Emotionale Aspekte sind schwierig zu fassen, werden aber bestimmt durch das Design, das technische Leistungsvermögen, Zuverlässigkeitsaspekte oder durch das Image der Marke. Dabei werden diese Eigenschaftsbereiche durch jeden Kunden individuell priorisiert. Neben dem Image sind mit Marken auch Emotionen verbunden, die es Marken - dank des mit ihnen in Verbindung gebrachten emotionalen Zusatznutzens - erlauben, sich von funktional gleichwertigen Konkurrenzprodukten abzusetzen.
Für die Produktentwicklung gilt, dass der Schwerpunkt auf den für den Kunden wichtigen Eigenschaftsbereichen eines Produktes liegen sollte, da sie die Grundlage für die Urteilsbildung im Kaufentscheidungsprozess sind. Der Kundenwunsch bestimmt die in der Produktplanung zu treffenden eigenschaftsbezogenen Zielsetzungen und Maßstäbe.
Das Gesamtziel dieses Vorhabens ist es, eine Methode zu entwickeln, die es erlaubt, Maßstäbe zu erzeugen, zu handhaben, zu verändern und im Zweifelsfall auch zu löschen. Diese Methode soll auf unterschiedlichen Betrachtungsebenen eines Produktes - Abstraktionsebene, Interpretationsebene, Spezifikationsebene - angewendet werden. Diese Ebenen werden in einem Merkmals- und Maßstabsmodell abgebildet; es werden Hilfsmittel zur Strukturierung und inhaltlichen Beschreibung der Ebenen angeboten.
Aktuelle Informationen finden Sie [hier].
gefördert durch:
RMiP - Modelle, Methoden und Werkzeuge zum Risikomanagement in der Produktentwicklung (2007 – 2009)
Anforderungen an Risikomanagement im Unternehmen ergeben sich aus verschiedensten Konstellationen und in fast allen Bereichen. In jeder Form von Projekten ist in geeigneter Weise mit dem Risiko des Misslingens zu verfahren. Wirkungen von Schäden sind nicht nur im Unternehmen zu beurteilen, sondern insbesondere auch im Hinblick auf Umwelt und Gesellschaft. Der Umgang mit komplexen Anlagen erfordert eine geeignete Beherrschung der inhärenten Risiken. Dabei sind besonders menschliche Einflüsse auf die Zuverlässigkeit des Gesamtsystems zu beachten. Für diese verschiedenartigen Sichten sollen in diesem Vorhaben ein einheitliches Verständnis sowie Modelle zur Abbildung und Methoden zur Behandlung der Risiken entwickelt werden, die letztendlich dann durch geeignete Werkzeuge unterstützt werden können. Diese Werkzeuge werden in einem Pool bereitgestellt, aus dem je nach Situation und Anwendungsfall am besten passende Hilfsmittel ausgewählt und eingesetzt werden können.
Es wird die Idee verfolgt, Spezialisierung zu überwinden und von anderen Disziplinen zu lernen, indem ein eher system-technisches Vorgehen verfolgt wird. Dazu werden als Grundlage für die verschiedenen Anwendungen einheitliche Begriffe und ein logisches Informationsmodell generiert.
gefördert durch:
KokoPE - Entwicklung eines Kommunikationskonzeptes für die Produktentwicklung (2004 – 2007)
Ziel des Forschungsvorhabens KoKoPE ist es gewesen, ein Kommunikationskonzept zu entwickeln, das zur Lösung typischer Entscheidungskonflikte in der Produktentwicklung angewendet werden kann. Wesentliche Elemente dieses Konzepts sind einfache Bausteine, die je nach Konfliktprofil und daraus abgeleitetem Informationsbedarf den Projektteams und dem Teamleiter unterschiedlich detaillierte Hilfsmittel vorschlagen können. Dabei wird von der Prämisse ausgegangen, daß im Falle von Konflikten in Projektsitzungen diese durch Beschaffung zusätzlicher Informationen gelöst werden können.
Während im ersten Teilprojekt die Grundlagen des Kommunikationskonzeptes erforscht und die einzelnen Elemente konzipiert wurden, stand im zweiten Teil des Projektes die Integration und Bewertung dieser Unterstützung im Produktentwicklungsprozess im Vordergrund. Die Bewertung dessen Leistungsfähigkeit wurde mittels Planspielen durchgeführt
gefördert durch:
