Studiengang “Biomedizinische Gerätetechnik [Biomedical Electronic Engineering]” (Master of Science)

Achtung!!

ab Wintersemester 2011/2012 keine Immatrikulation mehr möglich!

Allgemeines

Die Medizintechnik gehört nach internationalen Studien zu den zehn Spitzentechnologien des 21. Jahrhunderts. Als wichtiger Wirtschaftsfaktor im prosperierenden High-Tech-Bereich bietet sie hervorragende Zukunftschancen für den Arbeitsmarkt. Sie entwickelt gemeinsam mit medizinischen Partnern und Patienten neue Verfahren zur Vermeidung, Erkennung und Behandlung von Krankheiten und setzt diese in leistungsfähige Geräte um. Der Studiengang für die Profilierung zum Mediziningenieur verbindet Lehrveranstaltungen aus dem Gebiet der Medizintechnik, der Medizin, Biologie, Physik mit Angeboten aus der Informations- und Kommunikationstechnik aber auch aus dem wirtschaftlichen Bereich. Als interdisziplinär angelegter Studiengang richtet er sich auf die Bedürfnisse neuer Herausforderungen im Arbeitsmarkt. Die Forschungsprojekte orientieren sich an den 6 Megatrends zur nachhaltigen Entwicklung, Förderung und Umsetzung innovationsstrategischer Maßnahmen im Gesundheitswesen: technologischer Wandel, demographischer Umbau und Wandel, Globalisierung und Europäisierung, Zunahme von chronischen und psychischen Erkrankungen, Zunahme der Gesundheits- und Krankenausgaben sowie die Individualisierung der Lebensweisen. Der nicht-konsekutive Studiengang baut auf den Kenntnissen und Fähigkeiten unterschiedlicher Bachelorabschlüsse auf und erweitert diese individuell. Als Bindeglied zwischen medizinischen und technischen Spezialisten erschließt sich dem Mediziningenieur ein sehr breites Arbeitsumfeld.
Ein wesentlicher Teil von Lehre und Forschung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den beiden größten Kliniken in Cottbus, dem Carl-Thiem-Klinikum und dem Sana Herzzentrum sowie dem Helios Klinikum Bad Saarow, der Landesrettungsschule Brandenburg, dem Tumorzentrum Land Brandenburg und zahlreichen weiteren regionalen Partnern. Dazu gehören u.a. das  Ambulante Zentrum für Lungenkrankheiten und Schlafmedizin Cottbus (AZLS), deutschlandweit engagierte Netzwerke, wie die DGTelemed, Ländergrenzen überschreitende Vereine wie die DPGA (Deutsch-Polnische Gesundheitsakademie), Rechtsanwälte mit langjähriger Erfahrung und Schwerpunkten im Gesundheitsrecht sowie Industriepartnern.

 

Ziele

Das Studium mit einem forschungsorientierten Profil soll Studierenden ein solides Fachwissen und ausgeprägte Fertigkeiten bzw. Kenntnisse von Instrumentarien und Methoden in einer Querschnittsdisziplin vermitteln, deren Bild in der Gesundheitswirtschaft sowohl aus der Sicht der medizinischen Technik, der Naturwissenschaften, Informatik, Mathematik sowie Wirtschafts-, Sozial- und Rechtswissenschaften geprägt ist. Studierende sollen befähigt werden, eigenständig wissenschaftlich zu arbeiten, wissenschaftliche Erkenntnisse kritisch einzuordnen, eigene weiterführende Beiträge auf dem Gebiet der medizinischen Technik und angrenzender Bereiche zu erbringen sowie Führungsaufgaben zu übernehmen.
Interdisziplinäre Forschungsschwerpunkte liegen in der technologisch begleiteten Prävention, eHealth-Entwicklungen für die individualisierte integrierte Versorgung und im AAL – Bereich (Ambient Assisted Living). Aufbauend auf dem  bereits seit Jahren existierenden HELITEC–Netzwerk (Health- und Living Technologies) sollen gemeinsam mit Lehrstühlen unterschiedlicher Fakultäten der Universität Antworten auf dringendste Fragestellungen für das Gesundheitssystem der Zukunft erarbeitet werden.
Gemeinsam mit Partnern der Gesundheitswirtschaft bringt sich der Studiengang aktiv in den Aufbau der Brandenburgischen Akademie  für Gesundheitswissenschaften und Technologie ein und begleitet hier den Prozess der Entwicklung neuer Lehrkonzepte wie auch die Erforschung von Fragen medizinisch-technischer Konzepte im ländlichen Raum. Unter dem Leitbild des Studienganges  „Gesundheit und Technik - medizinisch-technische Zukunftsprojekte als innovative Lebensbegleiter" finden Studierende zahlreiche Möglichkeiten, sich in den strategischen Paradigmenwechsel in diesem Bereich einzubringen und mit umfassenden Kenntnissen und innovativen Denkansätzen gerüstet, erfolgreich in eine Karriere in Wissenschaft, Wirtschaft, Industrie oder Politik zu starten.

Ansprechpartner Biomedizinische Gerätetechnik

Studiengangsleiter

Prof. Dr.-Ing. habil. Christian Hentschel
Tel.:      +49 (0) 355 - 69 21 28
Sitz:      Lehrgebäude 3a, Raum 256
E-Mail:   christian.hentschel[at]tu-cottbus.de

Vorsitzender des Prüfungsausschusses

Prof. Dr.-Ing. habil. Hanns-Dietrich Stahlmann
Tel.:      +49 (0) 355 - 69 41 36
Sitz:      Lehrgebäude 3b, Raum 275
E-Mail:   Hanns-Dietrich.Stahlmann[at]tu-cottbus.de

Fachstudienberater

Prof. Dr.-Ing. habil. Christian Hentschel
Tel.:      +49 (0) 355 - 69 21 28
Sitz:      Lehrgebäude 3a, Raum 256
E-Mail:   christian.hentschel[at]tu-cottbus.de

Praktikantenbetreuer

Dr.-Ing. Ralf Ossenbrink
Tel:        +49 (0) 355 - 69 37 76
Sitz:       f Panta Rhei Halle 2.23
              Konrad-Wachsmann-Allee 17
E-Mail:     ossenbrink[at]tu-cottbus.de

 rudolf.schulze[at]tu-cottbus.de

Studiengangsbearbeiterin

Mandy Beyer
Tel.:    +49 (0) 355 - 69 27 34
Sitz:    Hauptgebäude, Raum 0.32
E-Mail:  mandy.beyer[at]tu-cottbus.de

Fachschaft

Fachschaft Elektrotechnik und Maschinenbau
Tel.:     +49 (0) 355 - 69 30 66
Sitz:      Lehrgebäude 3a, Raum 310
E-Mail:   fem[at]tu-cottbus.de

 homepage

Besonderheit

Der Studiengang findet in enger Kooperation mit

  ,

  Herzzentrum,

  Helios Klinikum,

  Landesrettungsschule und

  Tumorzentrum statt.