Früherer erster Studienabschluss
Jetzt wird nicht nur an Fachhochschulen, sondern auch an Universitäten bereits nach sechs bis acht Semestern der erste Studienabschluss erreicht.
Flexibilität in der Qualifizierung
Mit einem guten Bachelor-Abschluss hat man die Wahl,
- im selben Fach bis zum Master weiter zu studieren,
- ein anderes Master-Studium in einer benachbarten Fachrichtung oder in einer ganz anderen anzuschließen oder
- erst einmal in die berufliche Praxis zu gehen.

Dies Schnittstelle zwischen Bachelor und Master bietet sich auch am ehesten für den Wechsel an eine andere Hochschule im In- oder Ausland an.
Ein früher Start in den Beruf heißt zunächst: Man verdient früher Geld. Ein früher Einstieg kann vorteilhaft für die Karriere im Unternehmen sein, und wenn man sich weiterbilden will, kann man nach einigen Jahren Berufspraxis immer noch ein Master-Studium aufnehmen.
Eine neue Hürde gibt es wegen der zwei Stufen allerdings auch: In Zukunft werden sich die alle Hochschulen ihre Studierenden selbst aussuchen dürfen, z.B. nach den Noten des vorhergehenden Abschlusses oder mit Eingangstests. Das gilt nicht nur für den Einstieg ins Bachelor-Studium, sondern auch noch einmal für das Master-Studium.
Bessere Studierbarkeit
Die Studienreform soll auch zur Reform der Inhalte führen - hin klarer strukturierten Studiengängen, die besser studierbar sind und mehr Praxisnähe schon im Bachelor-Studium vermitteln. Von Beginn an sollen zusammen mit den theoretischen Grundlagen auch Anwendungsbeispiele vermittelt werden - man erfährt gleich, wofür die Theorie gut ist. Die Strukturierung in Modulen und die jeweilige Prüfung an deren Ende erleichtert die Orientierung der Studierenden über ihren Leistungsstand.

Internationale Bekanntheit
Die Abschlüsse Bachelor und Master sind international bei Hochschulen und Arbeitgebern bekannt und erleichtern den Wechsel während des Studiums oder den berufseinstieg über nationale Grenzen hinweg. Ansonsten zählt nach wie vor der gute Ruf der deutschen Ingenieurausbildung.
