Charakteristik und Ziele

Der Bachelor-Studiengang "Landnutzung und Wasserbewirtschaftung" vermittelt interdisziplinäre Grundkompetenzen sowie Fähigkeiten der Problemlösung für den ländlichen Raum. Die Absolventen/-innen sollen in der Lage sein, Konfliktfelder, die sich aus veränderten Ansprüchen an die Landnutzung ergeben, analytisch und praktisch zu bearbeiten. Das Bachelor-Studium der Landnutzung und Wasserbewirtschaftung vermittelt dazu fachübergreifende Qualifikationen in naturwissenschaftlichen, technischen, wirtschaftlichen, rechtlichen und ökologischen Belangen der Landnutzung und der Wasserbewirtschaftung. Dieser inhaltliche Zuschnitt ermöglicht es den Absolventen/-innen, gerade bei sich wandelnden Rahmenbedingungen flexibel und eigenverantwortlich Arbeitsbereiche zu besetzen, die von anderen Ausbildungsprofilen nur unvollständig abgedeckt werden.

 

Studienprojekte

Eine Besonderheit dieses Studiengangs stellen Studienprojekte dar. Hier wird den Studierenden die Möglichkeit geboten von der Konzeption bis zur Veröffentlichung eigene kleine Projekte zu bearbeiten, die in der Regel auch direkt an laufende Forschungsarbeiten gekoppelt sind. In diesem Prozess werden Fertigkeiten erlernt, die den Studierenden nach ihrem Studium beim Einstieg in neue Aufgaben hilfreich sein werden.

Gemäß unserem Motto "Aus Forschung wird Lehre" spiegelt dieser Studiengang auch die aktuellen Forschungsaktivitäten unserer Fakultät sowie der in der Lehre eingebundenen außeruniversitären Forschungseinrichtungen wider. Ausgehend von der Lausitz als Beispielregion untersuchen wir Landschaften wie den Spreewald, Agrarlandschaften oder die Bergbaufolgelandschaften aus den Blickwinkeln der verschiedenen Fachdisziplinen. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse fließen direkt in die Lehrveranstaltungen ein. Wir erhoffen uns davon, die Erkenntnisse über Landschaften und ihre Ökosysteme zu erweitern und die Absolventen/-innen zu ermuntern, in dieser Thematik weiter zu arbeiten.

 

Tätigkeitsfelder

Die Aufgabengebiete reichen hier von Land- und Forstwirtschaft, Wasserbewirtschaftung und Tourismus bis zur Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung nachwachsender Rohstoffe, dem Natur- und Umweltschutz sowie dem Bodenschutz und Altlasten.

 

Studienstruktur

- Grundständiger Studiengang

- 21 Pflichtmodule (Geologie, Biologie, Chemie/Bodenkunde, Gewässerschutz, Ökologie, Toxikologie, Klimatologie/Landnutzungssysteme, Landnutzungstechniken, Wasserversorgung, Statistik, Umweltplanung/Umweltökonomie, Umweltrecht)

- Vier Wahlpflichtmodule aus den Bereichen Mathematik, Physik, Marketing, Fischereiwirtschaft, Nachwachsende Rohstoffe

- Zwei Studienprojekte

- Außeruniversitäres Praktikum

- ECTS credit transfer system

- Regelstudienzeit von sechs Semestern

 

Zulassungsvoraussetzungen

- Allgemeine Hochschulreife

- Immatrikulation jeweils zum Wintersemester

- Keine Zulassungsbeschränkung

- Keine Studiengebühren

f Studien- und Prüfungsordnung des Studiengangs

f Neubekanntmachung der Prüfungs- und Studienordnung vom 07.10.2011

Bewerbungsunterlagen

 

 

Biodiversitätsuntersuchungen in der Bergbaufolgelandschaft, Studienprojekt - Untersuchungen an Kleinsäugern
 

Kontakte

 

Studiengangsleiter und Fachstudienberater

Herr apl. Prof. Dr. rer. nat. habil. Wolfgang Schaaf

Sitz: Lehrgebäude 2C, Raum 109

Tel.: 0355/69 4240

Fax: 0355/69 2323

E-Mail:  schaaf[at]tu-cottbus.de

 

Beauftragter für Praktika:

Herr Prof. Dr. rer. nat. Hans-Jürgen Voigt

Sitz: Lehrgebäude 10, Raum 535a

Tel.: 0355/69 3138

Fax: 0355/69 3779

E-Mail:  voigt[at]tu-cottbus.de