| Modulnummer: | 37302 |
| Modultitel: | Europa und die Welt: Mensch - Kultur - Gesellschaft |
| Europe and the World: Man - Culture - Society | |
| Einrichtung: | Fakultät 3 - Maschinenbau, Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen |
| Verantwortlich: |
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| Lehrsprache: | Deutsch |
| Dauer: | 1 Semester |
| Angebotsturnus: | jedes Sommersemester |
| Kreditpunkte: | 6 |
| Lernziele: | Zusammenfassung: Gesellschaftliche Entwicklungen, die durch den weltweiten Prozess der Globalisierung hervorgerufen worden sind, haben in vielen Ländern dieser Welt zu neuen Formen des Zusammenlebens der Menschen geführt. Sie haben einen historisch gewachsenen Diskurs von Freundschaft und Feindschaft zwischen den Völkern der Welt einerseits und innerhalb einzelner Länder andererseits geprägt. Dadurch stellen sich neue Herausforderungen an das gesellschaftliche Zusammenwirken aller an diesen Prozessen Beteiligten. Eines der Stichworte, mit dem der Prozess der Globalisierung identifiziert wird, ist Migration. Migrationsprozesse finden in den global ausgerichteten Gesellschaften seit langer Zeit statt, wenngleich aus unterschiedlichsten Gründen. Soziokulturell und im Hinblick auf Standards für ein gesamtgesellschaftliches Zusammenleben wurde bisher wenig getan. Ziel des Moduls ist daher, die skizzierten Entwicklungen zu identifizieren und Standards für neue Formen des Zusammenlebens zu entwickeln. Teil 1: Konstruktionen von Ethnizität bis Identität Die Studierenden sollen Konzepte und Konstruktionen von Rasse, Ethnizität, Identität und Diversität theoretisch erschließen und auf historische und aktuelle Diskurse anwenden können. Teil 2: Die ‚Global Society’ Die Studierenden sollen Konzepte und Konstruktionen von ‚global society’, Einwanderungsgesellschaft und Zivilgesellschaft theoretisch erschließen und auf die gesellschaftliche Wirklichkeit zu Beginn des 21. Jahrhunderts anwenden können. |
| Inhalte: | Teil 1: Konstruktionen von Ethnizität bis Identität Die im Titel genannten Konstruktionen sind prägend für Stereotypisierungen von Menschengruppen während der letzten 100 Jahre. Sie haben Eingang gefunden in wissenschaftliche Diskurse über Selbst- und Fremdwahrnehmungen mit dem Ziel, Ein- und Ausgrenzungen von Menschen zu legitimieren. Sie haben insbesondere auch die internationalen Beziehungen von Gesellschaften geprägt und damit historisch und durch soziokulturelle Erfahrungen hervorgebrachte Freund- und Feinbilder gefestigt. Teil 2: Die ‚Global Society’ In diesem Teil werden die Ausdrücke und Facetten kultureller Vielfalt und kultureller Diversität sowie die dazu erforderlichen Lebensentwürfe bearbeitet. Diese drücken sich wiederum in Institutionen aus. Es geht darum, den mit den globalen Prozessen einhergehenden Funktions- und Bedeutungswandel beispielsweise von Institutionen oder auch von Personen sowie dessen immanenten Wertewandel zu erfassen. Ziel dieses Seminars ist, Vielfalt und Diversität zu identifizieren und zu verstehen. Es soll ein gesamtgesellschaftlich verbindlicher, auf zivilgesellschaftlichen Werten beruhender Kanon herausgebildet werden. |
| Empfohlene Voraussetzungen: | |
| Zwingende Voraussetzungen: | keine |
| Lehrformen und Arbeitsumfang: |
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| Unterrichtsmaterialien und Literaturhinweise: | werden bekannt gegeben |
| Zu erbringende Prüfungsleistungen: | Abhängig von der Teilnehmerzahl:
Darüber hinaus gilt allgemein für die Leistungserbringung:
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| Prüfungsrücktritt: | bis Ende der 7. Vorlesungswoche |
| Zuordnung zu Studiengängen: |
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| Das Modul ist für das Fachübergreifende Studium zugelassen. | |
| Bemerkungen: | keine |
| Veranstaltungen zum Modul: |
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| Veranstaltungen im aktuellen Semester: |
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