Schwerpunkt "Wertschöpfungsnetzwerke"

Innovative Netzwerke aus Lieferanten, Herstellern, Absatzmittlern, Kunden, Serviceanbietern und Forschungseinrichtungen, die sich bilden, um gemeinsam komplexe oder interdisziplinäre FuE-Aufgaben durchzuführen, diese rasch in  marktfähige Produkte und Dienstleistungen umzusetzen, neue Systemlösungen am Markt durchzusetzen oder größere Aufträge zu akquirieren (im folgenden kurz: Wertschöpfungsnetzwerke). Diese gelten als eine der vielversprechendsten Möglichkeiten, die wirtschaftlichen Nachteile speziell kleiner und junger Unternehmen auszugleichen. Zahlreiche Förderinstrumente der EU, des Bundes, der Länder, der Kommunen und anderer Institutionen aber auch die Marktgegebenheiten zielen angesichts der Vorteile bereits seit einiger Zeit auf eine verstärkte Bildung derartiger Unternehmenskooperationen ab. Eines der zentralen Probleme dieser Netzwerke ist allerdings die Fragestellung, wie die auf mehrere Partner verteilten Innovationsprozesse zielgerichtet zu planen, zu gestalten und zu steuern sind, d.h. wie ein Innovationsmanagement in derartigen Wertschöpfungsnetzwerken zu organisieren und zu unterstützen ist. Mit dieser Fragestellung beschäftigt sich dieser Forschungsschwerpunkt. Ziel ist es, das Innovationsmanagement in Wertschöpfungsnetzwerken durch computerbasierte Entscheidungssysteme zu unterstützen.  

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