Weiterentwicklung und Anpassung der Fügetechnologien

Schwerpunkt der Untersuchungen ist eine Erweiterung und Anpassung der in der Industrie weit verbreiteten Lichtbogenschweißprozesse, des Widerstandpunkt- und Buckelschweißens für das Fügen von strukturierten Blechen, die entweder keine Feinstrukturierung im Fügebereich aufweisen oder trotz der Feinstrukturierung nicht mit den für ebene Bleche bewährten Fügetechnologien gefügt werden können.

Geplant ist die Weiterentwicklung der MIG/MAG-, CMT- und coldArc-Lichtbogenschweißprozesse sowie der MIG-, CMT- und ColdArc-Lötprozesse durch ein adaptives Nahtführungssystem. Es sollen zwei mögliche Vorgehensweisen untersucht werden. Im ersten Fall fährt das Nahtführungssystem die sich aus der dreidimensionalen Struktur ergebende Topologie nach. Im zweiten Fall führt das Nahtführungssystem den Brenner um die sich aus der Strukturierung ergebenden Wölbungen herum und gewährleistet somit einen gleich bleibenden Abstand zwischen Elektrode und Werkstück.

Das konventionelle Widerstandspunkt- und Buckelschweißen soll dahingehend erweitert werden, dass in einem Verfahrensschritt der außergewöhnlich große Spalt zwischen den zu fügenden wölbstrukturierten Blechen durch eine mechanische Anpresskraft mit ggf. plastischer Verformung geschlossen und anschließend der Schweißprozess eingeleitet wird.

Ansprechpartner

Dipl.-Ing. Leander Schleuß

Tel.: +49 (0)355 69-4169

leander.schleuss[at]tu-cottbus.de

 

Ansprechpartner

Dipl.-Ing. Sebastian Fritzsche

Tel.: +49 (0)355 69-4992

s.fritzsche[at]tu-cottbus.de