Pressemeldung ...
der BTU Cottbus vom 09. Oktober 2012
Karriereziel Professorin
Jetzt für das PROFEM-Exzellenzprojekt für Nachwuchswissenschaftlerinnen bewerben
„PROFEM - professura feminea“ lautet ein Programm, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, junge Akademikerinnen, die sich das Karriereziel Professorin gesetzt haben oder eine Führungsposition in der Wissenschaft anstreben, zu unterstützen. Bis zum 15. November 2012 können sich Postdoktorandinnen, Leiterinnen von Nachwuchsgruppen, Juniorprofessorinnen, weibliche Lehrbeauftragte, Habilitandinnen, habilitierte Wissenschaftlerinnen und Künstlerinnen für den inzwischen vierten PROFEM-Durchgang bewerben. Bedingung für die Teilnahme ist die Beschäftigung an einer brandenburgischen Hochschule oder der Wohnsitz im Land Brandenburg.
Ein individuelles Coaching und die gezielte Unterstützung der Projektteilnehmerinnen ermöglichen eine vertiefte thematische Profilierung: In „Tandembeziehungen“ werden Kenntnisse über Strukturen, Prozesse und Spielregeln im Wissenschaftsbetrieb vermittelt. Die das Coaching ergänzenden wissenschaftsspezifischen Trainings behandeln die sehr unterschiedlichen Aspekte wissenschaftlicher Arbeit. So bereiten sich die Akademikerinnen auf Berufungsverfahren vor, schulen ihre Führungs- sowie Vermittlungskompetenzen und erweitern ihre Kenntnisse über das Hochschulmanagement und die Möglichkeiten der Forschungsförderung. Dies entspricht dem breiten Spektrum der Arbeitsbereiche, die im Verlauf einer wissenschaftlichen Karriere in den Bereichen Forschung, Lehre und akademischer Selbstverwaltung erbracht werden sollen. Als dritter Baustein bestärkt eine strategische, fachübergreifende Vernetzung die Teilnehmerinnen bei der weiteren Planung ihrer Karriere. Somit werden die Wissenschaftlerinnen bei der Planung und Entwicklung ihrer akademischen Karriere durch die gezielte Vermittlung unerlässlicher Kompetenzen professionell begleitet.
Die Erfolge der PROFEM-Teilnehmerinnen der ersten drei Durchgänge sind deutlich: Die Teilnehmerinnen aus inzwischen elf Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen präsentieren einen Querschnitt der gegenwärtigen Forschung und Lehre. Mit dem Projekt, dem Konzept und der Koordination sind die Teilnehmerinnen laut Evaluation „sehr zufrieden". Es gibt inzwischen vier Rufe und weitere Listenplatzierungen für die Mitglieder des PROFEM-Netzwerkes. Einige Wissenschaftlerinnen haben inzwischen ausgezeichnete Positionen in außeruniversitären Einrichtungen inne.
Das Projekt wird durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg gefördert. Die beiden veranstaltenden Hochschulen, BTU Cottbus und Hochschule Lausitz (FH), kofinanzieren das Projekt.
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... der BTU Cottbus vom 07. Juni 2011
Neue Lebenskonzepte in der Wissenschaft
Gesprächsrunde am Donnerstag, 16. Juni 2011, um 18 Uhr, im Hauptgebäude, Erdgeschoss, Raum 016
Kann in der akademischen Welt der Weg der „sanften Karriere“ gelingen, ebenso leistungsmotiviert, zielstrebig und erfolgsorientiert jedoch mit Blick auf das Gleichgewicht von Berufs- und Privatleben? Anlässlich des BTU-Geburtstages treten am Donnerstag, 16. Juni 2011, um 18 Uhr, im Hauptgebäude, Erdgeschoss, Raum 016, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler miteinander in einen konstruktiven Dialog und bieten einer breiteren Öffentlichkeit einen Einblick auf das Leben der Menschen, die im Wissenschaftsbetrieb ihren Alltag meistern.
Auch in der Wissenschaft sind Karrieren bisher weitgehend Männerkarrieren gewesen. Immer noch sind Frauen deutlich unterrepräsentiert, sowohl im akademischen Bereich und als auch in höheren Positionen an den Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Doch mit dem allmählich wachsenden Anteil von Frauen in allen Ebenen der Wissenschaft oder sogar von Doppelkarrierepaaren werden die Lebensmodelle vielgestaltiger.
Auch in der Wissenschaft bewältigen die 25- bis 49-Jährigen, also in den entscheidenden Jahren einer akademischen Karriere, als so genannte „Sandwich-Generation“ Aufgaben und Anforderungen privaten und beruflichen Alltags, so dass die Balance des Lebens schwierig ist. Gesundheit, Familie und Freundeskreis sind Ausdruck für das ganz persönliche Wohlbefinden. Für die Bestimmung der eigenen Lebensqualität gewinnen neben der Begeisterung für Forschung und Lehre diese immateriellen Bereiche des Lebens an Bedeutung.
Inbegriffen im zu zahlenden Preis, um an die Spitze der Wissenschaft zu gelangen, sind unter anderem ein strenges Zeitmanagement, möglicherweise die Auseinandersetzung mit Barrieren im persönlichen Umfeld und die Organisation von häuslichen Aufgaben. Um den Frauenanteil in der Wissenschaft spürbar zu steigern, bedarf es einer neuen Bewertung von Arbeit und Familie. In einer neuen Wissenschaftskultur geht es ganz selbstverständlich um die Karriereorientierung der Frauen und die Familienorientierung der Männer. Exzellenzprojekte wie „PROFEM – professura feminea“ gehören zu diesem Prozess des Wertewandels.
An der Gesprächsrunde am Donnerstag, 16. Juni 2011, um 18 Uhr im Hauptgebäude, Erdgeschoss, Raum 016, nehmen teil:
- Dr. rer. nat. Katharina Fleischmann, Geographin M.A. (Akademische Mitarbeiterin am LS Theorie der Architektur, Teilnehmerin am Exzellenzprojekt PROFEM – professura feminea)
- Professorin Dr. rer. pol. habil. M. Mißler-Behr (Lehrstuhlinhaberin LS ABWL und Besondere der Planung und des Innovationsmanagement, Vorsitzende des Senats der BTU Cottbus)
- Herr Prof. Egbers (Lehrstuhlinhaber LS Aerodynamik und Strömungslehre)
- Herr Prof. Sauvigny (Lehrstuhlinhaber LS Mathematik, insbesondere Analysis)
Es moderiert Dr. Sabine Vollmert-Spiesky.
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... der BTU Cottbus vom 25. Februar 2010
PROFEM - landesweit einmaliges Projekt an der BTU hilft Wissenschaftlerinnen auf dem Weg zur Professur
BTU Cottbus ist die drittbeste Technische Universität im bundesweiten Hochschulranking nach Gleichstellungsaspekten
Die BTU Cottbus rangiert im bundesweiten Hochschulranking nach Gleichstellungsaspekten auf dem sehr guten dritten Platz der Technischen Universitäten. Mit einem Frauenanteil von 16,7% der besetzten Professuren steht die BTU gut da: Im Vergleich der brandenburgischen Universitäten rangiert sie noch vor der Europa-Universität Viadrina und der Universität Potsdam. Trotzdem soll im Land Brandenburg noch mehr für Frauen getan werden, die das Karriereziel Professorin anstreben. Deshalb hat das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur das landesweit einmalige Projekt PROFEM – Professura feminea im April 2009 bewilligt. Seit Juni 2009 nehmen 12 Wissenschaftlerinnen an PROFEM teil, deren Coaching im August 2010 endet. Zu einer ersten Vorstellung des Projektes hatte die BTU Cottbus am Donnerstag, 25. Februar, eingeladen.
Das Ziel von PROFEM ist die spezifische Nachwuchsförderung, um die Karrierechancen von Frauen auf dem Weg zur Professur zu verbessern. Coaching, Training und Networking sind die Säulen dieses Projektes. Dabei erhalten die Teilnehmerinnen ein fachübergreifendes One-to-One-Coaching, das eine spezifische Förderung der akademischen Laufbahn durch die beratende Begleitung erfahrener Coachs über 15 Monate beinhaltet. Hierzu gehören wissenschaftsspezifisch ausgerichtete Trainings, die sehr unterschiedliche Aspekte wissenschaftlicher Arbeit behandeln. Und nicht zuletzt ist die strategische, fachübergreifende Vernetzung der Teilnehmerinnen explizites Ziel von PROFEM.
Die Teilnehmerinnen werden von zehn Professorinnen und Professoren beraten. Sie kommen aus
* der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus,
* der Deutschen Gesellschaft für Kriminalistik,
* dem Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrum,
* der Fachhochschule Potsdam,
* der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig,
* der RWTH Aachen,
* der Universität der Künste Berlin,
* der Universität Potsdam,
* der Universität Stuttgart.
Wissenschaftlerinnen an einer brandenburgischen Hochschule oder mit Wohnsitz im Land Brandenburg können sich bis zum 3. Mai 2010 für den zweiten Durchgang des Projektes bewerben.
Hintergrund:
Ein Blick in die Statistik zeigt: Je höher die Stufe einer wissenschaftlichen Laufbahn, desto rasanter sinkt der Anteil der Frauen. So sind an der BTU Cottbus jedoch immerhin von 96 ordentlichen Professuren 16 mit einer Frau besetzt. (Stand: Februar 2010), was einem Frauenanteil von 16,7 % entspricht. Nimmt man zu den ordentlichen Professuren noch die Juniorprofessuren, Professoren-Vertretungen und Gastprofessuren hinzu, sind derzeit 128 Hochschullehrer an der BTU beschäftigt, von denen 20 Frauen sind. Dies bedeutet einen Frauenanteil von 15,6 %. An der Hochschule Lausitz sind es 17 Professorinnen von 106 Professuren beziehungsweise rund 16% (Stand Februar 2010).Das Coaching-Projekt PROFEM - professura feminea wurde im April 2009 von der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus in Kooperation mit der Hochschule Lausitz (FH) gestartet und läuft zunächst bis zum 31. Dezember 2011. PROFEM - professura feminea wird mit 117.000 € durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg gefördert. Die beiden veranstaltenden Hochschulen kofinanzieren das Projekt mit 39.000 € ...
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... der BTU Cottbus vom 15. Februar 2010
Einladung zum Pressegespräch
Karriereförderung für Nachwuchswissenschaftlerinnen an der BTU Cottbus und der Hochschule Lausitz (FH)
Nur wenige Wochen vor dem Internationalen Frauentag am 8. März lädt die BTU Cottbus zu einem Pressegespräch
am Donnerstag, dem 25. Februar 2010,
um 13.00 Uhr, in den Senatssaal der BTU ein.
Im Wissenschaftsbereich gibt es immer noch deutlich weniger Frauen als Männer. Deshalb hat die Brandenburgische Technische Universität Cottbus in Kooperation mit der Hochschule Lausitz (FH) das Projekt „PROFEM – professura feminea“ ins Leben gerufen. Coaching, Training und Networking sind die Säulen in diesem für das Land Brandenburg einzigartigen Projekt zur erfolgreichen Karriereentwicklung auf dem Weg zur Professur ...
Am Pressegespräch teilnehmen werden der Vizepräsident für Lehre, Personalentwicklung und wissenschaftliche Weiterbildung der BTU Cottbus, Prof. Dr.-Ing. Matthias Koziol, selbst aktiver Coach in diesem Projekt, die Gleichstellungsbeauftragte der BTU Cottbus, Ehrengard Heinzig, die Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule Lausitz (FH) Dr. Petra Schmidt-Wiborg sowie einige der Teilnehmerinnen des Projektes „PROFEM – professura feminea“, die aus ihrer ganz persönlichen Perspektive über das Projekt berichten können ...
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... der BTU Cottbus vom 30. Oktober 2009
Abgeräumt: Zwei von drei Nachwuchswissenschaftlerpreisen gehen an die BTU
Michael Kirsche erhält Absolventenpreis, Dr.-Ing. Birgit Futterer mit Post-doc-Preis geehrt
Am gestrigen Donnerstag, 29. Oktober 2009, verlieh das Minsterium für Wissenschaft, Forschung und Kultur (MWFK) in der Potsdamer Staatskanzlei den diesjährigen Nachwuchswissenschaftlerpreis des Landes Brandenburg. Der Preis, der auf Initiative von Ministerin Prof. Dr. Johanna Wanka initiiert und im Jahr 2007 zum ersten Mal vergeben wurde, ging in diesem Jahr gleich an zwei junge Wissenschaftler der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus (BTU).
Staatssekretär Dr. Johann Komusiewicz überreichte erstmalig zwei Preise in der Kategorie „Post-doc-Preis“ für herausragende wissenschaftliche Leistungen, die aus insgesamt 25 Einreichungen der Brandenburger Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen ausgewählt wurden. Die hochrangig besetzte Jury entschied sich in diesem Jahr erstmalig für zwei gleichwertig exzellente Preisträger und damit zur Teilung des Preises.
Einen „Post-doc-Preis“, der mit 20.000 Euro dotiert ist, nahm Dr.-Ing. Birgit Futterer vom Lehrstuhl Aerodynamik und Strömungslehre der BTU Cottbus für ihre maßgebliche Beteiligung am Geoflow-Experiment entgegen. Dieser geophysikalische Versuchsstand „Geoflow“ war, noch bis vor Kurzem auf der Internationalen Raumfahrtstation ISS, um Messdaten aus dem Weltall für die Cottbuser Forschungen zu sammeln...
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... der BTU Cottbus vom 04. Mai 2009
Coaching-Projekt für Wissenschaftlerinnen
PROFEM - professura feminea - unterstützt Frauen mit dem Berufsziel Professorin
Das Projekt wurde federführend von der BTU Cottbus beantragt, um Habilitandinnen, habilitierte Wissenschaftlerinnen und fortgeschrittene Promovendinnen auf ihrem Weg zur Professur zu unterstützen. Bedingung für die Teilnahme ist die Beschäftigung an einer brandenburgischen Hochschule oder der Wohnsitz im Land Brandenburg.
Die Projektlaufzeit (April 2009 bis Dezember 2011) beinhaltet zwei Durchgänge von je 15 Monaten für jeweils 8 bis 10 Teilnehmerinnen. Die Teilnehmerinnen des Projektes erfahren eine intensive Unterstützung bei der Planung und Entwicklung ihrer Karriere und können sich auf künftige Führungs- und Managementanforderungen einer Professur vorbereiten. Durch den direkten Kontakt der Projektteilnehmerinnen zu ihrer Betreuerin oder zu ihrem Betreuer eröffnet sich eine Perspektive im Land Brandenburg, und somit kann auch hier dem Brain Drain von jungen, hoch qualifizierten Frauen gegengesteuert werden.
Frauen mit dem Berufsziel Professorin werden oft damit konfrontiert, dass eine hervorragende wissenschaftliche Qualifikation nicht ausreicht, um erfolgreich zu sein. Erschwerend für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen an Professuren wirken sich insbesondere fehlende oder unzureichende persönliche Förderung, ungenügende Einbindung in die Scientific Community und nicht zuletzt tradierte Rollenbilder aus. Es zeigt sich, dass Frauen im Wissenschaftsbereich immer noch deutlich unterrepräsentiert sind. Soll der Frauenanteil bei den Professuren an beiden Hochschulen gesteigert werden, so bedarf es der Unterstützung des wissenschaftlichen Werdeganges von Frauen, die sich das Berufsziel Professorin gesetzt haben.
Als Zielgruppen des Projektes werden Postdoktorandinnen, Leiterinnen von Nachwuchsgruppen, Juniorprofessorinnen, weibliche Lehrbeauftragte, Habilitandinnen und habilitierte Wissenschaftlerinnen gesehen, die sich das Berufsziel Professorin gesetzt haben. In Ausnahmefällen können auch fortgeschrittene Promovendinnen berücksichtigt werden. Bedingung für die Teilnahme ist die Beschäftigung an einer brandenburgischen Hochschule oder der Wohnsitz im Land Brandenburg.
Das Projekt "PROFEM - professura feminea" wird durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg gefördert. Die beiden veranstaltenden Hochschulen kofinanzieren das Projekt.
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