Good Practice
Unser Programm, so die Hoffnung von Beginn an, soll mit dazu beitragen, dass die Teilnehmerinnen in ihrer jeweiligen fachlich-wissenschaftlichen Diskursgemeinschaft noch deutlicher als bisher wahrgenommen werden als leistungsstarke Wissenschaftlerinnen, denen man sehr gut wissenschaftliche Lehre und Forschung auf höchstem Niveau anvertrauen kann.
Der Wunsch nach Sichtbarkeit ist nun sehr viel schneller und Aufsehen erregender in Erfüllung gegangen als erwartet: „Profem – professura feminea“ selbst ist ins Rampenlicht gerückt worden.Im Juni 2010 wurde durch das Steinbeis-Europa-Zentrum um Mitwirkung an der von der EU geförderten Initiative „GENDERA - Gender Debate in the European Research Area“ angefragt. Das Ziel dieses Forschungsvorhabens ist es, einen Beitrag zur Gleichstellung von Frauen und Männern im Europäischen Forschungsraum zu leisten. Durch den Austausch mit Forschungsorganisationen in neun Ländern werden gute Praktiken identifiziert und analysiert, die bereits nachhaltige Erfolge bei der Erhöhung des Frauenanteils in der Forschung im allgemeinen und auf Leitungsebenen im besonderen aufzeigen. Nach Prüfung des Projektes PROFEM – professura feminea wurde es inzwischen in die Good Practice Datenbank des Projekts „GENDERA - Gender Debate in the European Research Area“ aufgenommen und gehört zu den insgesamt 60 eingestellten Initiativen aus neun Ländern.
Die Beispiele zeigen, wie akademische Institutionen oder Forschungseinrichtungen den Anteil an Forscherinnen erhöhen und dazu beitragen können, dass der Anteil an Frauen in Entscheidungspositionen in diesen Einrichtungen ebenfalls steigt. Nach recht kurzer Zeit gewinnt unser Projekt damit eine große – EU-weite! - Ausstrahlungskraft und Wahrnehmbarkeit.
