
PROFEM – professura feminea
Coaching Projekt der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus und der Hochschule Lausitz (FH) für Frauen mit dem Berufsziel Professorin
Trotz der Tatsache, dass Erziehungs- und Bildungsinstitutionen heute allgemein mehr auf die Förderung und gleiche Chancen für Mädchen und Frauen achten, ist die wissenschaftliche Elite in Deutschland größtenteils männlich. Frauen mit dem Karriereziel Professorin werden oft damit konfrontiert, dass eine hervorragende wissenschaftliche Qualifikation nicht ausreicht, um erfolgreich zu sein. Erschwerend für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen an Professuren wirken sich insbesondere fehlende oder unzureichende persönliche Förderung, mangelnde Einbindung in die Scientific Community und nicht zuletzt tradierte Rollenbilder aus.
In der aktuellen Fortschreibung des Hochschulrankings des CEWS (Kompetenzzentrum Frauen in Wissenschaft und Forschung) unter Gleichstellungsaspekten konnte sich die BTU Cottbus noch weiter verbessern. In der bundesweiten Gesamtbewertung der Universitäten ist sie nunmehr nach der TU Berlin und der TU München die drittbeste Technische Universität.
So sind an der BTU Cottbus von insgesamt 98 Professuren 15 mit einer Frau besetzt (Stand: Dezember 2012), was einem Frauenanteil von 15,3 % entspricht. Mit Professurenvertretungen, Gast- und Juniorprofessuren steigt dieser auf 16,1 %.An der Hochschule Lausitz sind es 16 Professorinnen von aktuell besetzten 96 Professuren beziehungsweise rund 16,6 % (Dezember 2012).
Die Durchgänge des Projektes PROFEM – professura feminea unterstützen den wissenschaftlichen Werdegang von Frauen auf höheren Qualifikationsstufen. Langfristiges Ziel des Projektes ist eine Steigerung des Frauenanteils bei den Professuren, vorrangig an den beiden veranstaltenden Hochschulen.
Die Nachfrage der Durchgänge eins bis vier bestätigt neben dem beschriebenen Bedarf auch das Problembewusstsein bei den Wissenschaftlerinnen und Künstlerinnen mit einer anhaltenden Nachfrage.
Europäischer Sozialfonds – Investition in Ihre Zukunft
Das Projekt wird durch das:
Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur
aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg gefördert.
Die beiden veranstaltenden Hochschulen BTU Cottbus und Hochschule Lausitz (FH)
kofinanzieren das Projekt.
