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Besuch der Gärtnerei Tietze in Stechau

25.07.2017

Am 25. Juli 2017 führte uns unsere Exkursion im Rahmen der Projektgruppe "Ökologie und Gartenbau" in die Gärtnerei Tietze nach Stechau. Die LPG 1.Mai Stechau wurde 1992 aufgelöst und Frau Tietze kaufte die Gewächshäuser der Abteilung Gartenbau, um sie weiter als Familienunternehmen zu bewirtschaften. Auf dieser Anlage werden jährlich zwischen 60 bis 70 Tomatensorten produziert. Dazu werden die Pflanzen für die eigene Produktion und zum Verkauf selbst herangezogen. Im Frühjahr werden noch Beet und Balkonpflanzen, Gemüsejungpflanzen, Kräuter und Sommerblumen herangezogen, um auf den nahegelegenen Märkten in Trebbin, Potsdam und Beelitz präsent zu sein.

Frau Tietze hatte sich bereit erklärt, uns die Vielfalt des Tomatenanbaus in ihrem Betrieb zu zeigen. Dabei hatte sie in ihrer Tochter, die zurzeit in Pillnitz Gartenbau studiert, sehr fachliche Hilfe. Im Familienunternehmen werden ca. 30-40 Tomatensorten angebaut. In den Gewächshäusern wachsen Sorten die krautfäuleresistente sind, wie Phantasia, oder die Cocktailtomate Philovita heran. Herzförmige, kirschkerngroß oder bis zu einem Kilogramm schwere Sorten werden kultiviert. Die Farbpalette der einzelnen Sorten reicht von fast weißen Sorten über gelbe, hellrote, orangene, grün gestreifte bis hin zu fast schwarzen Tomaten.

Je nach Region sind verschiedenartige Tomatensorten der Renner.

Für uns wurden die einzelnen Sorten sehr schön präsentiert und sie konnten alle gekostet werden.

Bei Kaffee und Kuchen konnten wir unsere Fragen an Frau Tietze stellen, die sie uns mit fachlicher Kompetenz beantwortete. Ein herzliches Dankeschön an die Familie Tietze.

Auf den Nachhauseweg machten wir einen kleinen Abstecher nach Naundorf. Dort besuchten wir das „Schloss Lilliput“. Es ist das Wohnhaus von Herrn Steffen Modrach. Mit Tausenden, vielleicht Millionen von Mosaiksteinchen, Glasteilchen, Knöpfen, Keramikstückchen und Porzellanfiguren ist das Haus übersät, das den Betrachter an die Werke von Hundertwasser erinnert. Nach Aussagen des Hausherren ist das Werk noch lange nicht fertig.

Pünktlich sind wir gegen 18 Uhr in Cottbus wieder angekommen. Der Nachmittag war wieder eine gelungene Veranstaltung.


Sabine Barthel
28. Juli 2017

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