Untersuchungsflächenkonzept

Die Grundlage für die vorgesehenen Prozess- und Strukturstudien bildet das künstlich geschaffene Wassereinzugsgebiet als zentrales und gemeinsames Untersuchungsobjekt. Da die Untersuchungsfläche einer ungelenkten und weitestgehend ungestörten Eigenentwicklung überlassen bleiben soll, werden zusätzliche Experimentalflächen außerhalb des Einzugsgebietes eingerichtet, die Untersuchungsansätze mit gezielten Manipulationen und/oder invasiven Beprobungsstrategien sowie Replikationen von Versuchsansätzen zulassen. Die Experimentalflächen befinden sich in der unmittelbaren Nachbarschaft zu dem Wassereinzugsgebiet und weisen vergleichbare Ausgangsbedingungen und standörtliche Eigenschaften auf. Als weitere Kategorie von Untersuchungsobjekten werden Vergleichsstandorte in die Untersuchungen einbezogen. Diese Vergleichsstandorte sollen dazu dienen, das Vorhandensein und die Intensität typischer Strukturen und Prozesse der Initialphase unter anderen Standortsverhältnissen zu überprüfen. Neben diesen Freilanduntersuchungen sind umfangreiche Experimente unter kontrollierten Bedingungen im Labor und Gewächshaus, in Mikro- und Mesokosmen sowie Bodenröhren geplant.

Gemeinsames Untersuchungsgebiet


künstliches Wassereinzugsgbiet "Hühnerwasser"
Experimentalfläche


Neulandstandort Lausitz
Vergleichsstandorte


Gletschervorfeld, Binnendünen, ...
Experimentalansatz


Labor, Gewächshaus, ...