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Dr.-Ing.
Christian Gänshirt, Architekt |
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(Please scroll down for English version.) |
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Titel |
Werkzeuge des Entwerfens. Untersuchungen zur Praxis und Theorie entwerfenden
Handelns
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Zusammenfassung |
Die Arbeit geht von der Metapher „Werkzeuge des Entwerfens“ aus. Am
direktesten ließe sich das Entwerfen anhand der einzelnen, im Verlauf eines
Entwurfsprozesses ausgeübten Tätigkeiten beschreiben. Diesen Prozess aus der
Perspektive der „Werkzeuge des Entwerfens“ zu betrachten, erlaubt hingegen,
eine Distanz zu persönlichen Arbeitsweisen einzunehmen. Die Darstellung ist
nicht aus der Perspektive eines Architekten verfasst, der seine
Entwurfshaltung begründen oder eine bestimmte Entwurfsmethode darstellen
möchte. Der Blick richtet sich vielmehr auf die allgemein gültigen
Wechselwirkungen zwischen Entwerfenden, den ihnen zur Verfügung stehenden
„Werkzeugen“ und den damit zu bearbeitenden „Werkstoffen“.
Gegenstände, die „Werke zeugen“, sind grundlegend für alles menschliche
Arbeiten. Die einleitenden Kapitel wollen zunächst einen Überblick über die
aktuelle Literatur verschaffen, einige Begriffe und Definitionen zum Thema
Entwerfen vorstellen und den Vorgang des Entwerfens detailliert beschreiben.
Im Hauptteil der Arbeit werden dann die grundlegenden "Werkzeuge des
Entwerfens" benannt, ihre Entstehung und spezifischen Eigenschaften
beschrieben, um dann ihre gegenwärtige Bedeutung als "Entwurfswerkzeuge" zu
analysieren und kritische Aussagen über ihren Gebrauch und ihre zukünftige
Bedeutung zu treffen, besonders im Hinblick auf die gegenwärtige
Digitalisierung aller Werkzeuge. Dieses Vorgehen erlaubt das Erkennen und
systematische Erschließen der vielfältigen Bedeutungsebenen entwurflicher
Handlungsmöglichkeiten.
Viele der in den einzelnen Untersuchungen behandelten Fragen gründen im
Zweifel an der Eignung der den Entwerfenden verfügbaren Arbeitsmittel, auch
im Zweifel an deren oft unbefangenem und blindgläubigem Umgang mit diesen,
und an der Angemessenheit ihres üblichen Gebrauchs. Die wichtigsten Fragen
lauten daher: Inwieweit entspricht der Umgang mit den üblichen
Entwurfswerkzeugen den in der Analyse herausgearbeiteten Eigenschaften? Wie
lassen sich die gegenwärtigen entwurflichen Praktiken kritisieren und in der
Folge verbessern? Und welche Bedeutung kommt der gegenwärtigen
Digitalisierung all dieser Werkzeuge zu, wie verändern sich dadurch ihre
Wirkungsweisen, und wie kann sich das Entwerfen in Zukunft entwickeln?
Eine redigierte Buchfassung der Arbeit wurde bei Birkhäuser, Basel, Boston,
Berlin, unter dem Titel
Werkzeuge für Ideen veröffentlicht. Die englische Übersetzung, ebenfalls
bei Birkhäuser erschienen, trägt den Titel
Tools for Ideas. Die chinesische Übersetzung erscheint bei China
Architecture & Building Press, Peking.
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Zur Person |
Christian Gänshirt ist als Architekt und Autor in Berlin tätig. Er
studierte Architektur an der Universität Karlsruhe und der École
Polytechnique Fédérale Lausanne. In Porto hat er im Büro von José Paulo
dos Santos und als Projektleiter im Büro von Álvaro Siza gearbeitet. Er
führt ein Architekturbüro in Berlin und ist in den Bereichen Wettbewerb,
Entwurf und Bauleitung tätig. 1998 bis 2004 war er wissenschaftlicher
Assistent an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus, wo
er 2007 mit seiner Arbeit zur Praxis und Theorie des Entwerfens
promoviert wurde. Er war Co-Editor der Internet-Zeitschrift für
Architekturtheorie Wolkenkuckucksheim [www.cloud-cuckoo.net] und
veröffentlichte zahlreiche Studien zur zeitgenössischen Architektur und
zur Theorie des Entwerfens, unter anderem in der Bauwelt, Frankfurter
Rundschau, Süddeutschen Zeitung und in L’Architecture d’Aujourd’hui.
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english title |
Tools for architectural Design. Studies on the Practice and Theory of Design
Actions
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abstract |
These studies are based on a metaphor: “design tools”. The
most immediate way of describing design would be in terms of the individual
activities carried out in the course of a design process. But looking at
this process through the lens of “design tools” makes it possible to
distance oneself from personal working methods. This dissertation is not
written from the point of view of an architect trying to justify his
approach to design or wanting to present a specific design method. It is
much more a view of the overarching interplay between designers, the “tools”
at their disposal and the “materials” those tools will work upon.
Objects that “create works” (Werke zeugen = create works; Werkzeug = tool)
are fundamental to all human tasks. This dissertation will first undertake a
survey of current knowledge about design, outline the essential terms and
definitions as a basis for understanding and describe the basic features of
the design process. Then, in the second part of the dissertation, the basic
ideas behind “design tools” are identified and the way they came into being
and their specific qualities described, so that their current significance
as working “design tools” can be analyzed and critical statements made about
using them and their future significance, especially in terms of the present
digitalization of all design tools. This procedure will make it possible to
recognize and systematically explore the many planes of meaning for possible
design action.
Many of the questions dealt with here are based on a doubt about the
suitability of the working resources available to the designer, and also in
the uninhibited blind faith with which designers handle them, and the
appropriateness of the way they are most often used. So the most important
questions are: to what extent does the way the usual tools are treated match
the qualities that emerge from the analysis? How can current design
practices be criticized and subsequently improved? And what importance can
be ascribed to the current digitalization of all these tools, how does this
change the effect they make and how can design develop in future? (Translated
by Michael Robinson)
A revised version of these studies has been published by Birkhäuser, Basel,
Boston, Berlin, entitled
Werkzeuge für Ideen. The English translation of this book, published by
Birkhäuser as well, is entitled
Tools for Ideas. The Chinese translation will be published by China
Architecture & Building Press, Peking.
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About the person |
Christian Gänshirt is a Berlin-based architect and author.
He studied architecture at the University of Karlsruhe and the École
Polytechnique Fédérale Lausanne. He worked with José Paulo dos Santos in
Oporto and was a project architect in the office of Álvaro Siza in Oporto.
He works in the fields of competition, design, and site management in
Berlin, where he set up his own architecture practice. He taught at the
Brandenburg Technical University in Cottbus from 1998 to 2004. He was a
co-editor of the Internet architectural theory magazine Cloud-Cuckoo-Land [www.cloud-cuckoo.net]
and published numerous studies on contemporary architecture and the theory
of architectural design. He has been a Guest Lecturer and Visiting Design
Critic at Universities nationally and internationally.
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Kontakt |
c.gaenshirt(at)gmx.de
Homepage (Deutsch)
Homepage (English)
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Weitere Dissertationen |
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