08.07.2015 um 18:00

Harald Bodenschatz

Roma Mussolinèa - Der Umbau von Rom mit Blicken nach Moskau und Berlin

Harald Bodenschatz studierte Soziologie, Politikwissenschaft, Psychologie und Volkswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Freien Universität Berlin und promovierte an der Universität Oldenburg zum Thema „Städtische Bodenreform in Italien. Die Auseinandersetzung um das Bodenrecht und die Bologneser Kommunalplanung“ (1975-78). 1986 hat er sich mit der Schrift „Platz frei für das neue Berlin! Geschichte der Stadterneuerung seit 1871“ habilitiert. Harald Bodenschatz lehrte an der RWTH Aachen und war von 1995 bis 2011 Professor für Planungs- und Architektursoziologie an der Technischen Universität Berlin. 2004-09 war er Sprecher des Schinkel-Zentrums für Architektur, Stadtforschung und Denkmalpflege der Technischen Universität Berlin sowie 2009-10 Sprecher des Transatlantischen DFG-Graduiertenkollegs (Berlin – New York) „Geschichte und Kultur der Metropolen im 20. Jahrhundert“. Als Gastprofessor war er in Rio de Janeiro (1997) und Lima (2000) tätig. Als Stadtplaner war Harald Bodenschatz seit 1980 in die behutsame Erneuerung historischer Stadt-, Gemeinde- und Dorfzentren vor allem in Franken involviert. Seine Forschungen beziehen sich auf die Geschichte des Städtebaus und auf die gesellschaftliche Bedeutung des nachmodernen Städtebaus. Er ist Mitherausgeber der seit 2003 erscheinenden Schriftenreihe „Beiträge zur Stadtgeschichte und Urbanisierungsforschung“ (Buchreihe) der Gesellschaft für Stadtgeschichte und Urbanisierungsforschung (GSU) sowie der seit 2010 erscheinenden Buchreihe „Städtebau – Architektur – Gesellschaft“.