25.11.2015 um 18:00

Michael Falser

Wie kommt Angkor nach Paris und zurück? - Zur Übersetzbarkeit von Architektur im (post)kolonialen Zeitalter

Dr. Michael Falser studierte Kunstgeschichte an der Universität Wien (Mag. 2001) und Architektur an der Technischen Universität Wien (Dipl.-Ing. 2002) sowie an der Ecole d'Architecture Paris-La Villette. Er war von 2002 bis 2005 Doktorand des DFG-Graduiertenkollegs „Kunstwissenschaft – Bauforschung – Denkmalpflege“ der Otto-Friedrich-Universität Bamberg und der Technischen Universität Berlin, an der er 2006 promoviert wurde. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Stipendiat war Falser in den folgenden Jahren an der Universität Wien, der ETH Zürich, der LMU München sowie dem Deutschen Institut für Kunstgeschichte in Paris tätig. Seit 2009 ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Projektleiter im Exzellenzcluster „Asia and Europe in a Global Context“ der Universität Heidelberg tätig, an der er sich 2014 mit der Arbeit „Heritage as a Transcultural Concept. From Plaster Casts to Exhibition Pavilions: Translating Angkor Wat for the French Colonial métropole (1867–1937)" habilitiert hat. Michael Falser hat als Architekt in San Francisco gearbeitet und war 2007 am „Post-Hurricane Kathrina Rebuilding Programme“ in New Orleans beteiligt.